Streaming-Dienst Disney+ kränkelt

Bild: Kon Karampelas auf Unsplash.com

Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney hat im jüngsten Geschäftsquartal schlechter abgeschnitten als erwartet – besonders im wichtigen Streaming-Geschäft. In den drei Monaten bis Anfang Oktober wuchsen die Erlöse verglichen mit dem heftig von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 18,5 Milliarden US-Dollar. Experten hatten mit höheren Erlösen gerechnet.

Anleger von Coinbase enttäuscht

Symbolbild: Pixabay

Die Krypto-Börse Coinbase hat die Erwartungen im dritten Quartal deutlich verfehlt. Die grösste US-Handelsplattform für Digitalwährungen und Kryptoanlagen wie Bitcoin oder Ethereum verbuchte Erlöse von 1,2 Milliarden Dollar, wie sie am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das entspricht zwar mehr als dem Vierfachen des Vorjahreswerts, allerdings einem Rückgang um rund 40 Prozent im Vergleich zum starken Vorquartal. Analysten hatten mit wesentlich mehr Umsatz gerechnet.

Paypal mit Umsatzplus, aber unter Erwartungen

Unter den Erwartungen: Paypal (Bild:Pixabay)

Nach dem anfänglichen Online-Shopping-Boom in der Corona-Pandemie laufen die Geschäfte beim Bezahldienst Paypal nicht mehr ganz so rund. In den drei Monaten bis Ende September kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar, wie Paypal mitteilte. Der Gewinn legte um sechs Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu.

TSMC erhält Staatsbeihilfe in Milliardenhöhe für japanische Chipfabrik

TSMC erhält Milliardensubventionierung von Japan (Logo: TSMC)

Japans Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge mit der Subventionierung eines neuen Werks des taiwanesischen Chip-Produzenten TSMC die inländische Halbleiterproduktion ankurbeln. Japan werde voraussichtlich die Hälfte des geschätzten Investitionsvolumens von TSMC in Höhe von 1 Billion Yen (7,63 Mrd. Euro) für den Bau einer Chipfabrik in Kumamoto, Südjapan, bereitstellen, berichtete die Zeitung Nikkei unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Online-Servicedienste in Deutschland boomen

Lieferdienste für Online-Bestellungen sind im Vormarsch (Bild:Lieferando)

Deutsche Restaurants und Kneipen sind seit Monaten wieder gut besucht – trotzdem ist ein Ende des Bestellbooms bei Lieferdiensten nicht in Sicht. Der Trend zu Onlinebestellungen halte an, auch nach Wiedereröffnung der Gastronomie, teilte etwa der Marktführer Lieferando mit. Demnach hätten Konsumenten im Sommer zwischen Juli und September rund zehn Millionen zusätzliche Bestellungen über die Plattform aufgegeben. Das entspricht einem Wachstum von 35 Prozent gegenüber dem Corona-Sommer 2020 und einer Verdoppelung der Bestellungen gegenüber dem Vorkrisen-Niveau im dritten Quartal 2019.

Mobilfunk-Anbieter Freenet erwartet operativen Gewinn und mit optimistischem Ausblick

Freenet-Zentrale in Hamburg (Bild: Freenet)

Freenet wird angesichts eines guten dritten Quartals optimistischer. Das Management erwartet seine Jahresergebnisse nun am oberen Ende der prognostizierten Spannen, teilte das Unternehmen im deutschen Büdelsdorf mit. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet das Management seit der anlässlich der Halbjahreszahlen bereits angehobenen Prognose bei 430 bis 445 Millionen Euro. Im dritten Quartal konnte das operative Ergebnis um 2,1 Prozent auf 117,6 Millionen Euro gesteigert werden.

T-Mobile US erhöht Jahresziele trotz Gewinneinbruchs

Bild: T-Mobile US

Die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile US hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient, seine Jahresziele aber dennoch erhöht. Der Nettogewinn sank gegenüber dem Vorjahreswert um knapp 45 Prozent auf 691 Millionen US-Dollar, wie T-Mobile gestern nach US-Börsenschluss in Bellevue mitteilte. Grund für den Rückgang seien vor allem Belastungen von 707 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Fusion mit dem Rivalen Sprint gewesen.

Audi rechnet mit chipkrisenbedingter Produktionsrückstände bis weit in nächstes Jahr

Bild: Pixabay/Webandi

Der Autobauer Audi wird laut Vorstandschef Markus Duesmann die durch die Chipkrise entstandenen Produktionsrückstände nicht völlig aufholen können. Die Probleme reichten weit bis ins nächste Jahr hinein. Er hoffe, dass Audi mit Ende des ersten Halbjahres 2022 eine Verstetigung in der Produktion und bei der Chiplieferung erreichen werde, sagte Duesmann. Die Chipkrise koste Audi ein Rekordjahr. Für die Zukunft sollen Lieferketten geprüft und umgestellt werden.

Niederlande: Shop Apotheke erwartet für 2021 nur verhaltenes Wachstum

Sitz der Shop-Apotheke im niederländischen Veno (Bild: zVg)

Der im niederländischen Venlo domizillierte Online-Arzneimittelhändler Shop Apotheke wird nach einem operativen Verlust im dritten Quartal etwas vorsichtiger für das laufende Jahr. Für 2021 werde nun ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent erwartet, was am unteren Ende der bislang in Aussicht gestellten Spanne von 10 bis 15 Prozent liege, teilte Shop Apotheke in Venlo bei der Vorlage ausführlicher Quartalszahlen mit.

Bytedance sortiert sich neu

Bytedance ist die Eigentümerin von Tiktok (Bild: Pixabay/Viarami)

Der chinesische Tiktok-Eigner Bytedance sortiert sich neu: Tiktok-Chef Shou Zi Chew, der bisher auch als Finanzchef von Bytedance agierte, werde sich nur noch auf die Führung des Kurzvideodienstes konzentrieren, hiess es in einem internen Schreiben. Zugleich will das Unternehmen sechs neue Geschäftsbereiche gründen – darunter Tiktok und die chinesische Version Douyin wie auch die Geschäftseinheit Byteplus und die Spielesparte Nuverse.

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