Nach Angriff auf IT-Dienstleister Daten von 1,5 Millionen Schweden im Netz

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Cyberangreifer haben nach einer Attacke gegen einen schwedischen IT-Dienstleister die persönlichen Daten von 1,5 Millionen Schweden im Netz veröffentlicht. Gemäss der schwedischen Staatsanwaltschaft gehe das Datenleck auf einen Cyberangriff auf den Systemanbieter Miljödata am Wochenende des 23. und 24. August zurück. Schwedischen Medien zufolge waren vor allem Stadtverwaltungen und private Unternehmen von dem Angriff betroffen.

Organisationen im DACH-Raum wöchentlich von weit über tausend Cyber-Attacken betroffen

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In Deutschland wurden im zweiten Jahresviertel 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal 22 Prozent mehr Cyberattacken verzeichnet, womit Deutschland in absoluten Zahlen bei durchschnittlich 1286 Angriffen pro Woche pro Organisation liegt. In Österreich ist die Anzahl mit 1717 Attacken zwar deutlich höher, der Zuwachs ist mit 6 Prozent jedoch geringer. Die Schweiz meldete 1097 Cyber-Sicherheitsvorfälle und wies damit eine Steigerung von 9 Prozent im Vergleich zu Q2 2024 auf. Der länderübergreifende Durchschnitt für Europa lag bei 1669 Attacken, ein Zuwachs von 22 Prozent.

Cartier und Victoria’s Secret Ziel von Cyber-Angriffen

Symbolbild: Eine Cartier Santos aus dem Jahre 1988 (Bild: Noop1958/ CC By-SA 3.0)

Mit dem französischen Schmuck- und Uhrenhersteller Cartier und der US-amerikanischen Unterwäschespezialistin Victoria’s Secret sind zwei renommierte Marken Opfer von Cyberer-Angriffen geworden. Der zum Schweizer Luxuskonglomerat Richemont gehörende Konzern Cartier gab bekannt, dass bei einem Angriff auf die Unternehmens-Website Kundendaten wie Namen und E-Mail-Adressen gestohlen worden seien, jedoch keine Passwörter oder Kreditkartendaten.

Hackergruppe Fancy Bear greift Rüstungslieferanten der Ukraine an

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Die russische Hackergruppe Fancy Bear hat gezielt Rüstungsfirmen attackiert, die Waffen an die Ukraine liefern. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Sicherheitsunternehmens Eset hervor. Demnach richteten sich die Angriffe vor allem gegen Hersteller sowjetischer Waffentechnik in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine, die eine Schlüsselrolle beim Abwehrkampf gegen den Überfall Russlands spielen. Betroffen gewesen seien aber auch Rüstungsbetriebe in Afrika und Südamerika.

Cyberangriffe auf Unternehmen im DACH-Raum stark gestiegen

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Check Point Research hat ihre Statistik zu Cyber-Attacken für den Zeitraum Q1 2025 veröffentlicht. Demnach stiegen die allgemeinen Cyber-Attacken in Deutschland im Vergleich zum ersten Quartal 2024 (+55 Prozent) deutlich an. Noch stärker war der Anstieg in Österreich (+69 Prozent) und der Schweiz (+113 Prozent). Auch Ransomware-Angriffe nehmen weiter zu, mit einem weltweiten Anstieg von 126 Prozent im Vergleich zum Q1 2024 und insgesamt 2’289 gemeldeten Vorfällen.

Russische Hackergruppe attackiert italienische Ministerien

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Die Websites des italienischen Aussen- und des Verkehrsministeriums sowie auch der Börsenaufsichtsbehörde Consob sind heute von der prorussischen Hackergruppe Noname057(16) angegriffen worden. Bei der gross angelegten Attacke handelte es sich um DDoS-Aktionen (Distributed Denial of Service), die vorübergehende Unterbrechungen der Dienste verursachten. Auch die Websites der Carabinieri, der Marine, der Luftwaffe sowie der Nahverkehrsgesellschaften der Städte Rom, Palermo und Genua waren Ziel der Angriffe .

Cyberangriff Russlands auf staatliche Datenbanken der Ukraine

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Russische Hacker haben offenbar einen breit angelegten Cyberangriff auf die staatlichen Datenbanken der Ukraine verübt. Dies hat die stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Olha Stefanischyna bekannt gegeben. Gemäss Stefanischyna handle es sich um den grössten externen Cyberangriff der letzten Zeit auf die staatlichen Register der Ukraine. Deshalb sei die Arbeit der Datenbanken, die dem Justizministerium unterstehen, vorübergehend ausgesetzt worden.

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