"Firedrone" geht dahin, wo's heiss ist

Die FireDrone ist die erste Drohne, die extremer Hitze trotzt. Künftig soll sie Daten direkt aus Gefahrenzonen senden. — © Empa

Die "Firedrone" soll Echtzeitdaten aus Hochrisikobereichen liefern, die für Menschen und herkömmliche Drohnen zu gefährlich sind. Entwickelt an der Empa und weitergeführt als Spin-off, kombiniert die neue Generation der Drohne hitzeresistente Materialien mit praxisnaher Robotik – für Brandeinsätze und Industrieinspektionen bei extremen Temperaturen.

Amazon hängt Pläne für Drohnenzustellungen in Italien an den Nagel

Symbolbild: Amazon

Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon mottet seine Pläne für Warenlieferungen per Drohne in Italien ein. "Nach einer strategischen Überprüfung haben wir beschlossen, unsere kommerziellen Drohnenlieferpläne in Italien einzustellen", gab der Konzern mit Zentrale in Seattle bekannt. Wenngleich es positive Gespräche mit den italienischen Luftfahrtbehörden gegeben habe, seien die geschäftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für so ein Unterfangen derzeit nicht gegeben.

Schmuggler nutzen Drohnen und Social Web

Zigaretten: 40 Mrd. davon werden pro Jahr nicht versteuert (Foto: Silvia, pixabay.com)

Tabakschmuggler und Schwarzmarkthändler nutzen zunehmend soziale Medien und Drohnen, um Zigaretten an Kunden in Europa zu liefern und Strafverfolgungsbehörden zu umgehen. Das zeigt ein Bericht der Wirtschaftsberatungsgruppe KPMG. Der jährlich erstellte Report, der vom weltweit zweitgrössten Tabakkonzern Philip Morris International in Auftrag gegeben wurde, untersucht den illegalen Vertrieb von Tabakwaren auf dem Kontinent, der den Unternehmen Umsatzeinbussen beschert und die Behörden Steuereinnahmen kostet.

Bezirksgericht Frauenfeld verhängt Drohnenverbot über Swift-Rechenzentrum in Diessenhofen

Darf nicht von Drohnen überflogen werden: Swift Datacentre in Diessenhofen (Bild: Kecko/CC BY-SA 2.0)

Über dem Rechenzentrum des internationalen Finanzdienstleisters Swift in Diessenhofen (TG) dürfen keine Drohnen mehr fliegen. Ein entsprechendes Verbot hat nun das Bezirksgericht Frauenfeld erlassen. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine steht dieses Gelände unter erhöhtem Schutz.

MWC: Deutsche Telekom lanciert Mobilfunk-Drohne

Präsenitert Mobilfunk Drohne: Deutsche Telekom (Bild: DT, CC BY-SA 3.0)

Die Deutsche Telekom hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona eine fliegende Mobilfunk-Drohne vorgestellt, die in Krisensituationen wie beispielsweise Hochwasser oder Waldbränden stabile Netzverbindungen für bis zu 4.000 Nutzer mit 100 Mbit/s bieten soll. Das Fluggerät, das von Technik-Vorständin Claudia Nemat auf dem MWC präsentiert wurde, misst fast vier Meter in der Länge, gut einen Meter in der Höhe und eine Spannweite von knapp fünf Metern.

KI-gestützte Laserwaffe schaltet Drohnen aus

Abschuss: Laserwaffen lassen sich auch auf Kriegsschiffen einsetzen (Illustration: navy.mil)

Ein KI-gestütztes Feuerleitsystem, das mit einer Laserwaffe kombiniert und zuvor mit realen Daten trainiert wird, erzielt im Abwehrkampf gegen Drohnen die grösste Wirkung. Das haben Ingenieure der Naval Postgraduate School und anderer Forschungseinrichtungen sowie Entwickler der Rüstungsindustrie herausgefunden. Am schlechtesten klappt es den Experten zufolge mit rein synthetischen Daten.

Drohne kartiert 3.000 Jahre alte Festung

Spezialdrohne: Mega-Festung in Georgien mittels Hightech kartiert (Foto: dji.com)

Archäologen haben eine 3.000 Jahre alte Festung im Süden des Kaukasus an der Grenze zwischen Europa, der eurasischen Steppe und dem Nahen Osten konventionell ausgegraben. Als sich herausstellte, dass die Bauten über einen riesigen Bereich verstreut liegen, der mit Schaufel und Hacke nicht zu erschliessen ist, nutzten Nathaniel Erb-Satullo von der Cranfield University und Dimitri Jachvliani vom Georgischen Nationalmuseums Drohnen zur Kartierung der Mega-Festung.

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