Eine KI, die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist

Papst Leo XIV.: Neue KI orientiert sich an der Lehre des Papstes (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Eine neue Künstliche Intelligenz (KI), die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist: Das haben Forscher der John Paul II Catholic University of Lublin (KUL) und der University of Eastern Finland entwickelt. Der Algorithmus orientiert sich dabei an der Enzyklika "Magnifica Humanitas". Details sind in der Fachzeitschrift "AI and Ethics" nachzulesen.

Eisige Skulpturen per 3D-Drucker erschaffen

3D-gedruckter Tannenbaum aus Eis: Technik bietet viele Optionen (Foto: uva.nl)

Das wohl ungewöhnlichste Druckmaterial aller Zeiten haben sich Physiker der Universiteit van Amsterdam ausgesucht: Sie stellen Objekte und Skulpturen aus Eis her. Damit wollen sie keineswegs mit den Künstlern konkurrieren. Sie denken vielmehr an neue Möglichkeiten für die Biologie, wo reine Eisstrukturen als Gerüst für Gewebe dienen können, sowie für die Mikrofluidik, wo sich durch das Abschmelzen von gedrucktem Eis komplexe Kanalsysteme bilden lassen.

MIT schafft transparente Chips für AR-Brillen

Innovation des MIT: Revolutionäre Folie mit transparenten Wellenleitern (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen mit transparenten, extrem dünnen Photonik-Chips die Datenübertragung und -verarbeitung mit Licht revolutionieren. "Wir haben ein Verfahren im Wafer-Massstab entwickelt, mit dem sich mechanisch flexible und optisch transparente Wafer herstellen lassen, was neuartige Anwendungen ermöglicht, die mit klassischer Siliziumphotonik nicht möglich sind", so Expertin Jelena Notaros.

Neue Hightech-Drohne landet wie ein Vogel

Drohne klammert sich an Anton Brendenbecks Arm fest (Foto: tudelft.nl, Studio Oostrum)

Dank taktiler Sensoren als Ergänzung zur Orientierung lassen Ingenieure der Technischen Universität Delft Drohnen künftig wie Vögel auf Ästen und Co landen. Einmal an beliebigen Landeplätzen festgeklammert, können sie ihren Akku schonen. Bisher reichen die Infos von Kameras nicht aus, um das Ziel präzise zu treffen und die Landeeinrichtung so zu steuern, dass sie im richtigen Moment den nötigen festen Kontak herstellt.

Neue Software identifiziert sogar Vermummte

Neue Gesichtserkennung funktioniert trotz Maske (Foto: PressFeatures, pixabay.com)

Forscher der GLA University helfen Menschen mit Mundschutz, die oft massive Probleme haben, sich Zugang zum eigenen Smartphone oder anderen Geräten zu verschaffen, die mit einer Gesichtserkennung geschützt sind. Ihre Software erkennt registrierte Menschen allein an ihrer Augen- und Stirnpartie. Der Algorithmus nutzt unverwechselbare biometrische Merkmale aus diesem Bereich. Das könnte auch bei der Identifizierung von vermummten Straftätern helfen, die im öffentlichen Raum, geschützt von anderen Demonstranten, ihre Unwesen treiben.

Cyborg-Kakerlaken werden zu Notfallhelfern

Cyborg-Kakerlake: dank modernster Technik ein Ersthelfer (Foto: uq.edu.au)

Schwärme von Cyborg-Kakerlaken sollen künftig eingeschlossene Menschen in eingestürzten Gebäuden, Höhlen oder anderen Orten lokalisieren und eine Notfallversorgung bieten - zumindest wenn es nach Biorobotik-Forschern der University of Queensland und Biomedizintechnikern der University of New South Wales geht. Die sehr grossen Kakerlaken aus Nord-Queensland mit biologischem Namen Macropanesthia rhinoceros werden mit Elektronik ausgestattet, die sie auf dem Rücken tragen.

KI bringt in Kombination mit menschlicher Erfahrung am meisten

'Shopper' von Instacart: Diese Bots kaufen für US-Bürger ein (Bild: instacart.com)

Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt Arbeitskräfte, sagen sich viele Unternehmer, die in entsprechende Werkzeuge investieren. Forscher des Institute for Operations Research and the Management Sciences sehen das differenzierter. Ihnen zufolge bringt KI am meisten, wenn sie mit menschlicher Erfahrung kombiniert wird. Die Forscher haben ihre These anhand von Einkaufsprozeduren mithilfe der App "Instacart" getestet, einer Technologieplattform für den Lebensmitteleinkauf.

Erste Positronen für den Future Circular Collider

Eine Herausforderung für den Future Circular Collider FCC besteht darin, genügend Positronen zu erzeugen und einzufangen. Die am SwissFEL installierte Testquelle nutzt dafür neue Komponenten und Techniken, die in den letzten fünf Jahren am PSI entwickelt wurden. — © Paul Scherrer Institut PSI/Markus Fischer

Am Paul Scherrer Institut PSI sind die ersten Positronen an einer Testquelle für den geplanten Teilchenbeschleuniger der nächsten Generation am Cern erzeugt worden. Der Future Circular Collider könnte in Zukunft die Nachfolge des Large Hadron Collider antreten. Die am Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL installierte Quelle nutzt neue Techniken für eine hohe Positronenausbeute, darunter Hochtemperatur-supraleitende Magnete. Der erfolgreiche Test belegt die Machbarkeit des Konzepts für die Positronenquelle − ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des Elektron-Positron-Kolliders.

Millimeterwellen winden sich erstmals um Ecken

Feinste Muster reflektieren Millimeterwellen (Foto: David Baillot/UCSD Jacobs School of Engineering)

Forschern der Ingenieurschule der University of California San Diego ist es gelungen, dass sich Millimeterwellen um Ecken winden können. Sie lenken die Wellen mit Hilfe von 15 Mal 15 Zentimeter grossen Kacheln um, sodass diese sich um Ecken und Möbel herumschlängeln können. Die Kacheln sind mit tausenden Mustern überzogen, die kleiner sind als die Wellenlänge. Dadurch können sie ankommende Wellen einschliesslich der Informationen, die sie transportieren, streuen und überall im Raum verteilen.

Drohnenschwärme finden Konsens wie Bienen

Bienenschwarm: Blaupause für Drohnen und deren interne Abstimmung (Foto: PollyDot, pixabay.com)

Drohnen mit Schwarmintelligenz werden von einem Forscherteam der Universität Konstanz weiter für nützliche Einsätze optimiert. Denn statt einzelner Drohnen schicken Forscher immer häufiger ganze Schwärme auf Erkundungsflüge in Katastrophengebiete, zur Überwachung empfindlicher Ökosysteme oder zur Inspektion von Bauwerken. Diese müssen miteinander kommunizieren und Informationen, die von Partnern eingehen, verarbeiten und nutzen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen.

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