Frauenhass im Internet bleibt weitverbreitet

Hass: Forscher sehen kulturelle Entgleisungen gegenüber Frauen (Bild: pixabay.com, Viarami)

Eine Studie unter Beteiligung der University of Manchester zeigt eine allgegenwärtige Kultur des Frauenhasses sowie Online-Gewalt gegen Frauen im Sport. Geschlecht, Herkunft und Online-Missbrauch überschneiden sich demnach und weden durch soziale Medien verstärkt, heisst es. Die Experten fordern stärkere Richtlinien und Massnahmen zur Rechenschaftspflicht.

Zahlreiche Onlineplattformen verpflichten sich in der EU zu härterem Vorgehen gegen Hassrede

Symbolbild: Pixabay

In Europa haben sich zahlreiche Online-Plattformen im Kampf gegen Hassrede im Internet gegenüber Behörden zu einem härteren Vorgehen verpflichtet. Techgiganten wie Facebook, X, Tiktok und Youtube unterzeichneten eine entsprechende Verpflichtung, liess die EU-Kommission in Brüssel verlauten. Das werde Teil der europäischen Regeln für die Branche, heisst es.

Auf Sozialen Netzwerken nimmt Zahl an Hassreden gegen Sportler ständig zu

Hürdenlauf: Sportler:innen werden in sozialen Medien mit Hass überschüttet (Foto: Andreas N., pixabay.com)

Sportler werden zunehmend Opfer von Hassbotschaften in den sozialen Medien. Das geht aus einer Untersuchung der Loughborough University London im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees hervor. Mittlerweile richten sich bis zu 30 Prozent der Botschaften im Zusammenhang mit Sport gegen Sportler. Es handelt sich vor allem um hasserfüllte, diskriminierende und emotionale Formen der Belästigung, insbesondere gegenüber Sportlerinnen.

Schweizer Bevölkerung anfälliger für Desinformation und Hassreden

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

In der Schweiz nutzen mittlerweile mehr als neun von zehn Personen das Internet täglich. Mit der weiten Verbreitung des Internets ist die Bevölkerung laut Untersuchung des Bundesamtes für Statistik (BFS) auch vermehrt von problematischen Nutzungen wie Desinformation oder Hassreden betroffen.

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