Leitlinien für die digitale Souveränität in der schweizerischen Bundesverwaltung

Digitale Souveränität (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Die digitale Transformation soll die Verwaltungsarbeit in der Schweiz erleichtern und beschleunigen, wobei sie allerdings auch zu Abhängigkeiten von Technologien und Anbietern führt. Um diesen Risiken bei der Bundesverwaltung zu begegnen, hat der Delegierte des Bundesrates für digitale Transformation und IKT-Lenkung, nach Beratung mit dem Digitalisierungsrat Bund, Leitlinien erlassen, die den Umgang mit digitaler Souveränität in der Bundesverwaltung festlegen sollen.

Bundesrat verabschiedet Bericht zur Digitalen Souveränität der Schweiz

Symbolbild: Pixabay/Geralt

An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat den Bericht "Digitale Souveränität der Schweiz" gutgeheissen. Der Bericht definiert die digitale Souveränität für die Schweiz. Er führt aus, wie diese ausgestaltet sein muss, damit der Staat seine Aufgaben auch im digitalen Raum erfüllen kann und schlägt Massnahmen vor, um die digitale Souveränität weiter zu stärken. Um sicherheits- und aussenpolitische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf digitale Ressourcen antizipieren zu können, setzt der Bundesrat eine interdepartementale Arbeitsgruppe ein.

Unternehmen sehen digitale Souveränität den Bach runter gehen

Welt 2.0: Vor allem Großunternehmen fühlen sich nicht digital souverän (Bild: geralt, pixabay.com)

In Deutschland fühlen sich 60 Prozent der kleinen Unternehmen in der Informationswirtschaft bis 19 Beschäftigte sehr abhängig von nicht-europäischen Anbietern oder Partnern. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) beträgt dieser Wert bei den mittleren Firmen (20 bis 99 Beschäftigte) 66 Prozent und bei Grossunternehmen sogar 74 Prozent.

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