Bieterkampf um Warner Bros.: Netflix steigt aus

Netflix zieht sich aus Bieterkampf um Warner Bros. zurück (Logobild: Pixabay)

Netflix hat sich offiziell aus dem Bieterkampf um Warner Bros. Discovery (WBD) zurückgezogen. Der US-Streaming-Riese mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos hat bekannt gegeben, sein ursprüngliches Übernahmeangebot nicht weiter zu erhöhen. Damit macht Netflix den Weg frei für den Konkurrenten Paramount Skydance, dessen verbessertes Angebot vom WBD-Vorstand als "überlegen" (superior) eingestuft wurde.

Paramount will Warner Bros. nicht kampflos Netflix überlassen

Bild: Pixabay, Dixoncain

Der US-amerikanische Medienriese Paramount gibt im Kampf um den Hollywood-Rivalen Warner Bros. noch nicht auf. Um Netflix trotz der bereits angekündigten Übernahme doch noch zu schlagen, wendet sich Paramount mit einem Angebot direkt an die Aktionäre von Warner. Paramount bietet für den heutigen Gesamtkonzern Warner Bros. Discovery 108,4 Milliarden US-Dollar (knapp 94 Mrd. Euro). Netflix hatte am Freitag die geplante Übernahme von WBD für fast 83 Mrd. Dollar (71,3 Mrd. Euro) bekanntgegeben.

Nokia zieht im Streaming-Patentstreit auch Warner Bros. vor Gericht

Bildquelle: Nokia

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia zieht im Patentstreit um Video-Streaming-Technologie nun auch die Warner Bros. Discovery vor Gericht. In der Klageschrift heisst es, dass die Streaming-Dienste von Warner insgesamt 13 Patente von Nokia für die Kodierung und Dekodierung von Videos verletzten. Die bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware eingereichte Klage ist Teil einer Reihe von Patentverfahren, die Nokia unter anderem bereits gegen Paramount und Acer angestrengt hat.

Warner Bros. abonnieren