Twint will sich für Stablecoins und E-ID öffnen

Die schweizerische Bezahl-App Twint will ihre eigene Plattform künftig für neue digitale Anwendungen im Bereich digitaler Währungen und Identitätslösungen öffnen. Sowohl Anbieter von regulierten digitalen Währungen, wie zum Beispiel durch den Schweizer Franken gedeckte Stablecoins oder tokenisierte Einlagen, als auch Entwickler von Lösungen mit der elektronischen Identifikation (E-ID) in der Schweiz sollen künftig auf die Twint-Infrastruktur zurückgreifen können, heisst es in einer Aussendung dazu.

Bereits mehr als sechs Millionen Schweizer:innen setzen auf die Bezahl-App Twint

Bild: Twint

Die Bezahl-App Twint knackte zur Jahresmitte bereits die Zahl von sechs Millionen Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz und bestätigt damit den weiteren Vormarsch von Online-Bezahldiensten im Alltag. Am häufigsten komme Twint an der Ladenkasse zum Einsatz, heisst es in einer Aussendung dazu. Aber auch der Kauf von ÖV-Tickets, das Bezahlen der Parkgebühr sowie Einkäufe im Lädeli nebenan, in Fachgeschäften und an Marktständen erfreuen sich Twint zufolge grosser Beliebtheit.

Schweizer Detailhändler reichen bei Weko Anzeige gegen Twint ein

Angezeigt: Twint (Symbolbild: Twint)

Der Schweizer Bezahl-App Twint droht Ungemach, denn der Detailhändler-Verband Swiss Retail Federation hat gegen Twint bei der Wettbewerbskommission (Weko) eine Anzeige eingebracht. Twint werden darin zu hohe Gebühren und ein "Missbrauch relativer Marktmacht" vorgeworfen. Konkret verlangt der Detailhandelsverband daher von der Weko, dass sie die Gesetzeskonformität der von Twint verlangten Gebühren prüfe.

Twint plant digital automatisierten Ersatz für das bisherige Lastschriftverfahren

Bild: Twint

Der eidgenössische Zahlungsdienstleister Twint will eine neue Lösung für die Bereiche Direct Debit und Rechnungsstellung auf den Markt bringen. Diese soll den Bedarf von Rechnungsstellern nach automatisierten Zahlungen angesichts der Einstellung des heutigen Lastschriftverfahrens LSV+ per Ende 2028 decken.

Twint lanciert Business Portal App für Händler

Twint lanciert neue Funktionen für den Handel (Bild: zVg)

Die auf bargeldloses Zahlen und Einkassieren fokussierte Twint hat eine neue Business Portal App für Händler angekündigt, die als Schaltzentrale für sämtliche Twint-Transaktionen dienen soll. Damit sollen Transaktionen übersichtlicher und in Echtzeit abrufbar sein. Und auch für das Einkaufen im Internet hat Twint zwei Neuerungen vorgestellt.

Christian Burger designierter neuer CFO bei Twint

Bild: Bezahl-App Twint

Die auf Mobile Payment spezialisierte Twint hat Christian Burger zum neuen CFO (Chief Financial Officer) designiert. Burger, der Thomas Wicki nachfolgt, der sich nach sieben Jahren dazu entschlossen habe, eine neue berufliche Herausforderung ausserhalb des Unternehmens anzunehmen, soll sein neues Amt im Mai dieses Jahres antreten.

Mit Twint wurden 2024 über 773 Millionen Transaktionen getätigt

Grafik: Twint

Im vergangenen Jahr wurden mit der Schweizer Bezahl-App Twint mehr als 773 Millionen Transaktionen getätigt. Dies entspreche einer Zunahme um 31 Prozent gegenüber dem Jahr davor, heisst es in einer Aussendung dazu. Inzwischen nutze weit mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung Twint, bevorzugterweise an der Ladenkasse oder zur Überweisung von Beträgen zwischen Personen.

Kundenkarten direkt in der Twint-App hinterlegen

Bild: Twint

Bei der Schweizer Bezahl-App Twint können die Anwender neu in allen Versionen die Kundenkarten von Schweizer Händlern wie beispielsweise der Migros, Coop, Globus, Ex Libris, Tchibo, Transa oder Toppharm hinterlegen, sodass sie diese nicht mehr physisch mit sich führen müssen, sondern direkt in der Twint-App aufbewahren können. Nach der Hinterlegung können die Kundenkarten während des Zahlungsprozesses direkt in der Twint-App angezeigt werden.

Twint erstmals auf Platz eins des GFK-Reputation-Rankings

Bild: Twint

Twint schafft es erstmals aufs Podest und dazu gleich noch auf Platz eins des von der GFK mit ihrem "Business Reflector" erhobenen Swiss Reputation Ranking. Auf Rang zwei und drei folgen Zweifel und Migros. Das Ranking für Non-Profit-Organisationen (NPOs) führt zum siebten Mal in Folge die Rega an, wie es in einer Mitteilung dazu heisst.

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