Neuer Chef will Intel mit Radikalkur auf Vordermann bringen

Intels neuer Boss Lip-bu Tan (Bild: Intel)

Der neue Intel-Boss Lip-Bu Tan hat offenbar bereits vor seiner Ernennung Pläne für eine Sanierung des kriselnden US-Chip-Riesen geschmiedet. Insidern zufolge sollen die KI-Anstrengungen verstärkt, die Halbleiter-Fertigung umgebaut und Leute entlassen werden. Vor allem im aufgeblähten mittleren Management wolle Tan Stellen streichen, heisst es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

U-Blox verkauft Cellular-Geschäft an IoT-Spezialistin Trasna

Altes GSM-Modul von U-Blox (Bild: U-Blox)

Der Schweizer Chip- und Halbleiterhersteller U-Blox mit Zentrale in Thalwil verkauft ihr Cellular-Geschäft an die irische IoT-Spezialistin (Internet of Things) Trasna. Gemäss Mitteilung übernehmen die Iren auch die rund 200 Mitarbeitenden von Cellular. Wieviel Trasna auf den Tisch blättert, wurde nicht genannt. U-Blox hatte schon Mitte Januar angekündigt, aus dem Cellular-Business aussteigen zu wollen.

Lego ortet Wachstumspotential mit Videospielen

Autorennen: Lego forciert Entwicklung von Videospielen inhouse (Bild: lego.com)

Der vor Hasbro und Mattel weltgrösste Spielwarenhersteller Lego sieht in Videospielen Wachstumspotenzial und will die Entwicklung inhouse forcieren. "Wir können digitale und physische Produkte für Kinder jeden Alters abdecken, solange wir unter der Lego-Marke stehen", so Lego-CEO Niels Christiansen gegenüber der "Financial Times".

Qumea gewinnt in Schweden Ausschreibung für digitales Mobilitäts-Monitoring

Bild: Qumea

Das Schweizer E-Health-Tech Unternehmen Qumea mit Sitz in Solothurn wird zumindest in den nächsten acht Jahren die Krankenhäuser des Schwedischen Gesundheitsdienstleisters Västra Götaland Region (VGR) mit seinem KI-gestützten Mobilitäts-Monitoring ausrüsten, um die Sicherheit der Patienten zu verbessern. Mit einem Volumen von bis zu 2400 Betten sei dies die bislang bedeutendste europäische Ausschreibung dieser Art, betont Qumea in einer Aussendung dazu. Wieviel VGR dafür auf den Tisch blättert, wurde nicht genannt. ser Art.

Deliveroo stampft Hongkong-Geschäft ein und überlässt es Delivery Hero

Sitz von Delivery Hero in Berlin (Bild: Jörg Zägel, CC BY-SA 3.0)

Der britische Online-Essenszustelldienst Deliveroo zieht sich aus Hongkong zurück und überlässt Teile des Geschäftes seinem deutschen Rivalen Delivery Hero. Gemäss Mitteilung wollen die Briten ihre Bestellplattformen in Hongkong am 7. April dicht machen. Delivery Hero zufolge sollen Kunden und Kuriere von Deliveroo auf die Plattform Foodpanda des in Berlin domizilierten Unternehmens umgeleitet werden.

Britisches KI-Startup Quantexa angelt sich 175 Millionen Dollar Frischgeld

Logobild: Quantexa

Das auf KI (Künstliche Intelligenz) und Datenanalyse fokussierte britische Startup Quantexa konnte im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde Frischgeld in Höhe von 175 Millionen US-Dollar lukrieren. Die Bewertung des Unternehmens stieg damit auf 2,6 Milliarden US-Dollar. Mit dem Geld will Quantexa seine Kernaktiitäten verstärken und auch neue Anwendungsgebiete erschliessen, heisst es.

Retailsolutions erweitert strategischen SAP-Fokus auf Fashion- und Bekleidungsbranche

Symbolbild: Pixabay/Edit Image

Das im innerschweizerischen Zug domizilierte SAP-Beratungshaus Retailsolutions baut sein Leistungsportfolio weiter aus und verstärkt den strategischen SAP-Fokus mit der Gründung einer eigenen Business Unit für Fashion & Bekleidung. Mit dieser Initiative reagiere man auf die sich rasant wandelnden Anforderungen der Modebranche und erweitere die Expertise im Einzelhandel um spezifische Lösungen für Mode- und Bekleidungsunternehmen, teilt Retailsolutions via Aussendung mit.

ABB startet Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe

Logobild:ABB

Der Automatisierungstechnikkonzern ABB startet am kommenden Montag sein bereits angekündigtes neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 1,5 Milliarden Dollar. Dies entspricht beim gegenwärtigen Stand des Aktienkurses einer Höchstzahl von rund 27,6 Millionen Aktien. Laut Mitteilung können im Rahmen des neuen Programmes pro Handelstag maximal 663'417 Aktien zurückgekauft werden.

Kudelski baut rund 160 Stellen ab

Kudelski-Hauptsitz in Cheseaux-sur-Lausanne (Bild: Kudelski)

Das börsennotierte, auf digitale Sicherheitssysteme spezialisierte Schweizer Unternehmen Kudelski mit Sitz in Cheseaux-sur-Lausanne baut eigenen Angaben zufolge weltweit rund 160 Stellen ab. Davon würden 40 bis 45 Vollzeitstellen in der Schweiz gestrichen, so die Waadtländer. Zudem plant das Unternehmen nach dem Verkauf des profitablen Zutrittskontrollgeschäfts Skidata eine rigorose Umstrukturierung.

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