Milliarden-Dollar-Investition von Microsoft in Mexiko

Microsoft investiert massiv in Mexiko (Logo: Microsoft)

Der US-Technologiekonzern Microsoft investiert in den kommenden fünf Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar in Mexiko. Unter anderem sollen in dem lateinamerikanischen Land Rechenzentren für Cloud-Technologie aufgebaut werden, teilte das Unternehmen mit. Mexiko sei in einer sehr guten Position, um Nutzen aus neuen Technologien zu ziehen, sagte Microsofts Regionalchef Cesar Cernuda. Er sei davon überzeugt, dass diese Investition bei der digitalen Transformation Mexikos helfen wird.

Erhebliche Konjunkturrisiken für Deutschland wegen Coronavirus befürchtet

Coronavirus: Die Geschäftsrisiken in der IT-Telekom-Branche nehmen zu (Symbolbild: Pixabay/ Frank Winkler)

Die deutsche IT- und Telekommunikationsbranche sorgt sich um Folgen des in China ausgebrochenen Coronavirus. Jede vierte Firma erwarte für 2020 negative Auswirkungen auf das eigene Geschäft und gut jede zweite sehe erhebliche Konjunkturrisiken für die deutsche Wirtschaft, teilte der Digitalverband Bitkom zu einer Umfrage unter 80 Unternehmen der ITK-Branche mit. Demnach erwartet jedes zweite Unternehmen, dass sich die Krise um die Epidemie zuspitzt. Drei von zehn Firmen rechnen deshalb mit einer weltweiten Rezession und ebenso viele sehen die Digitalbranche als stark betroffen.

Abschreibungen wegen E-Plus-Übernahme machen Telefonica Deutschland immer noch zu schaffen

Telefonica: Abschreibungen belasten nach wie vor (Logo: Telefonica)

Der Mobilfunkbetreiber Telefonica Deutschland (O2) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ganz so hohe Verluste verbucht wie am Markt befürchtet. Unter dem Strich belief sich das Minus 2019 laut vorläufigen Zahlen auf 212 Millionen Euro, nach 230 Millionen im Jahr davor, wie das Unternehmen in München mitteilte. Dem Konzern machen noch immer hohe Abschreibungen im Zuge der 2014 erfolgten milliardenschweren Übernahme von E-Plus zu schaffen. Analysten hatten allerdings damit gerechnet, dass sich das in der Bilanz für 2019 noch etwas deutlicher bemerkbar machen würde.

Die WKÖ bringt 16 Start-ups aus Österreich ins Silicon Valley

Rund 40 österreichische Start-ups hatten sich für die Go-Silicon-Valley-Initiative 2020/21 der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beworben. 16 davon wurden von der US-Jury ausgewählt und können jetzt bis zu drei Monate an einem Accelerator-Programm in der einflussreichsten Innovationsregion der Welt teilnehmen.

Teamviewer mit deutlichem Gewinn aber schwachem Ausblick

Teamviewer fährt satten Gewinn ein (Logo: Teamviewer)

Der deutsche Softwarekonzern Teamviewer hat im Jahr seines Börsengangs einen deutlichen Gewinn eingefahren, der Ausblick verfehlte jedoch die hochgesteckte Erwartungen, 2019 stand unter dem Strich ein Überschuss von 110,9 Mio. Euro, wie das im M-Dax notierte Unternehmen in Göppingen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die auf Fernwartungssoftware spezialisierte Firma noch einen Verlust von über 12 Mio. Euro geschrieben.

Nokia hofft für 2020 wieder auf bessere Zeiten

Der Netzwerkausrüster Nokia blickt wieder ein wenig optimistischer in die Zukunft. Nachdem das Management im Herbst seine Ziele zusammengestrichen hatte, erwartet es nun, dass sich das operative Geschäft im Laufe des Jahres wieder verbessert, wie der finnische Konzern am Donnerstag in Espoo mitteilte. Hohe Kosten für die Entwicklung der neuen 5G-Mobilfunk-Technik sowie Preisdruck in China hatten das Unternehmen im abgelaufenen Jahr stark belastet. Im laufenden Jahr will der Konzern die Produktkosten senken, aber auch das Dienstleistungsgeschäft verbessern.

Orange setzt bei 5G-Netz auf Nokia und Ericsson

Orange setzt bei 5G auf Nokia und Ericsson (Bild: Wikipedia)

Inmitten der Huawei-Debatte setzt der französische Mobilfunk-Anbieter Orange für sein 5G-Netz auf Technik aus Europa: Die Netzwerk-Ausrüstung und Dienstleistungen für den superschnellen Datenfunk werden von den Huawei-Konkurrenten Nokia und Ericsson aus Finnland und Schweden kommen, wie Orange mitteilte. Von ihnen kommt auch die bisherige Mobilfunk-Infrastruktur von Orange, die modernisiert werden soll.

Umstrukturierungs-Massnahmen bei der Deutschen Telekom kosten rund 800 Jobs

Die Deutsche Telekom streicht Hunderte von Jobs (Bild: Mika Baumeister)

Die Deutsche Telekom wird jede fünfte ihrer eigenen Filialen schliessen und damit rund 800 Stellen einsparen. Das liege am "Online-Boom" und dem veränderten Verhalten von Kunden, erklärte der deutsche Konzern. Insgesamt sollen 99 der 504 eigenen Telekom-Shops bis Ende 2021 geschlossen werden. Daneben gibt es noch Franchise-Filialen und Partner-Shops, die Telekom-Produkte anbieten. So gebe es in vielen Städten mehrere Anlaufstellen, die nicht mehr genügend Zulauf von Kunden hätten, erklärte ein Sprecher. Die Schliessungen seien über das gesamte Bundesgebiet verteilt.

Bundesverband der deutschen Industrie nun gegen Huawei bei Aufbau von 5G-Netz

Huawei soll vom Aufbau eines 5G-Netzes in Deutschland ausgeschlossen werden (Logo: Huawei)

In der Kontroverse rund um den Aufbau eines 5G-Netzes hat sich in Deutschland die dortige Industrie nun für den Ausschluss des umstrittenen chinesischen Anbieters Huawei ausgesprochen. Es dürfe keine Einflussnahme durch ausländische Staaten geben, sagte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

Tesla knackt 100 Milliarden Dollar-Marke

Der Höhenflug der Aktie des US-E-Autobauers Tesla hält unvermindert an, heute knackte der Börsenwert des Unternehmens erstmals die psychologisch wichtige Marke von 100 Milliarden US-Dollar. Der stetige Anstieg erfreut seit einiger Zeit die Anleger, ein nochmaliger Schub um rund 5 Prozent trieb den Kurs der Aktie jetzt auf über 570 Dollar, die Marktkapitalisierung des Elektroautobauers überschritt damit erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar.

Seiten

Wirtschaft & Entwicklung abonnieren