Klartextbefehle für Roboter

Roboter verstehen jetzt Befehle in menschlicher Sprache (Foto: pixabay.com, Dimitrios K)

Forschern des Huawei Noah's Ark Lab, der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es gelungen, mit einem grossen Sprachmodell (LLM, large language model) schriftliche Befehle in Maschinensprache zu übersetzen, die Roboter verstehen und befolgen können. Somit können diese in öffentlichen Räumen, Privathaushalten und Büros eingesetzt werden, ohne dass Spezialisten ihnen Steuerungsanweisungen in Maschinensprache geben müssen.

Neue Chips gegen Deepfakes

Das vielleicht berühmteste Deepfake-Bild bisher: Der Papst in modischer Montur, erstellt von Pablo Xavier mit Midjourney. (Bild: Wikimedia Commons)

Künstliche Intelligenz (KI) macht es heute erschreckend einfach, Fotos, Videos und Tonaufnahmen zu manipulieren. Ob gefälschte Statements von Politiker:innen oder irreführende Bilder aus Krisengebieten – soziale Medien und Online-Plattformen sind bereits voll von sogenannten Deepfakes. Die Folgen für Gesellschaft und Demokratie sind gravierend: Immer mehr Menschen lassen sich von solchen Fälschungen täuschen oder beginnen, selbst glaubwürdigen Quellen zu misstrauen. Forschende der ETH Zürich haben deshalb eine neue Sensortechnologie entwickelt, die genau hier ansetzt.

Neuer Rekord an Startups- und Spin-offs-Ausgründungen an der ETH Zürich

Symbolbild: Kapi

Mit insgesamt 46 Unternehmensausgründungen hat es es im vergangenen Jahr an der ETH Zürich einen neuer Rekord gegeben. Zudem hat die Hochschule neue Regelungen für die Ausgründung von Firmen in Kraft gesetzt. Neben dem bekannten "ETH-Spin-off"-Label für Unternehmen, deren Geschäftsidee auf Forschungsergebnissen der ETH Zürich basiert, wird seit 2025 auch das "ETH-Startup"-Label vergeben. Es ist für Unternehmen gedacht, die einen ETH-Bezug haben und von ETH-Angehörigen gegründet wurden, jedoch ohne Forschungsergebnisse der ETH auskommen.

Säen, ernten, sortieren: Roboter lernen Permakultur

Impression von Nicole Davidson/ ETH Zürich

Maschinenbau-Studierende an der ETH Zürich haben im diesjährigen "Innovationsprojekt" Roboter gebaut, die einen Permakulturgarten im Modellmassstab bewirtschaften sollen. Heute, am 16. Dezember, zeigen die besten Teams im Finale, wie ihre autonomen Systeme säen, ernten und Früchte sortenrein abliefern.

ETH-Forscher entwickeln weltkleinste Leuchtdiode

Dieses Logo der ETH Zürich besteht aus 2800 Nano-Leuchtdioden und ist mit einer Höhe von 20 Mikrometern ähnlich gross wie eine menschliche Zelle. Ein einzelner Pixel misst rund 0,2 Mikrometer (200 Nanometer). (Bild: Amanda Paganini / ETH Zürich)

Forschende der ETH Zürich stellen organische Leuchtdioden (OLED) auf der Nanoskala her. Diese sind rund hundertmal kleiner als eine menschliche Zelle. Damit werden nicht nur ultrascharfe Bildschirme und Mikroskope möglich. Die Pixel sind so klein, dass neuartige Wellenoptik-Anwendungen denkbar werden.

KI und erweiterte Realität helfen bei der Erhaltung des gebauten Kulturerbes

Die Kathedrale von Lausanne ist seit 750 Jahren ein architektonisches Juwel. ETH-Forschende haben nun digitale Werkzeuge entwickelt, um die Restaurierung des Bauwerks sowie die Zusammenarbeit der Fachpersonen zu unterstützen.  (Bild: Elenarts / Adobe Stock Photo)

Forscher der ETH Zürich haben einen digitalen Co-Piloten entwickelt, der zu beurteilen hilft, wie gut die Bausubstanz historischer Sandsteingebäude erhalten ist, und dadurch ihre Restaurierung unterstützen kann. Als Fallstudie dient die 750-jährige Kathedrale von Lausanne.

KI hinterlässt deutliche Spuren auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Das kalifornische KI-Unternehmen OpenAI lancierte Herbst 2022 das Sprachmodell Chat GPT. In der Folge entwickelten viele andere Digitalunternehmen wie Alphabet, Meta oder Anthropic ähnliche Sprachmodelle (Large Language Models, kurz LLMs), welche schnell Einzug in die Arbeitswelt fanden.

ETH-Forschende entdecken Sicherheitslücke in vertraulichen Cloud-Bereichen

Clouds enthalten speziell geschützte Umgebungen für vertrauliche Daten. Trotzdem können Sicherheitslücken auftreten. ETH-Forschende helfen, um solche Lücken zu finden und zu schliessen.  (Bild mit KI generiert: Florian Meyer / ETH Zürich)

Manche Daten sind so sensibel, dass sie nur in besonders sicheren Cloud-Bereichen verarbeitet werden. Auf diese Bereiche haben selbst die Anbieter keinen Zugriff. ETH-Forschende haben nun eine Schwachstelle gefunden, wie Hacker:innen in diese vertraulichen Bereiche eindringen könnten.

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