Israelische LGTBQ-Dating-Seite im Visier von iranischen Hackern

Symbolbild: LGTBQ-Fahne (Bild:Public Domain)

Die iranische Hackergruppe "Black Shadow" hat laut Medienberichten mit der Veröffentlichung von Daten der israelischen LGBTQ-Dating-Seite Atraf gedroht – wenn die Betreiber nicht eine Million Dollar zahlen. Man arbeite bereits daran, das Service wieder anzubieten, allerdings nur mit umfassender Absicherung – inklusive des Zurücksetzens der Passwörter aller Nutzer.

Ermittler rollen Bande von internationalen Cyberkriminellen auf

Cybercrime: Ermittler rollen weltweit operierende Bande auf (Bild: Pixabay/ Kalhh)

Internationale Ermittler haben eine weltweit operierende Bande Cyberkrimineller aufgerollt. Zwölf Schlüsselfiguren seien identifiziert worden, teilten Europol und die Justizbehörde Eurojust in Den Haag mit. Die Verdächtigen sollen für verheerende Cyber-Attacken auf grosse Unternehmen und wichtige Infrastrukturen verantwortlich sein. Rund 1.800 Opfer in 71 Ländern sollen betroffen gewesen sein, wie die europäischen Behörden mitteilten.

Cyberattacke legte IT-Infrastruktur iranischer Tankstellen lahm

Symbolbild:iStock.com

Ein Cyberangriff auf das Zahlungssystem iranischer Tankstellen hatte für lange Schlangen und Chaos in der Hauptstadt Teheran und anderen Städten gesorgt. Iraner konnten an vielen Tankstellen nur ohne ihre Karte für subventioniertes Benzin tanken, der Kraftstoff war dann aber doppelt so teuer. Der Iran sprach zunächst von einem "technischen Defekt", bestätigte jedoch später eine Cyberattacke. Er machte seine politischen Erzfeinde Israel und USA dafür verantwortlich.

Cyber-Angriff auf die MCH-Group

Logobild: MCH Group

Hacker haben die in Basel domizilierte Messeveranstalterin MCH Group angegriffen. Die Cyber-Attacke sei laut Aussendung der MCH Group unter Einsatz von Schadsoftware erfolgt. Die ICT-Abteilung des Unternehmens habe gemeinsam mit externen Experten und den Bundesbehörden unverzüglich Massnahmen zur grösstmöglichen Schadensbegrenzung ergriffen, wird in der Mitteilung betont.

US-Finanzministerium veröffentlicht Bericht über Lösegeldzahlungen nach Ransomware-Cyberattacken

Ransomware: US-Finanzministerium veröffentlicht Bericht über Lösegeldzahlungen (Symbolbild:Shutterstock/Aslysun)

In den USA sind für das erste Halbjahr 2021 Lösegeldzahlungen nach Ransomware-Cyberattacken in Höhe von 590 Millionen Dollar gemeldet worden. Laut einem veröffentlichten Bericht des US-Finanzministeriums sind das 42 Prozent mehr, als für das gesamte Jahr 2020 an verdächtigen Zahlungen gemeldet wurden.

Online-Kriminalität nirgends so stark wie in Grossbritannien

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

An keinem anderen Ort der Welt grassiert die Online-Kiminalität so stark wie in Grossbritannien. Grund dafür ist die superschnelle Zahlungsinfrastruktur, relativ laxe Kontrollen und das Englisch als die am meisten benutzte Sprache. Diese Faktoren machen das Land zu einem Eldorado für Cyber-Kriminelle, wie es in einem Report der Nachrichtenagentur Reuters heisst.

Internationale Online-Anlagebetrüger-Bande ausgehoben

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Ermittlern ist ein Schlag gegen international agierende Online-Anlagebetrüger gelungen. In Bulgarien, den Niederlanden, der Ukraine und Zypern wurden mehrere Objekte wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmässigen Betruges durchsucht sowie Zeugen vernommen, teilte die deutsche Polizei mit. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. An der Aktion beteiligt waren Ermittler der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig und Rostock sowie ausländische Spezialkräfte.

Streaming-Plattform Twitch Opfer eines massiven Datendiebstahls

Datendiebstahl bei Twitch (Bild: Caspar Camille Rubin auf Unsplash)

Bei der von Amazon betriebenen Streamingplattform Twitch ist es zu einem massiven Datendiebstahl gekommen. Ein Unbekannter veröffentlichte Medienberichten zufolge im Netz ein Datenpaket, das nach seinen Angaben den gesamten Programmiercode des Dienstes enthält. Twitch selber bestätigte zwar einen unerlaubten Datenzugriff, äusserte sich jedoch zunächst nicht zur Echtheit der Inhalte. Man arbeite unter Hochdruck daran, das Ausmass zu verstehen, liess Twitch via Twitter-Eintrag verlauten.

Hacker klauen Millionen Kundendaten von US-Kaufhaus-Kette Neiman Marcus

Hacker haben wieder einmal zugeschlagen (Symbolbild:Colin/CC BY-SA 3.0)

Bei der amerikanischen Kaufhaus-Kette Neiman Marcus sind Millionen Kunden Opfer eines Datendiebstahls geworden. Unbekannte hätten sich bereits im Mai Zugang zu diversen Informationen von Online-Nutzern verschafft, teilte das Unternehmen mit. Dazu gehörten unter anderem Kreditkarten-Informationen sowie Benutzernamen, Passwörter und Antworten auf Fragen zur Passwort-Wiederherstellung.

Start des CoV-Passes in den Niederlanden durch Cyberattacken verzögert

Corona-Virus: Hacker behindern CoV-Pass in den Niederlanden (Bild: Pixabay/ Piro 4D)

Cyberattacken haben in den Niederlanden dem Start des CoV-Passes zum Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests zugesetzt. Laut dem Gesundheitsministerium in Den Haag war es gestern Abend zeitweise nur schwer oder mit Verzögerungen möglich, den erforderlichen QR-Code herunterzuladen. Die Attacken, welche Serverkapazitäten blockieren, seien aber abgewehrt worden, heisst es.

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