Mit Datenwissenschaft gegen Armut

Die mobile App 'YourVCCA' soll Kleinbauern im ländlichen Indien Zugang zum Kühlkettenmarkt verschaffen. Bild: BASE

Anfang Jahr waren die Empa und Base ("Basel Agency for Sustainable Energy") unter den Preisträgern der prestigeträchtigen "Inclusive Growth and Recovery Challenge" von Data.org, einer Plattform, die sich für den Einsatz von Datenwissenschaften zu sozialen Zwecken einsetzt. In ihrem Projekt entwickelt das Team eine mobile App, die Kleinbauern im ländlichen Indien berät, wie sie ihre frischen Lebensmittel optimal lagern und wann sie sie verkaufen sollen.

Empa entwickelt Flüssigkern-Faser mit Datenfluss in Glycerin

Der Kern der kilometerlangen optischen Faser besteht durchgehend aus Glycerin. Bild: Empa

Daten und Signale lassen sich mit Glasfasern schnell und zuverlässig übertragen – so lange die Faser nicht bricht. Eine starke Biegung oder Zugbelastung kann sie schnell zerstören. Ein Empa-Team hat nun eine Faser mit flüssigem Glycerin-Kern entwickelt, die sehr viel robuster ist und Daten ebenso sicher übertragen kann. Und aus solchen Fasern lassen sich sogar mikrohydraulische Bauteile und Lichtsensoren bauen.

Empa: Sehtest für autonome Autos

Was sieht ein Auto? Laserscan der Empa-Teststrecke (Bild: Empa)

Autos, die autonom von A nach B navigieren, sollen in einigen Jahren Alltag sein. Doch der Weg zu einer Strassenzulassung ist noch weit. Ein wichtiger Aspekt: Wie lässt sich erkennen, ob ein selbstfahrendes Auto mit zunehmendem Alter "blind" geworden ist, die Sensoren also ausgetauscht werden müssten? Eine Empa-Forscherin sucht mit ihrem Team nach einer Lösung.

KI-Roboter der nächsten Generation brauchen intelligente Materialien

Skills for Physical Artificial Intelligence, Nature Machine Intelligence (2020). Illustration: Empa / Imperial College London

Künstliche Intelligenz (KI) gilt heute branchenübergreifend als grundlegend für die Entwicklung neuartiger Produkte und Technologien und verschafft Unternehmen, die sie beherrschen, einen Wettbewerbsvorteil. Was jedoch noch fehlt, ist eine vertiefte Diskussion über die Auswirkungen auf die Gesellschaft, um Chancen, aber auch mögliche Risiken besser zu verstehen. Im Interview skizzieren die beiden Empa-Forscher Mirko Kovac und Aslan Miriyev vom Zentrum für Robotik, wohin sich die KI- und Robotikforschung entwickelt.

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