Globale IT-Ausgaben legen 2022 um 5,1 Prozent zu

Symbolbild: Technogroup 24

Die weltweiten Ausgaben für Informationstechniken (IT) sollen im laufenden Jahr auf über 4,5 Billionen US-Dollar zulegen. Dies entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Research- und Beratungsunternehmen Gartner errechnet hat. Am meisten Wachstum werde Enterprise Software (11 Prozent) gefolgt von IT Services (7,9 Prozent).

Mozilla startet Studie zu Facebook-Tracking

Spion: Datenkrake Facebook wird nun selbst 'ausspioniert' (Foto: unsplash.com, Glen Carrie)

Der Firefox-Macher Mozilla hat eine Studie angekündigt, die mehr Klarheit darüber schaffen soll, in welchem Ausmass Facebook wirklich Nutzerdaten sammelt, um Werbung und Inhalte zu personalisieren. Dafür arbeitet das Unternehmen mit den Non-Profit-Datenjournalisten von The Markup zusammen. Im Fokus der Untersuchung stehen die sogenannten Facebook-Pixel, mit denen die Datenkrake auf Webseiten von Drittanbietern Infos über Nutzer sammelt.

Facebook in Japan und Uganda unbeliebt

Facebook kann in Japan nicht viel holen (Foto: Pixabay.com)

Mit einem Nutzungsanteil von 72,4 Prozent ist Facebook weltweit der mit grossem Abstand meistgenutzte Social-Media-Dienst, ausser in Japan und Uganda. Dort führt Twitter, weltweit mit 8,8 Prozent auf Platz zwei, mit grossem Vorsprung. In Japan liegt der Twitter-Anteil bei nahezu 49 Prozent, Facebook landet mit 16,4 Prozent hinter Pinterest auf Platz drei. In Uganda ist die Rangfolge ähnlich. Mit fast 50 Prozent liegt Twitter vorn, während Facebook auf 13 Prozent und Platz drei kommt, wie Statcounter ermittelt hat.

Jeder dritte Amerikaner nutzt Kryptowährungen

Bitcoin: Viele Amerikaner setzen auf Krypto-Trend (Foto: pixabay/ Matertux)

Zwar sind Digitalwährungen wie Bitcoin, Ether und andere zuletzt wertmässig gesunken, das ändert aber nichts daran, dass mehr als ein Drittel der US-Bürger zwischen 18 und 54 Jahren Kryptowährungen besitzt, wie eine Umfrage des digitalen Zahlungsanbieters Cantaloupe zeigt. In der Altersgruppe 18 bis 34 Jahren sind es 37 Prozent, bei den Älteren 33 Prozent. Zwei Drittel davon würden mit diesen imaginären Münzen auch Einkäufe bezahlen, wenn sie mit einer mobilen Brieftasche verbunden wären.

Ein Streaming-Dienst reicht vielen nicht aus

Streaming ist für viele unverzichtbar (Symbolbild: Picjumbo/Viktor Hanacek)

Nutzer der "TV Time App" in Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien und Grossbritannien haben im Schnitt drei Streaming-Anbieter abonniert. Das zeigt eine Umfrage unter 9.000 Nutzern von Whip Media. Obwohl sie eifrige Nutzer sind, ist die Mehrheit der Befragten, 70 Prozent, der Meinung, dass es zu viele dieser Dienstleistungen gibt. 85 Prozent beklagen, dass sie dafür zu viel Geld aufwenden. Im Schnitt sind das 23 bis 28 Euro pro Monat.

Inderinnen sind täglich vier Stunden online

Bild: Alltag in Delhi (© Pixabay/Rhiannon)

Inderinnen verbringen täglich rund vier Stunden online, abgesehen von der Zeit, die sie beruflich im Web zu tun haben. Das zeigt eine Umfrage der Medienagentur 80dB Communications in der indischen Stadt Gurugram. Fast 54 Prozent bevorzugen demnach Facebook, mit 34 Prozent folgt bereits etwas abgeschlagen Instagram. Die Nutzung von Whatsapp ist allerdings noch ausgeprägter. Die Agentur glaubt, das liege daran, dass 67 Prozent der Befragten berufstätig sind.

2030: Fitness-Apps scheffeln 120 Milliarden Dollar

App: Fitness und tragbare Elektronik unzertrennlich (Bild: kinkate, pixabay.com)

Bis 2030 könnte der weltweite Umsatz mit Fitness-Apps laut dem Marktforschungsunternehmen Allied Market Research von heute 13,78 auf 120,37 Mrd. Dollar steigen. Im Schnitt läge die jährliche Wachstumsrate bei 24,3 Prozent. Nordamerika hatte 2020 mit einem Drittel des Weltmarktes den grössten Marktanteil. Der Bericht prognostiziert aber, dass der Markt im asiatisch-pazifischen Raum künftig am schnellsten wachsen wird.

Robotik und Automation: Branche wächst weiter

Robotik der Zukunft: Branche wächst weiter (Bild: pixabay.com, TheDigitalArtist)

"Die Auftragsbücher der Robotik und Automation sind aktuell gut gefüllt und wir sehen ein positives Investitionsklima in unseren wichtigen Kundenbranchen. Bei unserer bestehenden Prognose für 2021 von plus elf Prozent liegen wir auf der Zielgeraden. Damit stehen die Chancen gut, dass wir 2022 mit einem Branchenumsatz von 14,7 Mrd. Euro wieder exakt unser Vorkrisenniveau von 2019 erreichen." Zu diesem Schluss kommt Frank Konrad, Vorsitzender des deutschen VDMA-Fachverbands Robotik + Automation.

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