Aus für Plattform für das E-Patientendossier (EPD) der Schweizer Post

Zieht der Plattform für E-Patientendossier den Stecker: Post (Logobild: Post)

Die Schweizerische Post schliesst ihre Plattform für das elektronische Patientendossier (EPD) per Ende dieses Jahres. Das Unternehmen steigt damit komplett aus dem aktuellen EPD-System aus. Grund dafür ist unter anderem die sinkende Nachfrage. Seit der Bundesrat eine umfassende Neuausrichtung hin zu einem automatischen, nationalen elektronischen Gesundheitsdossier (E-GD) angekündigt hat, ist das Interesse am aktuellen System eingebrochen.

Parlament will E-Patientendossier mit 30 Millionen Franken übergangsweise finanzieren

Symbolbild: Flickrcom/Intel Free Press

Die Übergangsfinanzierung für E-Patientendossier hat im Nationalrat die erste Hürde genommen. Das Parlament will die Verbreitung des elektronischen Patientendossiers demnach übergangsweise mit 30 Millionen Franken finanzieren. Dazu hat der Nationalrat die letzten Differenzen in der entsprechenden Vorlage bereinigt. Der schlanke Ansatz des Ständerats setzte sich damit vorerst durch.

E-Patientendossier abonnieren