Ákos Gyenge und Laurin Degen sicherten sich den ersten Platz (Bild: Herbert Wirz)

Roboter, die Konzertbühnen einrichten und Mosaike restaurieren - das gab es am 20. Juni bei der World Robot Olympiad Schweiz - zumindest im Kleinformat, auf einem Spielfeld. Rund 70 Teams nahmen in Hausen (AG) am Finale der Robotik-Olympiade für Kinder und Jugendliche teil, die dieses Jahr unter dem Motto "Roboter treffen Kultur" stattfindet.

Die preisgekrönten Teams reisen an internationale Runden in Puerto Rico und Kroatien.

Der Weg ans Finale führte über die Regionalwettbewerbe, die im April und Mai an 15 Orten in der Schweiz parallel abgehalten wurden.

Die World Robot Olympiad Schweiz bietet verschiedene Kategorien an:

In der Kategorie Robomission bringen die Teams einen Roboter mit, den sie für bereits bekannte Aufgaben gebaut und programmiert haben, müssen aber vor Ort auch Überraschungsaufgaben lösen. Die Aufgaben sind in kleine, zum Thema passende Geschichten verpackt. So bauten die Kinder in der Altersklasse Elementary (8-12) eine Konzertbühne auf, die Junior-Teams (11-15) mussten Artefakte vorsichtig in ein Museum befördern und die Jugendlichen in der Senior-Klasse (14-19) bastelten einen Roboter zur Rekonstruktion von Mosaiken. Für die ganz Kleinen in der Kategorie Starter fand am Nachmittag eine vereinfachte Variante des Wettbewerbs statt.

In der jüngsten Altersklasse (8-12 Jahre) standen nur Zürcher Teams auf dem Podest. Ákos Gyenge und Laurin Degen von der Primarschule Aeugst am Albis (Team Swissfire) haben sich mit dem ersten Platz für die grosse Internationale Robotik-Olympiade in Puerto Rico im Dezember qualifiziert. Der zweite Platz ging an Felix Schank, Mathys Spycher und Alec Bergagård von der Primarschule Aeugst am Albis (Team Robolix) und der dritte Platz an Leo Stösser, Manuel Brunner und Oscar Woodrow von der Primarschule Wädenswil (Team Roborockets). Diese beiden Teams sind eingeladen, im Oktober das Freundschaftsturnier in Zagreb zu besuchen.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Sie findet seit 2004 statt, jedes Jahr in einem anderen Land. Seit 2013 ist auch die Schweiz mit dabei. Der Verein WRO Schweiz führt die Olympiade in freiwilliger Arbeit durch. Seit 2017 ist er Mitglied der Wissenschafts-Olympiade mit ihren Wettbewerben in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Linguistik, Mathematik, Informatik, Philosophie, Physik und Wirtschaft.

Felix Schank, Mathys Spycher und Alec Bergagård  wurden zweite (Bild: Herbert Wirz)
Felix Schank, Mathys Spycher und Alec Bergagård wurden zweite (Bild: Herbert Wirz)