Stapel-Chip senkt Stromverbrauch von Servern

Neue Stapeltechnik: Server in Rechenzentren brauchen künftig weniger Strom (Bild: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen mit einer neuen Produktionstechnik auf einem Mikroprozessor funktionelle Bausteine mit Speicherfunktion stapeln. So soll der Energiebedarf von Servern sinken. Diese werden in Rechenzentren eingesetzt. In der Regel sind Mikroprozessoren und Speicherchips getrennte Bausteine. Der Datenaustausch zwischen ihnen erhöht den Stromverbrauch, was die Umwelt in Zeiten Künstlicher Intelligenz (KI) und Kryptowährungen zusätzlich belastet. Denn nur selten werden die Anlagen mit umweltneutralem Strom versorgt.

MIT stattet KI mit visueller Komponente aus

KI erkennt die richtige Katze, auch wenn sie anders aussieht (Bilder: mit.edu)

Ein internationales Forscher-Team unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringt der Künstlichen Intelligenz (KI) das Unterscheiden von Tieren und Objekten bei. Es handelt sich um ein sogenanntes Vision-Language-Modell (VLM), also ein grosses Sprachmodell wie ChatGPT mit einer visuellen Komponente.

MIT macht Verstecktes über WLAN sichtbar

So 'sieht' das neue WLAN-System einen versteckten Löffel in einem Paket (Illustration: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) um Fadel Adib nutzen WLAN zur Identifizierung von Paketinhalten. Die Lösung namens "mmNorm" ist für Roboter gedacht, die mit einem WLAN-Sender und einem Empfänger für reflektierte Wellen ausgestattet sind. Diese lassen sich beispielsweise in Lagerhäusern einsetzen, oder auch an den Eingängen von Fussballstadien, um unerwünschte Mitbringsel von Fans aufzuspüren.

Grösster Open-Source-Datensatz für KI-basiertes Autodesign

Angela Dai, Professorin für 3D Artificial Intelligence (Foto: Astrid Eckert/TUM)

Neue Fahrzeuge zu designen ist teuer und zeitaufwendig. Daher kommt es zwischen den Modell-Generationen in der Regel nur zu kleinen Veränderungen. Mit "DriverAerNet++" haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) nun den grössten Open-Source-Datensatz für Autoaerodynamik entwickelt. Über 8.000 Modelle, die die gängigsten Fahrzeugtypen repräsentieren, sollen es laut Mitteilung ermöglichen, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) effizientere Designs zu entwerfen.

MIT beseitigt Kollisionsgefahr bei Robotern

Roboter als Küchenhelfer: muss vorsichtig mit Menschen arbeiten (Bild: Faisal Mehmood, pixabay.com)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben eine Mechanik für Roboter zur Verhinderung von Kollisionen vorgestellt. Diese soll absolut sicher sein und sekundenschnell reagieren. Die Methode sei so präzise, dass sie Bewegungsabläufe unterscheiden kann, die sich nur um Millimeter unterscheiden. Die Entwickler haben das mit einer Technik namens "totale Quadratsumme" erreicht und diese so angepasst, dass sie das Problem der Sicherheitsüberprüfung effektiv löst.

MIT stellt Elektromagnete per 3D-Drucker her

Vollwertiger 3D-gedruckter Elektromagnet auf einer Viertel-Dollar-Münze (Foto: mit.edu)

Eine neue 3D-Drucktechnik von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) stellt in abgelegenen Regionen und sogar im Weltraum Elektromagnete her. Luis Fernando Velásquez-García und sein Team ersetzen damit aufwendige, umweltschädliche und teure Pulvermetallurgie-Verfahren. Elektromagnete besitzen einen metallischen Kern, der magnetisierbar ist, um den herum eine Spule gewickelt wird. Fliesst elektrischer Strom hindurch, entwickeln sich starke Magnetkräfte. Elektromagnete sind die Herzstücke vieler technischer Geräte, unter anderem in bildgebenden Verfahren in der Medizin.

MIT-AR-Headset macht Unsichtbares sichtbar

AR-Datenbrille mit Sender für die Suche nach verlorenen Gegenständen (Foto: mit.edu)

Das neue Augmented-Realtity-Headset "X-AR" von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hilft Vergesslichen bei der Suche nach verlorenen Gegenständen. Das Gerät verbindet Computer Vision und RFID miteinander und macht sogar Gegenstände sichtbar, die unter einem Stapel Bücher oder in einem Karton liegen. Voraussetzung ist, dass der gesuchte Gegenstand mit einem RFID-Tag beklebt ist. Das ist ein winziges elektronisches Gerät, das eine Spule zur Stromerzeugung, eine Kennung und einen Hochfrequenzsender enthält.

MIT-Chip bringt Ordnung in den Wellensalat

Ein neuer Chip von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) beseitigt Störungen aufgrund von sich gegenseitig überlagernden elektronischen Signalen. Rundfunk und Fernsehen, Mobilfunk, elektromagnetische Wellen, die stromführende Kabel aussenden, und WLAN können sich gegenseitig beeinflussen und stören. Das wirkt sich auf die Übertragungsqualität von Mobiltelefonen aus und leert Akkus vorzeitig.

MIT-Software macht Seestern-Robo perfekt

Seestern-Roboter im erfolgreichen MIT-Unterwassertest (Foto: csail.mit.edu)

Mit Soft-Robotern, die von maritimen Lebewesen als nicht störend empfunden werden, wollen Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) die Unterwasserwelt erforschen. Die empfindliche Elektronik in ihrem Inneren lässt sich nicht zuverlässig vor dem aggressiven Salzwasser schützen. Zudem müssen Roboter in der realen Umwelt getestet und immer wieder verbessert werden, ein zeitaufwendiges Verfahren.

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