Cellnex an Funktürmen der Deutschen Telekom interessiert

Symbolbild: Kapi

Bei der Deutschen Telekom hat der spanische Funkturmbetreiber Cellnex offiziell sein Interesse an deren Funktürmen angemeldet, wie das deutsche Handelsblatt meldet. "Wir wären mehr als glücklich, wenn wir zu einer Einigung kämen", so Cellnex-Chef Tobías Martínez Gimeno gegenüber der Zeitung. Deutschland sei ein "superattraktiver" Markt, so der Manager, der sich aber nicht zu konkreten Verhandlungen äussern wollte.

Deutschland schliesst Funklöcher entlang der Bahnstrecken

Deutsche Bahn (Symbolbild: Pixabay/ HP Gruesen)

Bahnreisende in Deutschland werden in Zukunft immer häufiger unterwegs eine stabile Mobilfunkverbindung nutzen können. Deutsche Bahn und Vodafone haben dazu vereinbart, deutschlandweit gemeinsam die noch vorhandenen Lücken im Vodafone-Mobilfunknetz an den Schienenstrecken zu schliessen. Im vergangenen Sommer hatte die Bahn bereits mit der Deutschen Telekom eine ähnliche Vereinbarung zum Netzausbau geschlossen. Mit dem dritten Provider, Telefónica (O2), wird noch verhandelt.

Magenta Telekom zieht 3G-Mobilfunktechnologie ab Anfang 2024 den Stecker

Bild: Magenta

Der Mobilfunkanbieter Magenta baut ab 1. Jänner 2024 die 20 Jahre alte 3G/UMTS-Technik schrittweise an allen Netzstandorten ab. Das freiwerdende 3G-Frequenzspektrum soll für neue Technologien wie 4G/LTE und 5G genutzt werden, heisst es in einer Aussendung dazu.

EU-Roamingregelung wird um zehn Jahre verlängert

Symbilbild: Karlheinz Pichler

Das Europaparlament wird das kostenlose Roaming für Handynutzer im EU-Ausland um weitere zehn Jahre verlängern. Eine Mehrheit für die entsprechende Verordnung bei der Abstimmung am Donnerstag sei sicher, zeigte sich die zuständige Chefverhandlerin Angelika Winzig, am Mittwoch überzeugt. Bereits der Industrieausschuss habe die Verlängerung mit überwältigender Mehrheit und ohne Gegenstimmen gebilligt.

Schweizer wechselten noch nie so häufig Mobilfunkanbieter

Symbolbild: Pixabay

Im Jahre 2014 waren es gerade einmal 22 Prozent der Schweizer Bevölkerung, die weniger als 40.- Franken pro Monat für ihr Mobilfunkabonnement bezahlten. Mittlerweile sind es bereits 42 Prozent. Grund dafür sind die zahlreichen Aktionen der Mobilfunkanbieter, was auch dazu führte, dass noch nie so viele Leute den Provider wechselten. Dies geht aus der jährlichen Zufriedenheitsumfrage des Schweizer Online-Vergleichsportals Bonus.ch hervor, an der dieses Jahr mehr als 1300 Personen teilnahmen.

Swisscom zieht 3G-Mobilfunktechnologie 2025 den Stecker

Die Entwicklung der Mobilfunkgenerationen (Bild: Pixabay)

Swisscom betreibt die 3G-Technologie gemäss einer Aussendung noch bis Ende 2025 in ihrem Mobilfunknetz und schaltet diese danach aus. Eingeführt wurde die dritte Mobilfunkgeneration (3G) in der Schweiz im Jahr 2004. Damals war 3G revolutionär, da erstmals das Übermitteln von grösseren Datenmengen übers Mobilfunknetz möglich wurde.

Deutscher Handynetz-Ausbau läuft auf Hochtouren

Beim Mobilfunkausbau müssen deutsceh Netzbetreiber aufs Gas drücken (Symbilbild: Karlheinz Pichler)

Beim Mobilfunk-Ausbau haben Deutschlands Netzbetreiber noch eine gute Wegstrecke vor sich, um Versorgungspflichten rechtzeitig nachzukommen. Das zeigt ein Papier der Bundesnetzagentur. Das Dokument bezieht sich auf Auflagen, welche die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (O₂) bei der Frequenzauktion 2019 eingegangen sind und die Ende 2022 erfüllt sein müssen.

Vodafone Deutschland forciert 5G+-Ausbau

Vodafone drückt beim Ausbau von 5G+ aufs Tempo (Bild:Vodafone/Flickr)

Vodafone will sein 5G-Mobilfunknetz bis zum Jahr 2025 in Deutschland komplett auf die nächste Entwicklungsstufe umstellen, die ohne die Vorgängertechnik LTE auskommt. Bisher war die Technik unter dem Namen "5G Standalone" vermarktet worden. 5G+ bedeute für die Kunden, dass sie mit ihren Smartphones deutlich höhere Reichweiten erzielen und damit häufiger im 5G-Netz unterwegs sind als zuvor.

Deutschland: Aus für Mobilcom-Debitel

Die Freenet AG will Mobilfunk nicht länger unter der Marke Mobilcom-Debitel feilbieten. Die entsprechenden Pläne wurden heute Finanzanalysten präsentiert. Die Doppelmarke war immer eine Behinderung in der Kommunikation, sie sei ein Kompromiss gewesen, um die Bestandskunden nicht zu verschrecken. Doch nun soll die Zukunft soll der einheitlichen Dachmarke "freenet" gehören.

Spionage-Vorwürfe um Zuger Firma Mitto

Twitter und andere Unternehmen kappen die Geschäftsbeziehungen zur Mitto AG. Mitto bietet den weltweiten Versand von SMS-Codes an, die im Rahmen der Zweifaktorauthentifizierung genutzt werden, aber nebenher und heimlich die Überwachung von Mobilfunkgeräten ermöglicht hat. Man sei dabei, für den Versand von Verifikations-PINs von der Mitto AG zu anderen Dienstleistern zu wechseln, erklärte Twitter laut Bloomberg dem US-Senator Ron Wyden (Demokraten).

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