El Salvador investiert weitere Millionen in Bitcoin

El Salvador investiert weiter in Bitcoin (Bild: Pete Linforth auf Pixabay)

El Salvador hat ein weiteres Mal mehrere Millionen Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Das Land habe eine Preisreduzierung genutzt und 100 zusätzliche Coins mit Rabatt gekauft, erklärte Präsident Nayib Bukele auf Twitter. Den Preisen für die Kryptowährung auf dem internationalen Markt zufolge dürften die 100 Bitcoin das zentralamerikanische Land rund 5,5 Millionen Dollar gekostet haben.

EU einigt sich auf Regeln für Kryptotechnologie

Kryptowährungen (Bild: Pixabay/ Designwebjae)

Die EU-Institutionen haben sich auf besondere Regeln für die Technologie hinter Kryptowährungen – wie zum Beispiel Blockchain – geeinigt. Das gab das Europäische Parlament bekannt. So sollen Datenbanktechnologien wie die Blockchain kurzfristig von strengen EU-Regeln für finanzielle Dienstleistungen ausgenommen werden. Das soll es dem herkömmlichen Finanzsektor erlauben, die neuartige Technologie auszuprobieren.

Staatliche EU-Hilfen sollen Finanzierung von neuen Chipfabriken erleichtern

Bild: Pixabay/ Chrisci

Die Europäische Union will angesichts der anhaltenden Halbleiter-Knappheit die Finanzierung neuer Chipfabriken erleichtern. Die EU-Kommission könnte dazu staatliche Hilfen für den Bau von modernen Anlagen genehmigen, mit denen Finanzierungslücken gefüllt werden könnten, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Voraussetzung sei, dass es sich um ein europäisches Projekt handle und ein Subventions-Wettlauf innerhalb der Union und darüber hinaus verhindert werden solle.

EU-Kommission will europäische Chip-Produktion verdoppeln

Chip: EU will Produktion verdoppeln (Symbolbild: Pixabay/Colinoob)

Die EU-Kommission will den Marktanteil europäischer Unternehmen an der weltweiten Chip-Produktion verdoppeln. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte eine entsprechende Initiative für das erste Halbjahr 2022 an. 70 Prozent der weltweiten Produktion von Computer-Chips entfielen derzeit auf nur zwei Konzerne, die beide in Ostasien sässen, sagte von der Leyen auf dem "SZ-Wirtschaftsgipfel" in Berlin. Das sei für Europa nicht nachhaltig, sagte sie in einem Video-Grusswort.

Cyberattacke legte IT-Infrastruktur iranischer Tankstellen lahm

Symbolbild:iStock.com

Ein Cyberangriff auf das Zahlungssystem iranischer Tankstellen hatte für lange Schlangen und Chaos in der Hauptstadt Teheran und anderen Städten gesorgt. Iraner konnten an vielen Tankstellen nur ohne ihre Karte für subventioniertes Benzin tanken, der Kraftstoff war dann aber doppelt so teuer. Der Iran sprach zunächst von einem "technischen Defekt", bestätigte jedoch später eine Cyberattacke. Er machte seine politischen Erzfeinde Israel und USA dafür verantwortlich.

G7-Staaten fordern mehr Digitalisierung sowie offenere digitale Märkte weltweit

Digitalisierung: G7-Staaten fordern Intensivierung (Symbolbild: Pixabay)

Die führenden westlichen Industrienationen haben Unternehmen und Regierungen in aller Welt zu einer konsequenteren Digitalisierung von Handelsdokumenten aufgerufen. Technische, kommerzielle und rechtliche Hürden, aufgrund derer noch immer Papierdokumente verlangt würden, müssten abgebaut werden, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Handelsminister nach einem Treffen in London.

Russische Hacker angeblich hinter Cyberattacken auf deutsche Abgeordnete

Symbolbild: PXhere/CCO

Die deutsche Regierung hat sich in scharfem Ton gegen russische Beeinflussungsversuche vor der Bundestagswahl am 26. September verwahrt. Eine Sprecherin des Aussenministeriums in Berlin forderte eine sofortige Einstellung der Cyberkampagnen und drohte der russischen Regierung mit Konsequenzen, sollte sie der Forderung nicht nachkommen. Es sei unter anderem mit Phishing-E-Mails versucht worden, an persönliche Anmeldedaten von Volksvertretern zu gelangen.

Deutschland: Facebook forciert Kampagne gegen Falschinformationen zur Bundestagswahl

Deutsche Bundestagswahl: Facebook will gegen Fake News vorgehen (Bild: Pixabay)

Zum Start der heissen Phase im deutschen Bundestagswahlkampf hat Facebook einen Ausbau seiner Kampagne gegen Falschinformationen vorgestellt. In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und mehreren Medienunternehmen sollen damit Manipulationsversuche im Vorfeld der Bundestagswahl erschwert werden, kündigte das Unternehmen in Berlin an. Dazu gibt es erstmals Angebote, die sich speziell an ältere und jüngere Nutzer richten. Ausserdem werden Faktenchecks auf Whatsapp ermöglicht.

In China dürfen Teenies nur noch drei Stunden pro Woche Video-Gamen

Symbolbild: Archiv

In China wird nicht nur die Computerspiel-Industrie reguliert, sondern die Nutzer gleich mit. So dürfen Minderjährige in der Volksrepublik insgesamt nur noch drei Stunden in der Woche gamen. Und zwar nur am Wochenende. Vom Montag bis Donnerstag darf nicht mehr online gezockt werden.

Europäische Kommission plant Verordnung für KI-Systeme

Künstliche Intelligenz: EU plant Verordnungen (Symbolbild: UTSA.edu)

Trotz des enormen Potenzials von Künstlicher Intelligenz für neue Geschäftsideen und wirtschaftliches Wachstum bis hin zu Lösungen zum Wohle der Zivilgesellschaft sind mit dem Einsatz der Anwendungen auch Unsicherheiten und Risiken verbunden. Die Europäische Kommission plant – ähnlich wie bei der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – eine Verordnung einzuführen, um KI-Systeme künftig zu regulieren. Dabei sei eine Konformitätsbewertung durch Anbieter vorgesehen, die eine KI-Zertifizierung unumgänglich machen werde.

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