Ferroelektrizität senkt Energiehunger von Speichern

Prototyp des neuen Datenspeichers des IPMS (Foto: Piotr Banczerowski, fraunhofer.de)

Einmal gespeicherte Daten werden am besten aufbewahrt, ohne dass ständig Energie zugeführt werden muss. Das Einspeichern und Auslesen sollte ebenfalls wenig Energie verbrauchen. Und die Prozesse sollen so schnell wie möglich funktionieren. All diese Anforderungen erfüllt ein neues Verfahren von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS).

Festplatten sind künftig dünner als Papier

Struktur: Graphen wird Basismaterial für Datenspeicher (Bild: Maria Maltseva, pixabay.com)

Forscher des südkoreanischen Daegu Gyeongbuk Institute of Science and Technology haben ein neues Speichermedium mit bisher ungeahnten Spezifikationen entwickelt. Sie setzen statt des bisherigen ferroelektrischen Materials, das die digitalen Einheiten "Eins" und "Null" in Form von winzigen gepolten Magneten speichert, ganze Stapel von Graphenfolien ein, die eine nicht wesentlich dickere Folie aus α-RuCl₃, eine spezielle Form von Rutheniumchlorid, voneinander trennt.

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