Römische Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberattacke

Cyberangriff: Italiens Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittel (Symbilbild:Pixabay)

Italiens Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen über den Cyberangriff aufgenommen, der seit Sonntag die Webseite und andere Portale der mittelitalienischen Region Latium mit der Hauptstadt Rom, darunter das Buchungsportal für Impfungen, lahmgelegt hat. Hacker griffen die IT-Systeme des Unternehmens an, das die Covid-19-Impftermine verwaltet, die seitdem deaktiviert sind. Die Regionalbehörden beklagten Verzögerung beim Impfprogramm.

Italien: Impfbuchungsportal der Region Latium Opfer von Cyberattacke

Hacker legten die Impfbuchungsplattform von Latium lahm gelegt (Symbolbild:CCO)

Hacker haben die offizielle Website der italienischen Region Latium, zu der auch die Hauptstadt Rom gehört, angegriffen und dabei das Buchungsportal für CoV-Impftermine lahmgelegt. Es werde daran gearbeitet, "die Unterbrechung der Leistungen" zu beheben, teilte die Regionalverwaltung auf Twitter mit.

Nato warnt vor Zunahme von Cybergefahren

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die Nato hat Vor steigenden Gefahren aus dem Cyberspace warnt die Nato. Immer mehr bedrohliche Aktivitäte würden darauf abzielen, die euro-atlantische Sicherheit zu destabilisieren und das Leben der Bürger zu stören, bekundet das westliche Militärbündnis. Ziele mögliche Angriffe seien etwa kritische Infrastrukturen und demokratische Institutionen. Daher sei die Nato jederzeit bereit, alle erforderlichen Massnahmen zur Abwehr der Bedrohungen zu ergreifen.

Revil-Website offline

Aus dem Darknet verschwunden: Hackergruppe Revil (Bild:iStock)

Knapp zwei Wochen nach den massiven Cyberangriff auf die US-IT-Firma Kaseya ist die Website der hinter der Attacke vermuteten Hackergruppe offline gegangen. Die Gruppe Revil sei offenbar aus dem Darknet verschwunden, schrieb der Cybersicherheits-Experte Allan Liska von der Firma Recorded Future auf Twitter. Die Website sei seit gestern Dienstag nicht mehr erreichbar.

Hackergruppe fordert nach Ransomware-Angriff auf Kaseya 70 Millionen Dollar Lösegeld

Ransomware: Hacker fordert Millionenlösegeld (Symbolbild: Shutterstock/Aslysun)

Diejenige Hackergang, die mutmasslich hinter dem Ransomware-Angriff auf die US-amerikanische IT-Firma Kaseya steht, fordert ein Lösegeld von 70 Millionen Dollar. Dann sollten Daten wieder freigegeben werden, postete die Gruppe namens "Revil" heute in ihrem Blog. Ein Experte der Cybersicherheitsfirma Recorded Future meint dazu, dass der Eintrag echt zu sein scheine. Die Gruppe betreibe den Blog seit letztem Jahr.

Supermarktkette Coop Schweden muss 800 Filialen nach Cyberangriff schliessen

Ransomware: Die Attacke auf Kaseya wirkt sich bis nach Schweden aus (Symbolbild:Shutterstock)

Nach einem Cyberangriff hat eine der grössten schwedischen Supermarktketten eigenen Angaben zufolge rund 800 Filialen vorübergehend geschlossen. Einer ihrer Subunternehmer sei Ziel eines digitalen Angriffs gewesen, und deshalb funktionieren ihre Kassen nicht mehr, erklärte Coop Schweden. Der Konzern hoffe, das Problem schnell in den Griff zu bekommen und die Filialen wieder öffnen zu können.

Ransomware-Angriff auf US-IT-Firma Kaseya

Symbolbild:Bitdefender

Cyberkriminelle haben einen Ransomware-Angriff auf eine Netzwerksoftware der US-IT-Firma Kaseya verübt. Insgesamt seien an die 200 Unternehmen von der Attacke betroffen, heisst es. Denn deren Computernetzwerke seien im Zuge des Angriffs "verschlüsselt" worden, gab die auf Cybersicherheit spezialisierte Beratungsfirma Huntress Labs dazu bekannt.

Polen wirft Russland Cyberangriff vor

Cyber-Attacke: Polen beschuldigt Russland (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Ranghohe Politiker in Polen sind nach Angaben der Regierungspartei PiS das Ziel eines grossangelegten Cyberangriffs aus Russland geworden. PiS-Chef und Vizeregierungschef Jaroslaw Kaczynski erklärte, polnische und verbündete Geheimdienste seien zu dem „eindeutigen“ Ergebnis gekommen, dass der Cyberangriff vom Territorium der russischen Föderation ausgegangen sei. Kaczynski sagte, die Cyberattacke habe darauf abgezielt, Polen zu „destabilisieren“.

Behörden und Regierungsmitglieder in Polen im Fokus von Hackern

Hacker gehen auf polnische Behörden los (Symbolbild. Colin/ CC BY-SA 3.0)

Polen ist nach Angaben der Regierung in Warschau das Ziel einer Serie von Cyberattacken. Es gebe eine "beispiellose" Cyberattacke gegen die Regierung, Behörden, die Regierungspartei PiS und weitere E-Mail-Konten, sagte Regierungssprecher Piotr Müller am gestrigen Dienstag im privaten Fernsehsender Polsat News.

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