Also baut 3D-Portfolio weiter aus

Holding-Sitz von Also in Emmen (Bild: zVg)

Um ihr 3D-Portfolio weiter zu komplettieren, hat Also Distributionsverträge mit dem Industriesauger-Hersteller Delfin, dem Laundry-Spezialisten Girbau und dem Hebelift-Hersteller Hovmand unterzeichnet. Sie alle bieten Produkte "Made for HP". Damit erweitert Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen seine Offerings im Umfeld der HP Multi Jet Fusion Industrie 3D-Drucker, die bereits seit 2017 zum Portfolio zählen.

ETH Zürich realisiert Glasskulpturen aus dem 3D-Drucker

Komplexe Materialien kommen jetzt auch aus dem 3D-Drucker (Foto: ethz.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben ein Verfahren entwickelt, um per 3D-Druck poröse Glasobjekte zu fertigen. Sie nutzen ein spezielles Harz, um schichtweise Rohlinge aufzubauen, die dann in zwei Schritten zu Glasskulpturen gebrannt werden. Die Gegenstände können dabei aus mehreren Glasarten bestehen und einzigartig komplexe Strukturen aufweisen.

3D-Drucker stellt fertige Elektronik her

Modellflugzeug mit gedrucktem Elektronik-Flügel (Foto: Felice Frankel, mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Tinte entwickelt, die in einem Arbeitsgang Geräte mit interner Elektronik produziert. Flugzeugflügel zum Beispiel, die aus diesem Material gedruckt werden, könnten durch Lichtemission direkt anzeigen, wenn sich feine, aber dennoch gefährliche Risse bilden.

Silikonimplantate nach Mass aus dem 3D-Drucker

3D-gedruckte Prothese aus Silicon (Foto: Andreas Eggenberger/ETHZürich)

Forscher des ETHZ-Spin-off Spectroplast haben ein neues Verfahren entwickelt, um hautverträgliches Silikon per 3D-Druck herzustellen. Damit könnten personalisierte medizinische Produkte wie Gehörhilfen, Brustprothesen oder künstliche Herzklappen produziert werden. Details zur genauen Herangehensweise wollen die Entwickler derzeit aber nicht nennen.

Holzmöbel aus dem 3D-Drucker

Paul Gatenholm: Neues 3D-Verfahren ahmt Holz-Look nach (Foto: chalmers.se)

Forscher der schwedischen Chalmers University haben per 3D-Druck Bauteile mit Zellstruktur hergestellt, die der von natürlichem Holz verblüffend ähnlich ist. Sie setzen eine Tinte ein, die aus Holz gewonnen wird. Mit dem neuen Verfahren lassen sich umweltverträgliche Produkte erzeugen, die die Eigenschaften von Holz haben. Es können Möbel und Verpackungsmaterialien sein, aber auch Gesundheits- oder Pflegeprodukte und sogar Kleidungsstücke.

Forscher stellen Miniherz aus menschlichem Gewebe im 3D-Druckverfahren her

Symbolbild: Pixabay/sbtlneet

Ein Forscherteam aus Israel hat mit einem 3D-Drucker ein Miniherz aus menschlichem Gewebe hergestellt. Der Prototyp, dessen Zellen sich allerdings noch nicht synchron zusammenziehen können, habe die Grösse eines Hasenherzens, erläutert der Studienleiter Tal Dvir von der Universität Tel Aviv. Das Herz bestehe aus Gewebe und Blutgefässen und verfüge über Kammern.

Piezokristalle aus dem 3D-Drucker realisiert

Piezoelektrisches Gitter aus dem 3D-Drucker (Foto: H. Cui/Zheng Lab)

Forscher an der Virginia Polytechnic Institute and State University haben piezoelektrisches Material per 3D-Druck hergestellt. Xiaoyu "Rayne" Zheng, Assistenzprofessor für Mechanik, hat den Durchbruch gemeinsam mit seinem Team erzielt. Die gedruckten Kristalle wandeln Bewegungen, Stösse und Druck aus beliebigen Richtungen in elektrische Energie um.

3D-gedruckte Helme für Schweizergarde in Rom

Schweizergarde: Metallhelme werden teils durch 3D-gedruckte Kunststoffhelme ersetzt (Bild: Pixabay/Finestrelle)

Bei der Päpstlichen Schweizergarde werden die bisherigen Helme aus Metall ab sofort teilweise durch Kunststoffhelme ersetzt, die mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurden. Die neuen Kopfbedeckungen kamen am Dienstabend anlässlich der Feier zum 513. Jahrestag der Gründung der Schweizergarde erstmals zum Einsatz, wie die Kathpress berichtet.

Additives Verfahren beschleunigt 3D-Druck um das X-Fache

Ein großes "M" aus dem schnellen 3D-Drucker (Foto: umich.edu , Evan Dougherty)

100 Mal schneller als mit herkömmlichem 3D-Druck lassen sich Bauteile dank einer neuen Technik herstellen, die an der University of Michigan entwickelt worden ist. Das Prinzip gehört, ebenso wie der 3D-Druck, zu den additiven Verfahren. Das gewünschte Bauteil wird nicht aus einem soliden Block herausgearbeitet, sondern Schicht für Schicht aufgebaut.

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