2020 kommen 117 neue Emojis

Das Unicode-Konsortium, das für den dazugehörigen Standard verantwortlich ist, hat die Einigung auf die neuen Piktogramme, auch als Emojis bekannt, gestern bekannt gegeben. Im Update „Emoji 13.0“ sind unter anderem Symbole wie „Ninja“, „Eisbär“ und „Menschen, die einander umarmen“ enthalten. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den meisten Plattformen verfügbar sein.

Rückblick 2019: Facebook und Co in der Pflicht

Social Media: mehr Verantwortung gefordert (Foto: pixabay.com, Geralt)

Im abgelaufenen Jahr wurde endgültig klar, dass soziale Medien in der Politik, bei der Bekämpfung von Fake News und bei Online-Betrug eine Verantwortung haben und nicht einfach zusehen dürfen. Es stellte sich jedoch mehrmals heraus, dass Plattformen wie Facebook noch immer zu wenig tun, um bei diesen Themen die Kontrolle zu erlangen.

Facebook mit neuem Logo aber ohne Namensänderung

Das neue Facebook-Konzernlogo, das es auch in anderen Farben gibt (Bild: FB)

Facebook hat laut seinem Marketingchef eine Namensänderung erwogen, damit der Konzern mit seinen diversen Diensten nicht nur als Betreiber des Onlinenetzwerks wahrgenommen wird. Am Ende habe man sich jedoch dagegen entschieden, sagte Antonio Lucio dem Finanzdienst Bloomberg. Die Firma habe nicht den Eindruck erwecken wollen, dass sie vor Problemen nach Datenskandalen und Kritik weglaufe. Stattdessen stellte Facebook ein neues Logo mit demselben Firmennamen für den Konzern vor.

Bei Facebook sprudeln die Werbe-Erlöse gewaltig

Facebook legt deutlich zu (Bild: Pixabay)

Beim weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook sprudeln die Werbeeinnahmen nur so dahin. Die Zuckerberg-Firma konnte sowohl beim Umsatz als auch Gewinn im vergangenen Quartal deutlich zulegen und die Erwartungen der Börsianer klar schlagen. Konkret schnellte der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 29 Prozent auf 17,65 Milliarden Dollar hoch.

Das Geschäft von Snapchat zeigt wieder Bewegung

Snapchat kommt wieder auf Kurs (Bild: Pixabay)

Die Foto-App Snapchat kann nach einer langen Zeit der Stagnation wieder deutlich mehr Nutzer anlocken: Im vergangenen Quartal wuchs die Zahl täglich aktiver Nutzer binnen drei Monaten von 190 auf 203 Millionen, wie die Betreiberfirma Snap mitteilte. Es war der stärkste Anstieg seit dem Snap-Börsegang im Jahr 2017. Den Umsatz steigerte Snap im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 48 Prozent auf 388 Millionen Dollar. Unterm Strich gab es weiterhin rote Zahlen – der Verlust lag mit knapp 255,2 Millionen Dollar aber deutlich unter dem Vorjahresminus von 353,3 Millionen.

Facebook zieht gegen südkoreanische Datenanalyse-Firma vor den Kadi

Facebook verklagt südkoreanische Datenanalyse-Firma (Logo: FB)

Facebook hat Klage gegen eine südkoreanische Datenanalyse-Firma eingereicht, die möglicherweise gegen die Datenrichtlinien des Online-Netzwerkes verstossen hat. Die Klage gegen das Unternehmen Rankwave sei bei einem Gericht im Silicon Valles im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht worden, um die Vertragsbedingungen des Online-Netzwerks durchzusetzen. Das erklärte die für Rechtsfragen zuständige Facebook-Managerin Jessica Romero. Der Datenanalyst habe bei der Überprüfung seiner Geschäftspraktiken nicht mit Facebook kooperiert, hiess es weiter.

Pinterest will mit Börsengang 1,3 Mrd. Dollar in die Kassen spülen

Pinterest will Milliardenbetrag einsammeln (Bild: Pixabay/ Marco Gonzalez)

Die US-amerikanische Fotoplattform Pinterest erhofft sich für ihren Börsengang in New York, das bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar in die Firmenkassen gespült werden. Bei der Fixiereung des Ausgabpreises der Aktien zum Börsengang neigt das Pinterest-Management allerdings zur Vorsicht.

Facebook kann Einmischung bei EU-Wahl von aussen nicht ausschliessen

Facebook kann Wahleinmischungen von aussen nicht ausschliessen (Logo: FB)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann eine Einmischung in den Europawahlen von aussen nicht komplett ausschliessen. Die Plattformen des US-Konzerns, zu dem auch Instagram und Whatsapp gehören, werden häufig intensiv in die Wahlkampagnen von Politikern eingebunden, und diese sind in der Vergangenheit auch Opfer von Falschinformationen und Hassrede sowie Beeinflussung aus dem Ausland geworden. So vermuten US-Geheimdienste, dass sich Russland in die Präsidentschaftswahlen in den USA 2016 eingemischt hat.

Youtube Nummer 1 im mobilen Internet vor Facebook

Logo: Youtube

Geht es nach den Nutzerzahlen ist Facebook weiter unangefochten das populärste soziale Medium sein, doch es gibt auch andere Kennzahlen, und hier zeigt sich ein komplett anderes Bild: Youtube ist alleine für 37 Prozent des weltweiten mobilen Internet-Traffics zuständig, und damit die klare Nummer 1 in dieser Hinsicht, wie eine aktuelle Untersuchung von Sandvine (Februar 2019) zeigt. An zweiter Stelle folgt dann Facebook mit gerade einmal 8,4 Prozent. Knapp dahinter dann bereits mit 8,3 Prozent Snapchat und Instagram mit 5,7 Prozent.

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