Wieder im Aufwind: Bitcoin (Bild: Pixabay)

Der Wert der am weitesten verbreiteten und ältesten Kryptowährung kletterte am Montag auf der Handelsplattform Coinbase auf 46'750 US-Dollar. Damit lag er erstmals seit April 2022 wieder über der Marke von 46'000 Dollar. Angetrieben wurde der Bitcoin von den Hoffnungen auf eine bevorstehende und für die Kryptobranche wichtige Regulierungsentscheidung in den Vereinigten Staaten.

Diese könnte den Höhepunkt eines jahrelangen Vorstosses zur Einführung von sogenannten börsengehandelten Fonds (ETFs) in den USA markieren, mit denen direkt in den Bitcoin investiert werden kann (Spot-ETFs). Entsprechende Spekulationen hatten dem Bitcoin bereits in den letzten Monaten Auftrieb beschert.

Bloomberg zufolge haben potenzielle Bitcoin-Spot-ETF-Emittenten bis Montag Zeit gehabt, um noch Änderungen an ihren Anträgen vorzunehmen. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC selbst habe dann bis zum Mittwoch Zeit, um mindestens einen dieser Anträge zu bearbeiten. Anleger spekulierten zuletzt, dass die SEC dieses Datum nutzen werde, um eine ganze Reihe von Entscheidungen auf einmal zu verkünden. Wie es zuletzt hiess, haben potenzielle Emittenten börsengehandelter Fonds wie Blackrock und Ark geänderte Formulare eingereicht, was von Analysten als letzter Anstoss für das Angebot der Anlageprodukte angesehen werde. Die Lancierung eines Bitcoin-Spot-ETFs in den USA könnte nach Ansicht des Krypto-Experten Timo Emden von Emden Research den Knackpunkt für die breite Akzeptanz des Bitcoins und anderer Kryptowährungen darstellen.



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