Globale IT-Ausgaben steigen um 4,3 Prozent

Symbolbild: TG

Die weltweiten IT-Ausgaben werden sich gemäss einer neuen Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner im Jahr 2023 auf 4,7 Billionen US-Dollar belaufen. Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da CIOs weiterhin den Wettbewerb um IT-Talente verlieren, verlagern sie ihre Ausgaben auf Technologien zur Automatisierung und Effizienzsteigerung, betonen die Gartner-Analysten. Auf diese Weise soll Wachstum auch mit weniger Mitarbeitern gefördert werden.

Rückgang der weltweiten PC-Auslieferungen im zweiten Quartal um 16,6 Prozent

Symbolbild: Pixabay

Im zweiten Quartal 2023 sind weltweit insgesamt 59,7 Millionen PCs ausgeliefert worden. Dies entspricht einem Rückgang von 16,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2022, wie aus aktuellem Zahlenmaterial der Marktforscher von Gartner hervorgeht. Nach sieben aufeinander folgenden Quartalen mit einem Rückgang im Jahresvergleich zeigt der PC-Markt allerdings nun erste Anzeichen einer Stabilisierung, einschliesslich eines sequentiellen Wachstums gegenüber dem Vorquartal, so Gartner.

Öffentliche IT-Ausgaben legen weltweit um fast acht Prozent

Symbolbild: TG

In laufenden Jahr steigen die weltweiten IT-Ausgaben der öffentlichen Hand voraussichtlich auf 589,8 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Die Behörden erhöhen ihre digitalen Investitionen als Reaktion auf die globalen Turbulenzen, sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner, das die Zahlen errechnet hat.

Digitale Mitarbeiter finden digitales Monitoring mitunter in Ordnung

Überwachung: Digitales Monitoring ja, Kontrolle nein (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

"Digital Worker" in Grossbritannien, Indien, China und den USA finden digitales Monitoring unter bestimmten Bedingungen in Ordnung. Darunter zu verstehen sind elektronische Überwachungssysteme, die laufend prüfen, ob die Unternehmensziele erreicht werden oder ob es Reibungsverluste gibt. Dies geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner hervor, für die 4.861 Vollzeitbeschäftigte in Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern befragt wurden.

5G-Markt bis 2031 rund 34 Milliarden Dollar schwer

Internet der Dinge: kurbelt den 5G-Markt massiv an (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Der globale 5G-as-a-Service-Markt wird bis 2031 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 36,2 Prozent ein Volumen von mehr als 34 Mrd. Dollar erreichen, berichtet Allied Market Research. Zum Vergleich: 2021 waren es noch 1,6 Mrd. Dollar. 5G-as-a-Service bedeutet den Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen bei Unternehmen, die sich damit optimale Kommunikationsmöglichkeiten und vor allem ein leistungsfähiges Netz für das Internet der Dinge verschaffen.

Massiver Einbruch im indischen Smartphone-Markt

Indische Smartphone-Anwenderin (Bild: Adam Cohn/ CC BY-SA 2.0)

Im ersten Quartal 2023 sind in Indien so wenige Smartphones verkauft worden wie seit vier Jahren nicht mehr. Insgesamt waren es nur 31 Millionen Stück - gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang um 16 Prozent. Der Einbruch folgt auf ein Jahr der Konsolidierung in der Smartphone-Branche. Laut Researcher IDC haben die Inder 2022 rund 144 Millionen Mobiltelefone gekauft. Das Premium-Segment mit Smartphones zu Preisen von über 600 Dollar ist im ersten Quartal 2023 dagegen kräftig gewachsen. Es hatte einen Anteil von elf Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es nur vier Prozent.

Smartphone-Markt: Apple bereits nahe an Samsung dran

Rückt immer näher an Samsung heran: Apple (Symbolbild: Flckr/Steve Künstler)

Die iPhone-Erfinderin Apple rückt im globalen Smartphone-Markt anteilsmässig dem Branchenprimus Samsung immer stärker auf die Pelle. Laut einer aktuellen Studie der Analysefirma Canalys konnte Apple im vergangenen Quartal aufgrund der starken Nachfrage nach dem iPhone 14 Pro auf einen Marktanteil von 21 Prozent klettern. Samsung kamm Canalys zufolge auf 22 Prozent.

Deutschland: Jeder Fünfte lehnt Zugriff auf eigenes Handy ab

Smartphone: Viele User würden das Handy nicht aus der Hand geben (Bild: geralt, pixabay.com)

Das eigene Smartphone und darauf gespeicherte Daten sind in Deutschland für ein Fünftel der Nutzer absolute Privatsache. 21 Prozent würden keiner anderen Person Zugriff auf das eigene Gerät gewähren, wie eine Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Personen ab 16 Jahren, darunter 780 Smartphone-Nutzer, zeigt.

Globaler PC-Markt bricht um historische 30 Prozent ein

Symbolbild: Pixabay

Die weltweiten PC-Lieferungen beliefen sich im ersten Quartal 2023 auf insgesamt 55,2 Millionen Einheiten, was einem Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2022 entspricht, so die vorläufigen Ergebnisse von Gartner. Eine ungünstige Kombination aus Überangebot und anhaltend schwacher PC-Nachfrage aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit und mangelnder Kaufmotivation führte den Marktforschern zufolge im zweiten Quartal in Folge zu einem historischen Rückgang im Jahresvergleich.

ICT-Ausgaben in der DACH-Region klettern auf 275 Milliarden US-Dollar

Grafik: IDC

Die ICT-Ausgaben in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) werden in diesem Jahr auf rund 275 Milliarden US-Dollar klettern und bis 2026 auf über 330 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dies ist dem soeben publizierten "Worldwide ICT Spending Guide" des Marktforschungsunternehmens IDC (International Data Corporation) zu entnehmen. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,4 Prozent im Zeitraum 2021-2026 wird das Wachstum der IKT-Ausgaben in der Region gemäss dem Guide klar über dem europäischen Durchschnitt (5,4 Prozent) liegen.

Seiten

Marktforschung abonnieren