Paypal dementiert aktuelle Pinterest-Übernahmepläne

Paypal plant derzeit keine Übernahme von Pinterest (Symbolbild: Pixabay/Kirstyfields)

Der US-amerikanische Online-Bezahldienst Paypal dementiert aktuelle Pläne zur Übernahme der Fotoplattform Pinterest. Eine aktuelle Stellungnahme zu diesem Thema besteht allerdings nur aus einem Satz und lässt offen, ob die von vielen Medien kolportierten Kaufverhandlungen von der plötzlichen Aufmerksamkeit gestört wurden oder die Medieninformationen nicht zutrafen. Jedenfahll zog die Paypal-Aktie am Montagmorgen auf der Handelsplattform Tradegate markant an.

Paypal liebäugelt mit Pinterest-Übernahme

Hegt offenbar grosse Übernahmepläne: Paypal (Bild:Paypal)

Der in San Jose im Silicon Valley domizilierte Online-Bezahldienst Paypal führt Insiderkreisen zufolge Gespräche über eine milliardenschwere Übernahme der Online-Pinnwand Pinterest. Gemäss den Angaben einer direkt mit dem Vorgang vertrauten Person sowie einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sei ein Preis je Aktie von 70 Dollar für ein Gesamtvolumen von 39 Milliarden Dollar im Gespräch.

Paypal schnappt sich den japanischen Bezahldienst Paidy für 2,7 Milliarden Dollar

Paypal kauft in Japan zu (Bild:Pixabay)

Der US-amerikanische Online-Zahlungsabwickler Paypal mit Zentrale im kalifornischen San José baut mit der Übernahme des japanischen Bezahldienstleisters Paidy seine Position auf dem asiatischen Markt weiter aus. Paypal blättert dafür 2,7 Milliarden Dollar in bar auf den Tisch.

Gewinneinbruch bei Paypal trotz hohem Umsatzplus

Bild: Paypal

Der kalifornische Online-Bezahldienst Paypal konnte im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres seinen Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode nicht zuletzt aufgrund des von der Corona-Krise ausgelösten Shopping-Booms im Internet um 19 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar (rund 5,66 Milliarden Schweizer Franken) steigern. Das gesamte abgewickelte Zahlungsvolumen wuchs um 40 Prozent auf 311 Milliarden Dollar. Dennoch brach der Gewinn angesichts deutlich höherer Ausgaben um 23 Prozent auf unter dem Strich 1,2 Milliarden Dollar ein.

Paypal reitet "Später-Bezahlen-Attacke" gegen Klarna

Prescht gegen Klarna vor: Paypal (Bild: Paypal)

Der US-amerikanische Online-Bezahldienst Paypal drängt mit "Später-Bezahlen"-Angeboten verstärkt ins angestammte Geschäft des Rivalen Klarna. Paypal mit Hauptsitz im kalifornischen San Jose führte nämlich neu eine Option zum Zahlen von Einkäufen nach 30 Tagen ein. Darüber hinaus können Händler fortan einen entsprechenden Button in ihrer Shops integrieren, mit dem Kunden die Option direkt auswählen können.

Paypal will nicht in Kryptowährungen investieren

Keine Gelder für Bitcoin und Co: Paypal (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Online-Zahlungsdienstleister Paypal folgt nicht dem Beispiel von Tesla und will selbst keine Investments in Kryptowährungen wie Bitcoin tätigen. "Wir werden wahrscheinlich keine Unternehmensgelder in solche Finanzanlagen stecken", erläuterte der Finanzchef von Paypal, John Rainey, gegenüber dem TV-Sender CNBC.

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