Fake News: US-Bürger wollen Pflicht für Betreiber

Fragezeichen: Staat soll sich laut Studie bei Fake News raushalten (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die meisten US-Bürger sehen die Plattformen und nicht den Staat bei der Eindämmung von Fake News im Internet in der Pflicht. Das zeigt eine Umfrage der Boston University (BU). Anlass der Untersuchung war die Tatsache, dass sich der Oberste Gerichtshof der USA gerade darauf vorbereitet, zu entscheiden, wie weit Bundesbehörden bei der Bekämpfung von Fehlinformationen im Internet gehen dürfen.

Viele US-Bürger setzen bei der Informationsbeschaffung auf Funk und Fernsehen

Radio: hat als Informationsmedium noch nicht ausgedient (Foto: Przemysław Krzak, pixabay.com)

Rundfunk und Fernsehen sind in Zeiten von Fake News für US-Bürger immer noch die wichtigsten Medien zur Informationsbeschaffung. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) nutzen Radio und Fernsehen mindestens ein paar Mal pro Woche, um sich über Nachrichten und Ereignisse zu informieren. 43 Prozent nutzen diese traditionellen Medien sogar mehrmals täglich. Damit liegen sie weit vor allen anderen Medien, einschliesslich Facebook, das 59 Prozent der Befragten ein paar Mal pro Woche und Nachrichten-Apps, die 55 Prozent nutzen. Das zeigt eine Umfrage von Free Press.

Fake News in Krisen nicht automatisch geglaubt

Internetsuche - Viele Menschen misstrauen instinktiv Fake News (Foto: pixabay.com, Tumisu)

Laut einer neuen Studie der Cornell University schenken Menschen in aktuellen Krisenlagen, wie beispielsweise Corona mit vielen Betroffenen und auch Einsätzen von Medizinern und Forschern, akkuraten Suchergebnissen mehr Vertrauen. Die Wissenschaftler haben sich das Suchverhalten von Menschen im Internet zu Infos über das Corona-Virus angesehen. Details sind in den "Scientific Reports" nachzulesen.

Cyber-Gangster attackieren 1,3 Millionen Kinder

Zum Haare raufen: Cyber-Attacken gegen Kinder nehmen zu (Foto: pixabay.com, nicolagiordano)

Immer öfter geraten Kinder in den Fokus von Cyber-Gangstern, zeigt eine neue Erhebung des IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky. So ist die Zahl versuchter Angriffe im Namen beliebter Marken wie Lego, Disney, Roblox, Brawl Stars oder Minecraft im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 35 Prozent gestiegen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der entdeckten Vorfälle in den ersten drei Monaten auf 1,3 Millionen, wobei 27.500 auf Trojaner entfielen.

Audioboxen erleben ein Revival

Bild: Digitec Galaxus

Was früher der Kassettenrekorder leistete, tönt heute aus der Audiobox, Aufgrund neuer Abspielgeräte erleben Hörspiele in Kinderzimmern gerade ein Revival. So erwarb die Kundschaft von Galaxus gemäss einer Mitteilung des Schweizer-Onlinehändlers dieses Frühjahr ein Drittel mehr Hörspiele und -Boxen als noch im selben Zeitraum 2023. Letztes Jahr schrumpften die Verkäufe noch um 2 Prozent, heisst es.

KI erkennt Stimmungslage von Menschen

KI-Analyse: Computer können Stimmungen erkennen (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Bei sogenannten "Theory of Mind"-Tests schneiden grosse KI-Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT von OpenAI, die selbstständig recherchieren und Texte erstellen, oft besser ab als der Mensch. Theory of Mind meint die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, also quasi zu spüren, wie das Gegenüber sich fühlt. Laut einem Team von Psychologen und Neurobiologen sind zwei Arten von LLMs in der Lage, bei derartigen Tests mit Menschen gleichzuziehen oder sie sogar zu übertreffen.

Junge Menschen stehen auf KI als Problemlöserin

KI-Chatbot: oft ein hilfreiches Tool für junge Menschen (Foto: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Immer mehr junge Menschen suchen bei KI-Tools wie ChatGPT und Co nach Antworten für eine ganze Reihe von Themen. Die Bandbreite reicht hier von Beziehungsfragen bis zur körperlichen Gesundheit. Handelt es sich jedoch um sensible Themen wie Suizidgedanken, bevorzugen die Jugendlichen Antworten von Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Michigan und der Drexel University.

Cyberbetrug im Online-Handel massiv im Vormarsch

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Im Online-Handel hat die Cyber-Kriminalität im vergangenen Jahr global massiv zugenommen. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht zur Entwicklung des Online-Betrugs hervor, den der US-Datensicherheitsdienstleister Lexis Nexis Risk Solutions veröffentlicht hat. Laut dem Bericht hat die Zahl der Online-Käufe im vergangenen Jahr nur moderat um sieben Prozent zugelegt, während die Anzahl der von menschlichen Tätern initiierten Angriffe auf E-Commerce-Transaktionen gleich um 59 Prozent gestiegen ist.

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