Bitpanda entlässt mehr als 200 Mitarbeitende in der Krise

Bild: Bitpanda

In einem offenen Brief kündigt die im österreichischen Wien angesiedelte Kryptobörse Bitpanda an, dass rund ein Viertel sämtlicher Angestellten gekündigt werden. Habe man derzeit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehr als zehn Standorten in der EU, sollen es künftig nur mehr 730 sein, betonen die Firmengründer Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer.

US-Softwareschmiede Zendesk um zehn Milliarden Dollar von Finanzinvestoren übernommen

Logo: Zendesk

Eine von Permira und Hellman & Friedman angeführte Gruppe von Finanzinvestoren übernimmt die US-Softwareschmiede Zendesk, die ihren Hauptsitz in San Francisco unterhält. Es würden 10,2 Milliarden Dollar in bar gezahlt, teilte Zendesk mit. Die Offerte in Höhe von 77,50 Dollar je Aktie entspricht einem Aufschlag von rund 34 Prozent zum Schlusskurs vom Donnerstag. Vorbörslich legte das Papier am Freitag 29 Prozent zu.

Elektroautos treiben Bedarf nach Halbleitern

Halbleiter: E-Autos treiben Nachfrage an (Bild: Pixabay)

Batterieelektrische Autos brauchen mit 1300 Exemplaren rund doppelt so viele Halbleiter wie Pkw mit Verbrennungsmotor. Die Chips konzentrieren sich im Wechselrichter. In einem eher simplen Auto von 2017 mit Verbrennungsmotor haben die Halbleiter circa zwei Prozent der Gesamtkosten ausgemacht. In einem batterieelektrischen Auto von 2030 werden es sechs Prozent sein, also das Dreifache.

Kryptowährungsbörse Binance stellt 2.000 neue Mitarbeiter ein

Binance Münze (Bild: Pixabay/Satheeshsankaran)

Die Kryptowährungsbörse Binance hat 2.000 Stellen für Neueinstellungen geöffnet, teilte Chief Executive Officer Changpeng Zhao am gstrigen Mittwoch mit – ein starker Kontrast zu einer Reihe von Stellenstreichungen bei Unternehmen, die im Bereich der digitalen Währungen tätig sind.

Spotify strebt bis 2030 Verzehnfachung des Umsatzes an

Spotify hat grosses vor (Bild: Pixabay)

Der Streamingdienst Spotify mit Zentrale in Stockholm hat ehrgeizige Wachstumspläne verkündet: Bis 2030 will die Audioplattform auf eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer kommen, wie Unternehmenschef Daniel Ek sagte. Ausserdem soll nahezu eine Verzehnfachung des Umsatzes auf jährlich 100 Milliarden Dollar erreicht werden – unter anderem durch eine Ausweitung des Angebots an Podcasts und Hörbüchern.

Microsoft fährt Geschäft in Russland herunter

Microsoft fährt Aktivitäten in Russland zurück (Bild: Hemmerlein/CC BY-SA 3.0)

Der US-IT-Konzern Microsoft fährt seine Aktivitäten in Russland deutlich herunter. Das gab der Windows-Anbieter am gestrigen Mittwoch bekannt und schliesst sich damit anderen Grosskonzernen wie Apple, Nike, SAP oder Dell an. Wie genau die Einschnitte ausfallen, wollte ein Firmensprecher auf Anfrage nicht sagen. Microsoft will demnach bestehende Verträge weiterhin erfüllen.

Rund 2,8 Millionen Dollar Spenden im Jahr 2021 für Mozillas Thunderbird

Thunderbird-Logo (Bild:Mozilla)

Mozillas E-Mail-Client Thunderbird hat seine Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2021 veröffentlicht. Auf der Einnahmenseite des Open-Source-Projekts stehen 2.796.996 Dollar an Spenden, was laut Thunderbird 21 Prozent mehr ist als noch 2020 und mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2018. Auf der Ausgabenseite stehen 1.984.510 Dollar, von denen laut dem Mail-Client 78,1 Prozent auf Personalausgaben entfielen. Thunderbird habe sein Team auf aktuell 20 Angestellte vergrössert.

Deutschland: Onlinehandel dreht ins Minus

Symbolbild: Pixabay/Preisking

Auch im deutschen Onlinehandel achtet die Kundschaft wegen steigender Preise und einer unsicheren Wirtschaftslage stärker aufs Geld. Bis zum russischen Überfall auf die Ukraine legten die Umsätze noch kräftig zu, seither gehen sie zurück, wie aus Daten des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland hervorgeht. Von Anfang April bis Mitte Mai gab es demnach ein Minus von 6,7 Prozent verglichen zum Vorjahreszeitraum.

Kryptoprojekt Luna 2.0 nach Launch im freien Fall

Bild:Terra

Man hätte meinen können, dass das Kryptoprojekt Terra/Luna nach dem kürzlichen Crash am Ende seines Lebenszyklus angelangt sei. Stattdessen haben Entwickler rund um den Gründer Do Kwon am vergangenen Samstag eine neue Version der verknüpften Terra-Blockchain – und mit ihr Luna 2.0 – gelauncht, berichtet "Mashable". Nur wenige Stunden später begann jedoch der Kurs massiv einzubrechen, von Anfangs mehr als 16 Euro auf 5,60 Euro.

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