"KI-Scribe" führt Elektronische Patientenakte

KI-Support: soll Ärzten helfen, sich zu konzentrieren (Bild: Serena Wong, pixabay.com)

Die Pflege von Elektronischen Patientenakten (EPA) stösst vielen, die ihren Arzt besuchen, sauer auf. Der scheint sich mehr mit seinem Computer zu beschäftigen als mit den Nöten seines Patienten. Die medizinische Fakultät der University of California Davis hat deshalb "KI-Scribe" eingeführt. Die KI-basierte Software transkribiert die Gespräche zwischen dem Arzt und dem Patienten EPA-gerecht und fügt alles in die Akte ein. Doch auch das ist manch einem nicht recht, wie eine Umfrage der Hochschule zeigt.

Biochip testet Dutzende Virusantigene zugleich

Roy Bar-Ziv: Er und sein Team haben einen neuen Biochip entwickelt (Foto: weizmann.ac.il)

Forscher des Weizmann Institute of Science haben einen Biochip für die nächste Pandemie erzeugt, der Dutzende von Virusantigenen gleichzeitig testet. Der genetisch programmierte, zellfreie Biochip, dessen Entwicklung und Wirkungsweise in "Nature Nanotechnology" beschrieben ist, kann Proteine schnell synthetisieren, kartieren und testen. Dadurch ist es möglich, die Wechselwirkung von Antikörpern mit Viren zu bestimmen.

Tragbarer Biosensor reduziert Fehlmessungen

Biosensor: Kleines Gerät passt sich perfekt der Haut an (Foto: Chengyi Xu, stanford.edu)

Forscher der Stanford University um Projektleiterin Zhenan Bao haben von der Haut inspirierte Biosensoren entwickelt, die Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz und Körpertemperatur mit weit höherer Zuverlässigkeit messen als bisher eingesetzte Geräte. Sie passten sich perfekt der Haut an, die sich aufgrund von Bewegungen verformt, was bisher eingesetzte Geräte, die die gleiche Aufgabe erfüllen sollen, mit Fehlmessungen quittierten.

Smarte Socken lindern Schmerzen

Smarte Socken lindern Schmerzen (Bild: Michel Büchel, ETHZ)

Forscher des Spin-offs Mynerva der Universität Zürich haben mit "Leia" smarte Socken zur Behandlung der Diabetes-Erkrankung Neuropathie entwickelt. Die Nervenkrankheit wird durch erhöhte Zuckerwerte ausgelöst, wobei sie Nerven und die sie versorgenden Blutgefässe schädigt. Besonders betroffen ist der Wadennerv, der Empfindungen von der Fusssohle zum Gehirn überträgt.

KI testet Gehör so zuverlässig wie ein Experte

Test: KI ermittelt, wie gut ein Mensch hört (Bild: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com)

Forscher der University of Manchester haben einen KI-gestützten Höralgorithmus des "Digits-in-Noise-Tests" (DIN) entwickelt, der "Text-to-Speech" (TTS) und automatische Spracherkennungstechnologien (ASR) kombiniert. DIN ist ein Test, mit dem sich ermitteln lässt, wie gut eine Person gesprochene Ziffern versteht, wenn die Sprechstimme von Geräuschen überlagert ist.

Künstliche Spinne bekämpft bald Darmkrebs

Hier findet sich die künstliche Spinne zurecht (Illustration: John Bloor, pixabay.com)

Nach Art der Goldenen Radspinne, die mehr kullernd als laufend zum Ziel kommt, bewegt sich der neuartige weiche Roboter "BMSR" von Forschern der Universität Macau durch den Magen-Darm-Trakt des Menschen, um Medikamente dorthin zu bringen, wo sie vonnöten sind. Der Roboter wird von aussen mithilfe eines Magnetfeldes angetrieben. Die Position der "Spinne" lässt sich mit bildgebenden Verfahren in Echtzeit sichtbar machen.

Exoskelett passt Bewegung an Umgebung an

Funktionsprinzip: So steuert KI das neue Riken-Exoskelett (Illustration: riken.jp/en)

Forscher des japanischen Instituts Riken haben ein neues Exoskelett zur Unterstützung von Menschen mit Lähmungen oder Muskelschwäche entwickelt, das beim Gehen intelligent unterstützt. Bisher werden solche Gehhilfen mit voreingestellten Bewegungsabläufen und oft auch mit Kontakten zu noch verblieben Muskeln ausgestattet. Nutzer konnten sie mit auf diese Weise mit ihrem Willen lenken.

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