5G in Frankreich gestartet

Startschuss für 5G in Frankreich (Bild: Adobe Stock)

In Frankreich ist der neue Mobilfunkstandard 5G offiziell gestartet: Zur Freischaltung der Frequenzen am gestrigen Mittwoch warben die grossen Telekom-Anbieter für den neuen Standard. Eine kommerzielle Nutzung von 5G ist allerdings erst ab dem Jahresende geplant.

Bedrohungslandschaften im 5G-Bereich

Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan

5G wird bald flächendeckend verfügbar sein. Angesichts der sich bietenden Möglichkeiten, wie hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, riesige Nutzlasten und der Vielzahl an neuen Diensten, investieren viele Service Provider zurzeit stark in diesen Bereich. Doch bei allen Verheissungen darf auch die Sicherheit nicht zu kurz kommen.

Qualcomm profitiert stark vom 5G-Geschäft

Quarlcomm profitert vom 5G-Business (Bild: Qualcomm)

Das immer stärker aufkommende Geschäft mit dem superschnellen 5G-Mobilefunkt verhilft dem US-amerikanischen Chipkonzern Qualcomm zu einem guten Quartalsergebnis. Konkret konnte der Konzern mit Zentrale im kalifornischen San Diego im abgelaufenen Vierteljahr seinen Umsatz im Jahresvergleich um gut 73 Prozent auf 8,35 Milliarden Dollar schrauben. Der Gewinn schnellte im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal von 506 Millionen gleich auf knapp drei Milliarden Dollar hoch, wie Qualcomm wissen lässt.

Schweden schliesst Komponenten von chinesischen Anbieter Huawei und ZTE vom 5G-Netz aus

5G: Schweden schlägt Huawei und ZTE die Tür zu (Bild: Shutterstock)

Netzbetreiber, die sich in Schweden um 5G-Frequenzen bemühen, dürfen keine Ausrüstung der chinesischen IT-Konzerne Huawei und ZTE verwenden. Das teilte die schwedische Post- und Telekommunikationsbehörde PTS mit. Potenzielle Betreiber hätten zudem vier Jahre Zeit, bestehende Anlagen der beiden Unternehmen auszumustern. Insbesondere Huawei hat in Europa viele Provider mit Infrastruktur für das bestehende 4G-Netz (LTE) beliefert.

Belgischer Huawei-Kunde Proximus wechselt beim 5G-Kernnetz zu Ericsson

5G: Huawei-Kunde Proximus schwenkt zu Ericsson über (Bild: Shutterstock)

Der grösste belgische Mobilfunkprovider Proximus will sein 5G-Kernnetzwerk mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson aufbauen. Das teilten beide Unternehmen in Brüssel mit. In den vergangenen Jahren hatte die ehemalige Mobilfunksparte des früheren Staatsbetriebes Belgacom beim Netzausbau vor allem auf Technik des chinesischen 5G-Anbieters Huawei gesetzt. Huawei wird insbesondere von den USA verdächtigt, zu eng mit der Kommunistischen Partei Chinas zu kooperieren.

Microsoft wirft ein Auge auf Nokias Netzwerksparte

Microsoft liebäugelt mit Nokias Netzwerkspare (Logo: MS)

2013 gab Microsoft stolze 5,4 Milliarden US-Dollar aus, um Nokia zu kaufen. Was dann passierte, ist Geschichte: Das Windows Phone konnte sich gegen Apples iOS und Googles Android nicht durchsetzen, der neue Chef Satya Nadella gab das Geschäft schliesslich gänzlich auf. Heute stammen Nokia-Geräte vom Hersteller HMD Global, der seine Smartphones unter dem Namen des einst erfolgreichen Handyherstellers verkauft.

Telefónica startet ihr 5G-Netz in Deutschland

5G: Telefonica startet in Deutschland (Bild: Adobe Stock)

Das Mobilfunkunternehmen Telefónica hat als dritter deutscher Netzbetreiber Antennen für den Übertragungsstandard 5G aktiviert. Die Anschaltphase mit rund 150 Funkstationen in fünf deutschen Grossstädten habe begonnen, teilte Telefónica mit. Ab morgigen Dienstag können Kunden der Telefónica-Marke O2 das Netz nutzen, wenn sie einen entsprechenden Tarif und ein 5G-kompatibles Endgerät haben.

Frankreich lukriert 2,8 Mrd. Euro bei 5G-Versteigerung

Frankreich sammelt 2,8 Mrd. Euro bei 5G-Frequenz-Auktion ein (Bild: Pixabay/ ADMC)

Frankreich hat durch die Frequenz-Versteigerung für den neuen Mobilfunkstandard 5G insgesamt rund 2,8 Mrd. Euro eingenommen. Das teilte die Telekom-Aufsichtsbehörde Arcep in Paris mit. Der grösste französische Anbieter Orange – die ehemalige staatliche Telekom – sicherte sich den grössten Teil der verbleibenden 5G-Frequenzen. Der Erlös für den französischen Staat übertraf damit die erhofften Einnahmen von mindestens 2,2 Mrd. Euro.

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