X: Bilanz des Unternehmens lässt seit Musk-Übernahme zu wünschen übrig (Bild: pixabay.com, TRESOR69)

Die Übernahme des Mikroblogging-Dienstes X, vormals Twitter, durch US-Multimilliardär Elon Musk kommt dem Unternehmen in Bezug auf die Werbeeinnahmen teuer zu stehen. So verbucht X in diesem Bereich pro Quartal nur noch 600 Millionen Dollar an Einnahmen. Das heisst laut einem "Bloomberg"-Bericht: 2023 haben sich die Werbeeinnahmen halbiert. Unter dem Strich bleiben nur noch 2,5 Mrd. Dollar.

Musks oft kritisierte Übernahme von Twitter und dessen Führungsstil werden für die schlechten Zahlen verantwortlich gemacht. Zum Vergleich: In den vier Quartalen vor dem Verkauf hat Twitter noch 4,7 Mrd. Dollar mit Werbung verdient, schreibt "Reuters". Bloomberg zufolge waren es im Jahr davor sogar über fünf Mrd. Dollar. Angepeilt waren damals für 2023 sogar 7,5 Mrd. Dollar - angesichts der aktuellen Zahlen mehr als eine Bruchlandung.

Dem Negativtrend entgegensteuern will Musk mit einer Million verkaufter Abos. Ein wirklicher Erfolg stellt sich damit aber nicht ein. Dem Bloomberg-Bericht nach haben die Werbeeinnahmen für Twitter einmal 90 Prozent des Umsatzes ausgemacht, für X seien es nur noch rund 70 bis 75 Prozent. In Summe dürften 2023 etwa 3,4 Mrd. Dollar an Einnahmen zusammenkommen.