Nur 5 Prozent der Autohersteller werden bis 2029 weiterhin starkes Wachstum bei KI-Investionen aufweisen

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Laut Prognosen des Marktforschungsunternehmens Gartner werden bis 2029 nur noch 5 Prozent der Automobilhersteller ein starkes Wachstum bei ihren KI-Investitionen verzeichnen. Dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zu heute von über 95 Prozent. "Die Automobilbranche erlebt derzeit eine Phase der KI-Euphorie. Viele Unternehmen wollen disruptive Innovationen erzielen, noch bevor sie eine solide KI-Basis geschaffen haben", sagt Pedro Pacheco, VP Analyst bei Gartner.

54 Prozent der I&O-Führungskräfte setzen KI zur Kostensenkung ein

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Laut einer aktuellen Umfrage des Tech-Marktforschungshauses Gartner geben 54 Prozent der Führungskräfte im Bereich Infrastruktur und Betrieb (Infrastructure & Operations, I&O) an, dass Kostenoptimierung ihr wichtigstes Ziel beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist.

KI-optimiertes IaaS nächster Wachstumstreiber für KI-Infrastrukturen

Grafik: Gartner

KI-optimierte Infrastructure as a Service (IaaS) entwickelt sich laut Marktanalyst Gartner zum nächsten disruptiven Wachstumsmotor im Bereich der KI-Infrastruktur. Die Ausgaben der Endnutzer sollen bis Ende 2025 um rund 146 Prozent steigen. Der Markt für KI-optimiertes IaaS umfasst Gartner zufolge Investitionen in Hochleistungsrechner (High Performance Computing, HPC) – darunter Grafikprozessoren (GPUs), anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) und andere KI-Beschleuniger –, die speziell für gross angelegte KI-Verarbeitungsprozesse konzipiert sind.

KI-PCs werden bis Ende 2025 bereits 31 Prozent des weltweiten PC-Marktes ausmachen

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PCs mit Künstlicher Intelligenz (KI) werden bis Ende 2025 weltweit 31 Prozent des gesamten PC-Marktes ausmachen. Dies prognostizieren die Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner. Konkret werden die globalen Auslieferungen von KI-PCs bis Ende des Jahres voraussichtlich auf 77,8 Millionen Einheiten klettern.

Globale IT-Ausgaben legen dieses Jahr um 7,9 Prozent zu (sagt Gartner)

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Die weltweiten IT-Ausgaben werden laut den Marktforschern von Gartner dieses Jahr auf voraussichtlich 5,43 Billionen US-Dollar klettern. Dies entspricht einem Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwar führe der Anstieg globaler Unsicherheiten zu einer vorübergehenden Investitionspause bei neuen Projekten, doch werde dieser Effekt durch die anhaltenden Digitalisierungsinitiativen im Bereich Künstliche Intelligenz und generative KI (GenAI) weitgehend aufgefangen", sagt John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner.

Guardian Agents werden bis 2030 10 bis 15 Prozent des Marktes für agentenbasierte KI einnehmen

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Laut Einschätzung von Gartner werden Guardian-Agent-Technologien bis zum Jahr 2030 mindestens 10 bis 15 Prozent des Marktes für agentenbasierte Künstliche Intelligenz ausmachen. Guardian Agents sind KI-basierte Technologien, die speziell für vertrauenswürdige und sichere Interaktionen mit KI-Systemen entwickelt wurden. Sie übernehmen dabei eine doppelte Rolle: Einerseits agieren sie als Assistenten, die Nutzer bei Aufgaben wie der Überprüfung, Überwachung und Analyse von Inhalten unterstützen.

Weltweiter Umsatz mit Halbleitern legt um 21 Prozent zu

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Der weltweite Halbleitermarkt erzielte im Jahr 2024 einen Gesamtumsatz von 655,9 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zu 542,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023, wie aus den endgültigen Zahlen von Gartner hervorgeht. Nvidia stieg erstmals an die Spitze der Rangliste auf und überholte damit erstmals Samsung Electronics und Intel.

KI-Agenten nutzen Konto-Schwachstellen doppelt so schnell aus

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Laut einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner werden KI-Agenten bis 2027 die Zeit, die zur Ausnutzung von kompromittierten Konten benötigt wird, um 50 Prozent verkürzen. "Die Übernahme von Online-Konten (Account Takeover, ATO) bleibt eine ernsthafte Bedrohung, da schwache Authentifizierungsdaten wie Passwörter auf vielfältige Weise in die Hände von Angreifern gelangen – etwa durch Datenlecks, Phishing, Social Engineering oder Malware", konstatiert dazu Jeremy D’Hoinne, VP Analyst bei Gartner.

IT-Security-Manager zwischen Herausforderung und Chancen

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Die Entwicklung generativer KI (GenAI), die digitale Dezentralisierung, Abhängigkeiten in der Lieferkette, regulatorische Veränderungen, der chronische Fachkräftemangel sowie eine stetig wachsende Bedrohungslandschaft sind laut den Marktforschern von Gartner diejenigen Trends, die aktuell am stärksten auf die IT-Security drücken.

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