Wie Schweizer Unternehmen Daten intelligent nutzen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die rasend fortschreitende Digitalisierung transformiert die bestehende Arbeits- und Wirtschaftswelt grundlegend. Wie sich die neuen Technologien aber letztlich tatsächlich auf Geschäftsmodelle und Betriebsabläufe auswirken, ist noch ungewiss. Rund um den Jahreswechsel lasssen wir Expert:innen und Unternehmen zu Wort kommen und einen Blick auf die Trends von 2026 werfen. Heute erläutert Marc Ender, Field CTO / Senior Manager Solutions Specialist bei Netapp Schweiz, wie Schweizer Unternehmen Daten im neuen Jahr intelligent nutzen.

Forschungsbibliotheken als "Data Hubs"

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR hat seinen neuen Bericht "Research Libraries as Data Hubs" veröffentlicht. Er zeigt auf, wie Forschungsbibliotheken als Hüterinnen verlässlichen Wissens und als innovative Datenzentren zukunftsfähig werden können. Der Bericht enthält zudem zwei externe Studien: eine zum Thema "Multi-level Governance" und eine zu bewährten Praktiken ("good practices") aus dem Ausland.

AWS will mit eigener "European Souvereign Cloud" gesetzliche Vorgaben der EU erfüllen

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Europäische Behörden und Unternehmen aus stark regulierten Branchen wie dem Finanz- und Gesundheitswesen wollen oder dürfen oft keine Public Cloud Services einsetzen. Amazon Web Services (AWS) hat nun mit der AWS European Souvereign Cloud eine Cloud mit voller Kontrolle über den Ort der Datenverarbeitung und den operativen Betrieb der Cloud angekündigt, die noch diesen Herbst verfügbar werden soll.

Smart Home für alle: HSLU entwickelt Datenräume für mehr Energieeffizienz in Gebäuden

Symbolbild: Fotolia/ Kran 77

Immer mehr elektrische und elektronische Geräte in Haushalten produzieren immer mehr Daten. Mit dem Projekt "Sina" treibt die Hochschule Luzern (HSLU) die Digitalisierung voran und entwickelt eine Lösung für den sicheren Datenaustausch zwischen Gebäuden und Energieversorgern. Dies ermögliche Stromeinsparungen für jede und jeden, heisst es in einer Aussendung dazu.

Bundesamt für Statistik: Kantone sollten Daten harmonisieren

Schweizer Kantonswappen (Bild:iStock)

Nach Ansicht von Georges-Simon Ulrich, dem Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Statistik (BFS), sollte die BFS-Panne bei den eidgenössischen Wahlen die Kantone dazu animieren, ihre Daten zu harmonisieren. Wie er in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) betonte, sei es das Ziel des BFS, dass bis 2027 alle Kantone einheitliche Formate für Wahlen verwenden. Damit folgt das BFS den Empfehlungen einer Administrativuntersuchung, die das Innendepartement aufgrund der Panne durchgeführt hatte.

Bundesrat schafft Grundlagen für Schweizer Datenökosystem

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das Potential von Daten soll in der Schweiz besser ausgeschöpft werden. Daten sollen auf vertrauenswürdige Art und Weise zugunsten der Gesellschaft, der Forschung und der Wirtschaft genutzt werden können. Eine bessere Mehrfachnutzung von Daten soll auch die Reaktionsfähigkeit der Schweiz in Krisen stärken. Darum soll ein sogenanntes Schweizer Datenökosystem entstehen. Ein entsprechendes Massnahmenpaket hat der Bundesrat nun verabschiedet und Aufträge dazu erteilt.

Die Gefahr verwaister Daten

Über eine herstellerunabhängige Lösungen für die Verwaltung unstrukturierter Daten lassen sich alle unstruktutierten Daten eines Unternehmens aus nur einer einzigen Lösung und Oberfläche verwalten. So kann man Daten ohne Eigentümer einfach finden und anschiessend entsprechende Massmahmen ergreifen. (Bild: Datadobi)

Verwaiste Daten, im Englischen "Orphaned Data", sind Daten, die innerhalb eines Unternehmens keinen Owner haben. Beispielsweise, weil die für die Erstellung und Speicherung der Daten verantwortliche Person das Unternehmen verlassen hat, ohne das Eigentum oder das Wissen über die Daten an eine andere Person oder Abteilung zu übertragen. Solche "verwaiste Daten" können für Organisationen zahlreiche Probleme darstellen.

Die SATW will den Zugang zu qualitativ hochstehenden Daten verbessern

Daten: SATW will Zugang verbessern (Symbolbild: Pixabay)

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) will den Zugang zu hochqualitativen Daten für Forschung und Industrie verbessern. Nun hat sie in Zusammenarbeit mit der Swiss Data Alliance (SDA) drei Anwendungsbereiche untersucht und kommt zum Schluss, dass ein übergeordneter gesetzlicher Rahmen erforderlich sei, um das vorhandene Potential besser erschliessen zu können.

Seiten

Daten abonnieren