Amazon-Tower in Seattle (Bild: Adamaj Reynolds CC BY-SA 3.0)

Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon verschiebt aufgrund der raschen Zunahme der Neuinfektionen in den USA die geplante Rückkehr seiner Mitarbeitenden in die Büros auf Januar nächsten Jahres. Statt des 7. Septembers gelte nun der 3. Januar als Stichtag, ab dem Mitarbeiter beginnen sollen, wieder regelmässig ins Büro zu kommen, heisst es seitens Amazon. Dies gelte auch für andere Länder, in denen die Rückkehr für September geplant gewesen sei.

Diejenigen, die in der Zwischenzeit doch ins Büro kämen, müssten weiterhin eine Maske tragen oder eine vollständige Corona-Impfung nachweisen. Amazon beschäftigt heute mehr als eine Million Mitarbeitende, von denen allerdings nur ein kleinerer Teil klassische Bürojobs hat. Viele Angestellte arbeiten in Logistikzentren und der Auslieferung. Anders als Google oder Facebook hat Amazon bislang keine Impfpflicht für Beschäftigte verhängt.

Hintergrund der Massnahme Amazons ist, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA von rund 10'000 pro Tag im Juni auf inzwischen durchschnittlich fast 90'000 hochgeschnellt ist. Der dramatische Anstieg trotz der weithin verfügbaren Impfungen wird vor allem auf die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus zurückgeführt. Zahlreiche grosse US-Firmen haben daher bereits die häufig für September geplante Rückkehr ihrer Mitarbeiter zur Arbeit aus dem Büro um einen oder mehrere Monate zurückgesetzt.



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