Bis 2033 müssen 54'400 zusätzliche ICT-Fachkräfte ausgebildet werden

Symbolbild: Pexels

Bis 2033 muss die Schweiz 54’400 zusätzliche ICT-Fachkräfte ausbilden, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Dies belegt eine neue Studie des Verbandes ICT-Berufsbildung Schweiz. Soll der Bedarf mit inländischen Fachkräften gedeckt werden, brauche es zusätzliche Lehrstellen, heisst es. Denn 81 Prozent der ICT-Fachkräfte entstammen demnach der Berufsbildung. Jede elfte vollzeitbeschäftigte ICT-Fachkraft müsste ein/e Lernende/r sein, damit die Lücke gedeckt werden könne.

Fachkräftemangel als grosses Hindernis der Digitalisierung

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Damit die Schweiz eine der digitalsten und innovativsten Länder bleibe, müssten nach Ansicht der Initiative "Digitalswitzerland" gemeinsam Massnahmen gegen den Fachkräftemangel erarbeitet werden. Mit dem am Dienstag beschlossenen Eintreten zeige der Ständerat Weitsicht und dass er die Zeichen der Zeit verstanden habe, betont Digitlswitzerland in einer Aussendung dazu. Man sehe hier einen wichtigen strategischen Erfolgsfaktor für die Schweiz, heisst es. Bei einem Nicht-Eintreten wäre der politische Prozess beendet gewesen, betont die Initiative.

Stundensätze freiberuflicher ICT-Spezialisten leicht gestiegen

Bild: Gulp

In den Monaten vor der Corona-Pandemie sorgte der anhaltende Fachkräftemangel für konstant hohe und tendenziell weiter steigende Stundensätze für IT- und Engineering-Freelancer in der Schweiz. Dies geht aus einer Umfrage des Personaldienstleister Gulp hervor, für die von September 2019 bis Februar 2020 insgesamt 440 IT- und Engineering-Freelancer in der Schweiz befragt wurden. Im direkten Vergleich zur letztjährigen Studie ist der durchschnittliche All-inclusive-Stundensatz auf 152,01 Franken (Vorjahr: 151,97 Franken) gestiegen.

Fachkräfte abonnieren