Netflix reisst sich Entwicklerstudio Next Games unter den Nagel

Stranger Things: Hitserie von Next Games als Videospiel (Foto: nextgames.com)

Der Streaming-Gigant Netflix stärkt seine Position am heiss umkämpften Gaming-Markt und will das finnische Entwicklerstudio Next Games übernehmen. Für die Spieleschmiede, die unter anderem bereits Netflix-Hitserien wie "Stranger Things" und "The Walking Dead" als Games-Adaptionen produziert hat, will das Unternehmen 65 Millionen Euro auf den Tisch legen. Der Vorstand von Next Games hat den Deal, der noch 2022 finalisiert werden soll, bereits abgesegnet.

Netflix boykotiert russisches Staatsfernsehen

Sperrt russisches Staatsfernsehen: Netflix

Ein Gesetz, das in Russland unter dem Namen "Vitrina TV Gesetz" bekannt ist, sieht eigentlichen vor, dass audiovisuelle Dienste mit mehr als 10.000 Abonnentinnen und Abonnenten auch die 20 staatlichen russischen Sender im Programm halten soll. Der staatliche Regulator Roskomnadzor hatte Netflix dementsprechend im Dezember aufgefordert, die Sender in sein Programm aufzunehmen – das US-Unternehmen weigert sich.

Netflix-Abopreise in der Schweiz im Vergleich zum Ausland schandbar hoch

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash

Nachdem der Streaming-Dienst Netflix anfangs Jahr seine Preise in der Schweiz um zehn Prozent angehoben hat, müssen die Schweizer Nutzer für das Standard-Abonnenten neu 18.90 Franken berappen, also zwei Franken mehr als bisher. Aufs Jahr bezogen ergibt dies einen Betrag von 226,80 Franken. Der "Sonntagsblick" hat diese Preise mit den Tarifen im Ausland verglichen und vor Augen geführt, dass das gleiche Abo in den Nachbarländern Deutschland, Italien und Österreich für nur 163,20 Franken zu haben ist und dies, obwohl die Auswahl an Filmen und Serien dort sogar noch grösser ist.

Netflix erhöht Preise in den USA

Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com

Der Streaming-Anbieter Netflix hat seine Preise in den USA und in Kanada erhöht. Alle Angebote, in den Vereinigten Staaten gibt es etwa drei unterschiedliche Pakete, wurden um ein bis zwei Dollar angehoben. Auch für Bestandskunden sollen diese Anpassungen gelten, auch wenn erst später in diesem Jahr. Über Preiserhöhungen in anderen Ländern ist derzeit noch nichts bekannt, aber sie scheinen wahrscheinlich. Zuletzt erhöhte Netflix 2020 die Preise in den USA, und nur knapp zwölf Monate später folgten Anpassungen in Europa.

Netflix mischt ab sofort im Games-Business mit

Startet im Spielegeschäft: Netflix (Foto: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der US-amerikanische Videostreaming-Dienst Netflix hat nach monatelanger Vorbereitung mit der Expansion ins Spielegeschäft begonnen. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Los Gatos machte jetzt die ersten fünf Smartphone-Games für Abonnenten verfügbar. Sie können zunächst nur auf Telefonen mit dem Google-Betriebssystem Android gespielt werden. An der Umsetzung für Apples iPhones werde gearbeitet, heisst es.

Italien: Fondazione Carolina lanciert Online-Petition gegen Netflix-Serie "Squid Game"

Squid Game von Netflix unter Beschuss (© Netflix)

Keine Serie wird derzeit so häufig gestreamt wie die Netflix-Produktion Squid Game aus Südkorea. In den neun Folgen regiert der Kampf ums Überleben: Knapp 500 hoch verschuldete Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen treten in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an, um ein Preisgeld in Millionenhöhe zu gewinnen. Wer es nicht in die nächste Runde schafft, wird umgehend getötet. In Italien löst die Serie Proteste aus.

Netflix wächst dank starkem Angebot an Filmen und Serien

Legt zu: Netflix (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Dank Serienhits wie "Money Heist", "Sex Education" und "Squid Game" hat der Streaming-Marktführer Netflix im Sommer wieder ein verstärktes Nutzerwachstum verbucht. Im dritten Quartal legte die weltweite Anzahl der Abonnenten um 4,4 Millionen auf knapp 214 Millionen zu, wie das Unternehmen Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Los Gatos mitteilte. Damit übertraf Netflix die eigene Prognose von 3,5 Millionen neuen Kunden klar. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit leichten Kursaufschlägen.

Netflix schnappt sich das Night School Studio

Netflix legt sich Videospiele-Studio zu (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Die Pläne von Netflix zum Markteintritt ins Videospiel-Business konkretisieren sich mit der Übernahme eines Entwicklungsstudios weiter. So schnappt sich der Videostreaming-Riese die 2014 gegründete Firma Night School Studio, die vor allem für ihr Debütspiel "Oxenfree" bekannt ist. Wie viel Netflix dafür auf den Tisch blättert, wurde vorerst nicht bekannt gegeben.

Netflix eröffnet in Berlin einen eigenen Standort für die DACH-Region

Netflix investiert im deutschsprachigen Raum (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Netflix hat für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) im Beisein von Netflix-Grüner Reed Hastings ein eigenes Büro in Berlin eröffnet. Ziel des neuen Standorts sei es, sich stärker im deutschsprachigen Raum mit hiesigen Filmschaffenden zu vernetzen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern gestärkt werden, lässt der US-amerikanische Streamingdienst wissen.

Nutzung von TV und Radio in der Schweiz trotz Netflix, Tiktok und Co noch immer sehr hoch

Symbolbild: Pixabay

Die Pandemie-bedingten Einschränkungen führen nach wie vor weiter dazu, dass die SchweizerInnen verstärkt auf digitale Angebote setzen. Netflix, Youtube und Tiktok zum Trotz stehen aber auch TV und Radio weiter hoch im Kurs. Zwei Drittel der Eidgenossenschaft hört täglich Radio oder sieht fern, wie der neuen Studie von Digimonitor zu entnehmen ist.

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