Romantische Beziehungen zu KI oft gefährlich

Be Mine: KI als Beziehungspartner treibt kuriose Blüten (Bild: angelicavaihel, pixabay.com)

Romantische Beziehungen zu KI-Chatbots entwickeln sich ähnlich wie die zu Menschen. Es beginnt mit zwanglosen Gesprächen und endet oft in einer wirklichen Beziehung, haben Forscher der Technischen Universität Valencia gemeinsam mit Kollegen anderer spanischer Institutionen sowie aus Grossbritannien und Finnland herausgefunden. Die Studie basiert auf Interviews mit 17 Personen, die in romantischen Beziehungen zu KI-Assistenten wie ChatGPT und virtuellen Dating-Plattformen wie Character.AI oder Replika standen.

KI-Tools auf Beeinflussung programmiert

Symbolbild: Pixabay/Geralt

KI-Tools zur Erstellung, Bearbeitung oder Erläuterung von Social-Media-Beiträgen können diese subtil verfälschen und durch die Verbreitung über Online-Netzwerke die öffentliche Meinung beeinflussen. Das geht aus einer Untersuchung des Oxford Internet Institute an der University of Oxford und des Hasso-Plattner-Instituts hervor.

KI-Chatbots passen Kommunikationsweise an

Dialog: Chatbots sind mal 'Chef', mal 'Untergebener' (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

KI-basierte Chatbots passen ihre Kommunikationsweise an die soziale Rolle an, die ihnen in einem Gespräch zugewiesen wird. Sollen sie beispielsweise als "Chef" auftreten, nehmen sie die Sprachmuster von Vorgesetzten an. Als Untergebene hingegen verhalten sie sich entgegenkommender, manchmal auf eine Weise, die die Sicherheit untergraben könnte, so eine Studie der University of North Carolina (UNC).

Handys können für Ältere zur Gefahr werden

Smartphone: Segen oder Gefahr für Ältere (KI-generiert von myshoun, pixabay.com)

Smartphones sind ein Segen für ältere Menschen, weil sie mit deren Hilfe in Kontakt zu ihren Kindern, Enkeln und Freunden bleiben können, auch wenn sie weit entfernt wohnen. Sie können allerdings auch Depressionen auslösen. Laut Forschern der Rutgers University ist jedoch entscheidend, wie diese Technik genutzt wird - zur Kommunikation oder zur Abkapselung etwa durch ständiges Spielen.

Kinderschutz bei Social Media funktioniert oft nicht

 Apps: Kinderschutz funktioniert oft nicht wie angepriesen (Foto: Matthew Modoono, northwestern.edu)

Die Massnahmen der Social-Media-Plattformbetreiber zum Schutz von Kindern im Internet funktionieren nicht. Zu diesem Urteil gelangen Forscher der Northeastern University. So funktionieren nur 35 von 86 getesteten Kindersicherheitsfunktionen, die von Instagram, Tiktok, Snapchat und Youtube beworben werden.

KI entfremdet viele Kinder und Jugendliche

 Jugendliche: KI belastet Beziehungen zu Menschen (Foto: Mircea Iancu, pixabay.com)

Kinder und Jugendliche, die statt von Eltern zunehmend von KI-Agenten Rat zu Freundschaften, Familienkonflikten und Liebesbeziehungen einholen, verlieren die Fähigkeit, Beziehungen zu Menschen zu knüpfen und zu pflegen, die vor Depressionen, Ängsten und Einsamkeit schützen, weil ihnen zwischenmenschliche Interaktionen fehlen. Auf diese Gefahr machen Forscher der Arizona State University aufmerksam.

Psyche von Senioren leidet durch Social Media

Internetnutzung tut nicht allen Senioren gut (Foto: Congerdesign, pixabay.com)

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung hervor, in der 13.500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

Mehrheit nur bei Langstreckenflügen bereit, für WLAN zu bezahlen

WLAN an Bord gegen Bares: Viele Reisende finden zehn Euro okay (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut einer neuen Umfrage des Vergleichsportals Verivox unter 1.014 Personen in Deutschland zwischen 18 und 79 Jahren will gut die Hälfte auf der Kurz- oder Mittelstrecken kein Geld für WLAN im Flugzeug ausgeben. Bei Langstreckenflügen sind nur 35 Prozent ablehnend, 60 Prozent würden bezahlen.

Konsolidierung statt Wildwuchs bei Contact-Center-KI

Symbolbild: Spitch

Im Markt für Contact-Center-Technologien findet nach Ansicht der auf KI-gestützte Sprach- und Textdialogsysteme für Unternehmen fokussierten Zürcher Firma Spitch ein deutlicher Strategiewechsel statt. Unternehmen würden sich zunehmend von isolierten KI-Werkzeugen verabschieden und stattdessen auf integrierte Plattformen setzen. Dieser Trend werde stark durch steigende Anforderungen an Compliance, Datensouveränität, Governance und Skalierbarkeit getrieben, so Spitch in einer Analyse.

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