VR-Hausbesichtigung beschleunigt Verkauf

Immobilienkäufer auf einer virtuellen Rundreise: Makler profitieren davon (Foto: utdallas.edu)

Immobilien, die der Käufer auf einer virtuellen Tour besichtigen kann, verkaufen sich schneller als jene Objekte, die auf konventionelle Art angeboten werden. Laut Forschern der University of Texas in Dallas werden höhere Verkaufserlöse allerdings nicht erzielt. Laut Expertin Zixuan "Maggie" Meng verkürzt eine Besichtigung unter Einsatz von Virtual Reality (VR) die durchschnittliche Vermarktungsdauer einer Immobilie von 34 auf 19 Tage.

Grosse Unterschiede bei KI-Nutzung zwischen Ländern und Generationen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des "Digital Well-being Hub" die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

Deutsche erhalten rund dreizehn E-Mails pro Tag

Symbolbild: Artistamp von HR Fricker

Immer mehr private E-Mails landen in den digitalen Postfächern deutscher Internetnutzer. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin ansässigen Digitalverbands Bitkom sind es im Schnitt pro Tag inzwischen 13. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch durchschnittlich zehn private E-Mails am Tag. Befragt worden sind 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland.

Jeder Fünfte genervt von Zuneigung per Emoji

Smartphone-Nutzerin: Liebesbekundungen dominieren eher bei den Jüngeren (Foto: parship.de)

Im Gegensatz zu Millennials und der Gen Z kann jeder fünfte Handy-Nutzer zwischen 40 und 49 Jahren mit digitalen Liebesbekundungen wie Emojis oder Memes nichts anfangen. Auch diejenigen zwischen 50 und 59 Jahren verzichten (29 Prozent). Bei den 60- bis 69-Jährigen sind es sogar 41 Prozent, wie eine neue Umfrage des Dating-App-Anbieters Parship in Deutschland zeigt.

USA: KI von Banken treibt Kreditnehmer in Ruin

Bezahlen: Geliehenes Geld belastet Verbraucher immer mehr (Foto: Ahmad Ardity, pixabay.com)

Die oft KI-gestützten Algorithmen von US-Banken, die automatisiert Kreditzusagen geben, treiben viele Amerikaner immer tiefer in die Verschuldung. Das zeigt eine neue Studie des King's College London und des Federal Reserve Board. Demnach werden auf diese Weise oft Kredite an Menschen vergeben, die bereits verschuldet sind. Auch gehe die Initiative zur Bewilligung neuer Kredite beziehungsweise zur Erhöhung der Kreditlinie meist von Banken und nicht Kunden aus.

Musks X ist nicht mehr sonderlich gefragt

Social Media: Alle außer X können punkten (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Laut einer Umfrage des Pew Research Center bleiben Youtube und Facebook die dominierenden Social-Media-Plattformen in den Vereinigten Staaten. 84 Prozent der Erwachsenen nutzen Youtube, 71 Prozent Facebook und 50 Prozent Instagram. Dahinter folgen Tiktok mit 37, Whatsapp mit 32, Reddit mit 26 und Snapchat mit 25 Prozent. Erst danach kommt X mit 21 Prozent.

KI-Schleimerei führt zunehmend zu Fehlern

Grosse Sprachmodelle schmeicheln Menschen oft (Illustration: Renee Zhang, northeastern.edu)

Grosse Sprachmodelle (LLM) wie ChatGPT und andere KI-Chatbots passen sich schnell der Meinung ihrer Befrager an, entschuldigen sich, schmeicheln und sind extrem zustimmungsfreudig. Dieses Verhalten ist so weitverbreitet, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: KI-Schleimerei. Dieses Verhalten kann fatale Folgen haben. So haben Forscher der Northeastern University in Evanton im US-Bundesstaat Illinois festgestellt, dass diese Schleimerei grosse Sprachmodelle fehleranfälliger macht.

KI-Chat statt Suchmaschine im Vormarsch

KI-Chatbot: Bereits jeder Zweite in Deutschland nutzt ihn statt Google und Co (Symbolbild: Fotolia, SDEcoret)

In Deutschland nutzt jeder zweite Internet-User manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin domizilierten Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.

Autoren fühlen sich von KI-Tools stark bedroht

Bücher: KI droht Autoren langfristig überflüssig zu machen (Foto: Mauro Borghesi , pixabay)

Mehr als die Hälfte der auf dem britischen Markt aktiven Romanautoren glauben, dass sie Künstliche Intelligenz (KI) vollständig ersetzen wird. Das zeigt eine Analyse der University of Cambridge. Die Kommunikationswissenschaftlerin Clementine Collett hatte Anfang des Jahres 258 Romanautoren sowie 74 Brancheninsider - von Lektoren bis hin zu Literaturagenten - befragt, um zu ermitteln, welche Folgen KI in der Welt der britischen Belletristik hat.

Immer mehr MINT-Fachkräfte verwenden KI ohne Erlaubnis des Arbeitgebers

Symbolbild: Pixabay/ Pexels

Gemäss einer neuen Studie verwenden in Deutschland bereits 77 Prozent der MINT-Fachkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei der Arbeit KI-Tools wie zum Beispiel ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity, ohne dass sie dafür bei der IT-Abteilung oder der Geschäftsleitung eine Erlaubnis eingeholt hätten. Die Zahl kam bei einer repräsentativen Umfrage unter MINT-Fachkräften durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov heraus, das von der britischen Personalbereitung Sthree in Auftrag gegeben wurde.

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