Italien: Fondazione Carolina lanciert Online-Petition gegen Netflix-Serie "Squid Game"

Squid Game von Netflix unter Beschuss (© Netflix)

Keine Serie wird derzeit so häufig gestreamt wie die Netflix-Produktion Squid Game aus Südkorea. In den neun Folgen regiert der Kampf ums Überleben: Knapp 500 hoch verschuldete Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen treten in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an, um ein Preisgeld in Millionenhöhe zu gewinnen. Wer es nicht in die nächste Runde schafft, wird umgehend getötet. In Italien löst die Serie Proteste aus.

Netflix wächst dank starkem Angebot an Filmen und Serien

Legt zu: Netflix (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Dank Serienhits wie "Money Heist", "Sex Education" und "Squid Game" hat der Streaming-Marktführer Netflix im Sommer wieder ein verstärktes Nutzerwachstum verbucht. Im dritten Quartal legte die weltweite Anzahl der Abonnenten um 4,4 Millionen auf knapp 214 Millionen zu, wie das Unternehmen Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Los Gatos mitteilte. Damit übertraf Netflix die eigene Prognose von 3,5 Millionen neuen Kunden klar. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit leichten Kursaufschlägen.

Netflix schnappt sich das Night School Studio

Netflix legt sich Videospiele-Studio zu (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Die Pläne von Netflix zum Markteintritt ins Videospiel-Business konkretisieren sich mit der Übernahme eines Entwicklungsstudios weiter. So schnappt sich der Videostreaming-Riese die 2014 gegründete Firma Night School Studio, die vor allem für ihr Debütspiel "Oxenfree" bekannt ist. Wie viel Netflix dafür auf den Tisch blättert, wurde vorerst nicht bekannt gegeben.

Netflix eröffnet in Berlin einen eigenen Standort für die DACH-Region

Netflix investiert im deutschsprachigen Raum (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Netflix hat für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) im Beisein von Netflix-Grüner Reed Hastings ein eigenes Büro in Berlin eröffnet. Ziel des neuen Standorts sei es, sich stärker im deutschsprachigen Raum mit hiesigen Filmschaffenden zu vernetzen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern gestärkt werden, lässt der US-amerikanische Streamingdienst wissen.

Nutzung von TV und Radio in der Schweiz trotz Netflix, Tiktok und Co noch immer sehr hoch

Symbolbild: Pixabay

Die Pandemie-bedingten Einschränkungen führen nach wie vor weiter dazu, dass die SchweizerInnen verstärkt auf digitale Angebote setzen. Netflix, Youtube und Tiktok zum Trotz stehen aber auch TV und Radio weiter hoch im Kurs. Zwei Drittel der Eidgenossenschaft hört täglich Radio oder sieht fern, wie der neuen Studie von Digimonitor zu entnehmen ist.

Netflix bringt bis Jahresende über 40 neue Filme heraus

Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com

Netflix will bis Jahresende über 40 Filme im Kino und per Streaming herausbringen. Der Streamingriese gab die bunte, starbesetzte Mischung auf Twitter bekannt. Für September sind unter anderem die Dokumentation "Schumacher" über die Formel-1-Ikone Michael Schumacher und der Thriller "The Guilty" mit Jake Gyllenhaal unter der Regie von Antoine Fuqua angekündigt.

Wachstum bei Netflix eingebremst

Netflix beim Kundenzuwachs (Bild: pixabay)

Der kalifornische Streamingdienst Netflix mit Sitz in Los Gatos konnte im vergangenen Quartal zwar die Zahl an Neukunden weiter steigern, jedoch ist der Zugewinn neuer Nutzer in einem Vierteljahr so gering wie noch nie. Konkret zählte Netflix im zweiten Quartal des aktuellen Fiskaljahres nach eigenen Angaben 209 Millionen zahlende Kunden, was einem Plus von gerade einmal 1,5 Millionen entspricht.

Wie Apples Vereinnahmung von Netflix gescheitert ist

Netflix: Abo per App abschliessen, ist unmöglich (© Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Um weiter Provisionen von Netflix bei Abschluss oder Verlängerung eines Abos durch User über die App auf Apple-Geräten zu erhalten, hat der iPhone-Konzern 2018 grosse Anstrengungen unternommen - jedoch ohne Erfolg, wie aus Unterlagen hervorgeht, die im Gerichtsverfahren zwischen Apple und Epic Games bekannt geworden sind, schreibt "9to5Mac". Netflix hatte im Sommer 2018 damit begonnen, es unmöglich für Apple-Anwender zu machen, ein Abo direkt über die App abzuschliessen.

Nutzerzuwachs bei Netflix deutlich schwächer als erwartet

Logo:Netflix

Die Nummer Eins am Streaming-Markt, Netflix, steigerte im ersten Quartal 2021 die Anzahl der Abonnenten um vier Millionen auf knapp 208 Millionen zu. Damit verfehlte der Konzern aus dem kalifornischen Los Gatos die eigene Zielvorgabe von sechs Millionen neuen Kunden klar und damit auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten.

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