Geplante Verlängerung der Cloud-Verträge für den Bund vorerst gestoppt

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Nachdem die Cloud-Dienstleisterin Infomaniak mit Sitz in Genf beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen einen Beschluss des Bundes eingereicht hat, dem zufolge die Rahmenverträge mit Amazon, Microsoft, IBM, Oracle und Alibaba für Cloud-Dienste um fünf Jahre verlängert werden, hat das Gericht die Vertragsverlängerungen vorerst gestoppt. Es werde die Beschwerde zunächst bearbeiten und bei gegebener Zeit dann darüber entscheiden.

Globaler Cloud-Markt legt weiter stark zu

Symbolbild: Pixabay/Avnsuresh, KI-generated

Die globalen Ausgaben für Cloud-Infrastruktur kletterten im zweiten Quartal 2025 auf nunmehr 95,3 Milliarden US-Dollar. Dies berechneten die Analysten der Tech-Marktforschungsfirma Canalys. Im Vergleich zum selben Vorjahresquartal entspricht diese einer Zunahme um 22 Prozent. Haupttreiber dafür sind laut Canalys der verstärkte Einsatz von KI-Workloads sowie die Migration bestehender Systeme in die Cloud.

Meta geht zehn Milliarden Dollar schweren Cloud-Deal mit Google ein

Bildquelle: Meta

Google hat einen sechsjährigen Cloud-Computing-Vertrag mit der Facebook-Mutterfirma Meta im Wert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar besiegelt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf Insiderquellen. Es ist die zweite Milliardenvereinbarung des Suchgiganten in jüngster Zeit nach einer mit OpenAI.

Wie Cloud-Disaster-Recovery Unternehmen resilienter macht

Symbolbild: Gridscale

In der Wirtschaft ist IT-Ausfallsicherheit kein Luxus, sondern betriebliche Notwendigkeit. Stillstände führen nicht nur zu Produktionsverlusten, sondern gefährden Reputation, Lieferverpflichtungen und im schlimmsten Fall den Fortbestand des Unternehmens. Doch viele Unternehmen sichern ihre Systeme noch immer mit veralteten Backup-Strategien, die weder Geschwindigkeit noch Wiederanlaufautomatisierung bieten. Damit bleibt der Schutz im Ernstfall lückenhaft.

Cloud-Kosten-Dilemma belastet Unternehmen

Cloud: Künstliche Intelligenz als Kostentreiber (Bild: BrianPenny, pixabay.com)

Laut einer Erhebung des US-Internetdienstleisters Akamai Technologies sind nur 35 Prozent der Unternehmen in der Emea-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) mit ihren aktuellen Cloud-Anbietern zufrieden. Und 67 Prozent erwarten, dass ihre Cloud-Kosten, vor allem aufgrund von Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, im kommenden Jahr weiter steigen werden.

AWS will mit eigener "European Souvereign Cloud" gesetzliche Vorgaben der EU erfüllen

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Europäische Behörden und Unternehmen aus stark regulierten Branchen wie dem Finanz- und Gesundheitswesen wollen oder dürfen oft keine Public Cloud Services einsetzen. Amazon Web Services (AWS) hat nun mit der AWS European Souvereign Cloud eine Cloud mit voller Kontrolle über den Ort der Datenverarbeitung und den operativen Betrieb der Cloud angekündigt, die noch diesen Herbst verfügbar werden soll.

Neue Cloud für Schweizer Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Mit der Switch Cloud steht den Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Schweiz ab sofort eine neue Cloud zur Verfügung. Sie soll den Institutionen digitale Souveränität und Sicherheit bieten, heisst es. Die Hochschulen waren bei der Entwicklung gemäss Mitteilung beteiligt – von der Ausgestaltung über den Datenzugriff bis hin zur Preisfestlegung.

Softwareone beliefert Bildungseinrichtungen in 35 Ländern mit Cloud-Diensten

Logobild: Softwareone

Die Schweizer Software-Dienstleisterin Softwareone mit Hauptsitz in Stans im Kanton Nidwalden kann ihre Teilnahme am OCRE-2024-Rahmenvertrag erneuern und ausbauen. Bei OCRE (Open Clouds for Research Environments) handelt es sich um einen Rahmenvertrag zur Beschaffung von Cloud-Diensten in 35 Ländern. Darunter finden sich fast alle europäischen Staaten sowie die Türkei, Georgien und Armenien.

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