Meta-Logobild: Dima Solomin auf Unsplash.com

Der US-Internetgigant Meta mit Zentrale im kalifornischen Menlo Park ist in den USA wegen mangelnden Schutzes von Kindern auf seinen Plattformen zu einer Strafzahlung von 375 Millionen Dollar (knapp 323 Millionen Euro) verdonnert worden. Eine Jury im Bundesstaat New Mexico sah es als erwiesen an, dass der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp gegen das dortige Verbraucherschutzgesetz verstossen habe.

Konkret warf der dortige Generalstaatsanwalt Meta vor, Nutzer über die Sicherheit auf seinen Plattformen zu täuschen und die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu begünstigen. Sexualstraftätern sei ein ungehinderter Zugang zu minderjährigen Nutzern gewährt worden, was oft zu tatsächlichem Missbrauch und Menschenhandel führe, hiess es. Wie nicht anders zu erwarten, kündigte Meta an, in die Berufung zu gehen. Der kalifornische Konzern arbeite mit Hochdruck daran, die Sicherheit in seinen Netzwerken zu gewährleisten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von zwei Milliarden Dollar gefordert.