Chip-Auftragsfertiger TSMC steigert Umsatz und Gewinn zweistellig

TSMC profitiert auch vom Home-Office-Trend (Logo: TSMC)

Die Nummer eins unter den Chip-Auftragsfertigern, Taiwan Semiconductor (TSMC), konnte im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn über 20 Prozent zulegen. Der taiwanesische Milliardenkonzern gehört damit auch zu den Nutzniessern der Pandemie und profitiert von der starken Nachfrage nach leistungsstarken Halbleitern in Homeoffice-Zeiten profitiert.

Schweizer Chip-Entwickler U-Blox gibt sich optimistisch

Gibt sich optimistisch: U-Blox (Bild: zVg)

Die Schweizer Herstellerin von Halbleiterbausteinen U-Blox mit Sitz in Thalwil startet "mit einer gesunden Portion Optimismus" ins neue Jahr, wie es in einer Aussendung des 1997 als Spin-off der ETZ Zürich gegründeten Unternehmens heisst. Noch im ersten Halbjahr 2020 mussten die Thalwiler rote Zahlen zur Kenntnis nehmen.

Silizium-Ersatz macht Computer superschnell

Allmähliche Auslaufmodelle: Transistoren auf Silizium-Basis (Foto: mit.edu)

Die Rechengeschwindigkeit von normalen und Quantencomputern lässt sich mit einem Silizium-Ersatz namens Indiumgalliumarsenid stark verbessern, wie Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sagen. Bisher wird der Halbleiter fast ausschliesslich in der Optoelektronik genutzt, also zur Umwandlung von elektrischen in optische Signale und umgekehrt.

Globalwafers will Münchner Chipzulieferer Siltronic übernehmen

Siltronic-Sitz im bayerischen Burghausen (Bild: Siltronic)

Der deutsche Chip-Zulieferer Siltronic mit Sitz in München könnte in Kürze ins Eigentum des taiwanesischen Konkurrenten Globalwafers übergehen. Man stehe kurz vor einer Einigung mit Globalwafers, der insgesamt 3,75 Milliarden Euro auf den Tisch blättern wolle. Konkret bietet der taiwanesischen Konzern 125 Euro je Siltronic-Aktie. Der Siltronic-Vorstand halte den Preis, der elf Prozent über dem Freitags-Schlusskurs liegt, für "attraktiv und angemessen".

Bestellvolumen beim Chip-Zulieferer ASML markant angestiegen

ASML-Zentrale im niederländischen Veldhoven (Bild: Wikipedia/ Ansems/ CCO)

Der auf die Halbleiter-Industrie fokussierte Zuliefer-Konzern ASML konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres trotz der Corona-Pandemie deutlich mehr Aufträge registrieren. Das Bestellvolumen zog bei dem im niederländischen Veldhoven domizilierten Unternehmen gemäss Mitteilung in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorquartal um 28 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro an. Dennoch wagt der Konzern wegen der hohen Unsicherheit infolge der Corona-Krise nicht wie sonst üblich eine Prognose für das laufende Quartal.

Starkes Umsatzwachstum bei Speichern könnte Einbruch bei Halbleitern verhindern

Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus auf Angebot und Nachfrage im Halbleiterbereich wird laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner für das Jahr 2020 ein weltweiter Umsatzrückgang von 0,9 Prozent prognostiziert. Dies liegt logischerweise deutlich unter der Prognose des Vorquartals mit 12,5 Prozent Wachstum.

Mobilfunk-Modul von U-Blox für japanischen Markt zertifiziert

Symbolbild: U-Blox

Die Schweizer Halbleiterherstellerin U-Blox mit Zentrale in Thalwil am Zürichsee hat von japanischen Netzbetreibern eine Zertifizierung für ihr Sara-R410M-63B-Modul erhalten. Die Modulserie soll im LTE-M-Mobilfunknetz Verwendung finden und für IoT-Anwendungen genutzt werden, heisst es.

Weltweite Ausgaben für Halbleiter rückläufig

Symbolbild: Pixabay/ Chrisci

Apple konnte im vergangenen Jahr den ersten Platz unter den Käufern von Halbleiterchips weltweit zurückerobern. Die iPhone-Erfinderin macht dabei konkret 8,6 Prozent des weltweiten Gesamtmarktes aus. Samsung fiel mit einem Anteil von 8 Prozent auf den zweiten Platz zurück. Dies hat das Research- und Beratungsunternehmen Gartner errechnet.

Weltweiter Umsatz mit Halbleitern knickt um 11,9 Prozent ein

Bei Halbleitern gab es einen beträchtlichen Einbruch (Symbolbild: Pixabay/ Chrisci)

Der globale Umsatz mit Halbleitern belief sich im Jahr 2019 auf 418,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 11,9 Prozent gegenüber 2018 entspricht, so die vorläufigen Ergebnisse des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Intel hat die Spitzenposition im Markt zurückerobert, da der Abschwung im Speichermarkt viele der Top-Anbieter negativ beeinflusst hat, darunter auch Samsung Electronics, die bisherige Nummer 1 nach Umsatz in 2018 und 2017.

Vier chinesische OEMs unter den zehn grössten Halbleiter-Einkäufern

Symbolbild: Pixabay

Samsung Electronics und Apple waren im vergangenen Jahr die beiden führenden Halbleiterchip-Käufer. Zusammen kauften die beiden Grosskonzerne 17,9 Prozent des gesamten Weltmarktes auf. Insgesamt entspricht dies jedoch einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wobei allerdings die Top-10-OEMs ihren Anteil an den Ausgaben für Chips auf 40,2 Prozent im Jahr 2018 steigerten, gegenüber 39,4 Prozent im Jahr 2017.

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