Roche baut KI-Rechenkapazitäten mit Nvidia-Chips markant aus

Roche-Türme in Basel (Foto: Michiel Verbeek/CC BY-SA 4.0)

Der Pharmariese Roche baut seine KI-Infrastruktur mit fast 2200 neuen Hochleistungsgrafikprozessoren von Nvidia massiv aus. Die zusätzliche Hardware werde die Arbeit in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen beschleunigen, einschliesslich Modellierung, Datenanalyse und klinischer Studienprozesse, betont Roche in einer Aussendung dazu.

KI-Spielzeug ist für kleine Kinder ungeeignet

Dreijährige Mya und das KI-Spielzeug 'Gabbo' (Foto: cam.ac.uk)

Interaktives Spielzeug mit integrierter Künstlicher Intelligenz (KI) stellt laut Erziehungswissenschaftlern der University of Cambridge eine grosse Gefahr in Bezug auf die Entwicklung die Psyche der Kinder dar. Das KI-Spielzeug würde die Emotionen oft falsch interpretieren und mit seinen Antworten Schaden anrichten. KI-gestütztes Spielzeug, das mit Kleinkindern "spricht", sollte deshalb strenger reguliert werden, fordern die Experten.

KI bringt sich selbstständig neues Wissen bei

KI: Forscher lassen diese über sich hinauswachsen (Foto: Scholaris, pixabay.com)

Ein wenig angeleitet, kann sich Künstlichen Intelligenz (KI) selbst neues Wissen aneignen. Das behaupten Ingenieure der USC Viterbi School of Engineering. Allgemein bekannt war bisher nur, dass KI nur so gut sein kann wie die Infos, mit denen sie zuvor trainiert worden ist. Doch Nachswuchsforscherin Minda Li hat festgestellt, dass ein KI-Modell seine Leistung in Bereichen, in denen es kaum trainiert wurde, dramatisch verbessern kann und dabei weit über das hinausgeht, was die Trainingsdaten allein je zulassen würden.

KI vernichtet weniger Arbeitsplätze als gedacht

KI-Welt: Technologie kostet doch nicht so viele Jobs (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die apokalyptischen Befürchtungen um einen Job-Kahlschlag durch den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) haben sich bisher noch nicht bewahrheitet. Die Beschäftigung in den OECD-Ländern ist nach wie vor "historisch robust", so Vivek Soundararajan von der University of Bath. Angesichts neuester Erkenntnisse aus den USA sei es zu keinem weitreichenden Verlust an Arbeitsplätzen oder Lohnkürzungen gekommen.

Forscher genieren sich, KI-Nutzung zuzugeben

Lesen: In Fachbeiträgen wird KI meist verschwiegen (Foto: Alexandra Koch, pixabay.com)

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist vielen Forschern peinlich. Viele verwenden ChatGPT, Gemini und Co zwar beim Verfassen von Beiträgen für Fachzeitschriften. Doch obwohl diese meist verlangen, dass KI als genutztes Tool in solchen Veröffentlichungen offengelegt wird, verzichten die meisten darauf. Das zeigen Yongyuan He und Yi Bu von der Peking-Universität. Sie haben 5,2 Millionen Artikel analysiert, die zwischen 2021 und 2025 in 5.114 Journals veröffentlicht worden waren.

KI hilft künftig beim Müllsammeln im Meer

Müllberg: Ansammlungen wie diese werden künftig aus dem Weltall entdeckt (Foto: Silke, pixabay.com)

Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer. Das Verfahren namens "AI for Detecting Ocean Plastic Pollution with Tracking" (ADOPT) soll vor allem das Einsammeln von Plastik künftig vereinfachen.

In Deutschland testet jeder zweite Mittelständler KI-Lösungen

KI-Nutzung im deutschen Mittelstand: ein unumkehrbarrer Trend (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut dem "KI-Index Mittelstand 2026" des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) testet bereits gut jedes zweite mittelständische Unternehmen in Deutschland KI-Lösungen - ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich laut Index der Einsatz von KI-Agenten. 16,6 Prozent der befragten Firmen setzen demnach auf diese noch junge Technologie.

KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

Anonymität im Netz: Diese ist dank KI nicht mehr sicher (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Simon Lermen vom Forschungsinstitut MATS Research und Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) nutzen KI-gestützte grosse Sprachmodelle zum Aufdecken von Klarnamen im Internet. Mit dem neuen Verfahren lassen sich laut den Wissenschaftlern die wahren Identitäten der Besitzer von anonymen Konten im grossen Umfang feststellen.

Mühsam erkämpfte Erfolge sind deutlich nachhaltiger als mit KI erzielte

In Gedanken: Wer sein Ziel selbststädig erreicht, hat mehr davon (Foto: Pexels, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert intellektuelle Arbeit und soziale Interaktion, doch das kann laut Forschern der University of Toronto negative psychologische Folgen haben. In einem Beitrag in "Communications Psychology" argumentieren die Autoren, dass die grösste Stärke der KI, nämlich die Beseitigung von Problemen bei der Arbeit und in Beziehungen, gleichzeitig auch eine Schwäche ist.

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