Bild: Vodafone

Zwar konnte Vodafone im dritten Quartal seines laufenden Fiskaljahres den Umsatz und den Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode steigern, bleibt aber hinter den Markterwartungen zurück. Konkret erwirtschaftete der Konzern in den Monaten Oktober, November, Dezember einen Umsatz von 10,5 Milliarden Euro, was einem Plus im Jahresvergleich von 6,5 Prozent entspricht.

Beim um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und nach Leasingkosten (EbitdaAL) legte Vodafone organisch um 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie es in einer Mitteilung dazu heisst. Für das gesamte laufende Geschäftsjahr rechnet das Management um Konzernchefin Margherita Della Valle weiterhin mit einem bereinigten operativen Ergebnis am oberen Ende der ausgegebenen Spanne von 11,3 bis 11,6 Milliarden Euro.

Insgesamt profitierte der britsche Konzern vom weiteren Wachstum in Afrika und der Übernahme des britischen Mobilfunkanbieters Three sowie von Telekom Romania. Gegenwind kam von Währungseffekten.

Vom gesamten Umsatz entfielen 8,5 Milliarden Euro auf die Erlöse aus dem Service-Geschäft, was einer Zunahme um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Deutschland stiegen die Service-Umsatz lediglich um 0,7 % auf 2,73 Mrd. Euro. In Deutschland muss Vodafone zudem einen Rückgang bei den Breitband-Kunden 63.000 auf ca. 10 Millionen und bei den TV-Kunden um 6.000 auf nunmehr ca. 8,8 Millionen zur Kenntnis nehmen. Positiv beeinflusst wird die Entwicklung in Deutschland hingegen durch das Neukundengeschäft mit 1&1.