Netflix startet Beta-Test für Cloud-Gaming in Kanada und Grossbritannien

Symbolbild: Souvik Banerjae auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Video-Streamingdienst Netflix hat die Beta-Phase für einen Cloud-Gaming-Service angekündigt. Anwender sollen damit die Möglichkeit erhalten, Spiele auf mehr Geräten auszuprobieren. Ziel sei es, die Technologie zum Spielestreaming und den Controller auf den Prüfstand zu stellen, heisst es in einem Blogeintrag von Netflix. Der Test laufe zunächst "mit einer kleinen Anzahl" Nutzer in Kanada und Grossbritannien.

Kein Netflix-Basisabonnement mehr in Kanada

Streicht Basisabo in Kanada: Netflix (Bild:Pixabay)

Der US-amerikanische Streaming-Anbieter Netflix mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos hat in Kanada sein Basisabonnement abgeschafft. Kanadischen Medien zufolge kann keines mehr abgeschlossen werden. Netflix hatte den Schritt nicht öffentlich angekündigt, aber offenbar bereits vollzogen: Auf der kanadischen Support-Seite von Netflix wird das Basisabo nicht mehr angeführt.

Netflix schwächelt zum Jahresauftakt

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Streaming-Riese Netflix ist nicht gerade berauschend ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Online-Videodienst legte bei den Benutzerzahlen nur um 1,75 Millionen auf 232,5 Millionen Nutzerkonten zu, was deutlich weniger ist, als Marktexperten erwartet hatten. Auch beim Ausblick auf das laufende zweite Vierteljahr übt sich der Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos in Zurückhaltung und enttäuscht damit die Anleger.

Netflix investiert 1,9 Milliarden Dollar in den Asien-Pazifik-Raum

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Streaming-Dienst Netflix will 2023 rund 1,9 Mrd. Dollar für lokale Inhalte aus dem asiatisch-pazifischen Raum ausgeben, da der Konzernumsatz in der Region um zwölf Prozent ansteigen werde, so die Erwartung. Die Ausgaben für Content-Investitionen entsprechen einem Anstieg von 15 Prozent. Um zwölf Prozent soll auch der Gesamtumsatz steigen, und zwar auf vier Mrd. Dollar, heisst es. Zum Vergleich: 2022 waren es nur neun Prozent.

Netflix: Billig-Abo läuft nur auf wenigen Geräten

Netflix: Billig-Abo wird nicht auf jedem Gerät unterstützt (Foto: Jade87, pixabay.com)

Netflix-Nutzer des neuen werbefinanzierten Abonnements sparen mit nur 4,99 Euro im Monat gegenüber dem regulären Angebot zwar Geld, schauen wegen technologischer Kompatibilitätsprobleme jedoch in die Röhre - allen voran Besitzer von Apple TVs oder eines Chromecast respektive Chromecast Ultra sowie der Playstation 3.

Netflix hat 55 neue Spiele in der Entwicklung

Netflix: Gaming wird immer wichtigerer Geschäftszweig (Foto: Netflix)

Streaming-Gigant Netflix hält an seiner Gaming-Strategie fest und erweitert das Angebot. Laut einem Brief an Investoren sind bereits 55 zusätzliche Titel in Entwicklung, die unter anderem auch mehrere Spiele beinhalten, die auf bekannten hauseigenen Serien-Franchises basieren. Ziel ist es, Gaming-Fans zu ködern und damit die Verweildauer der User zu erhöhen.

Netflix kann Kundenschwund stoppen

Logobild: Netflix

Der US-amerikanische Streaming-Anbieter Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos kann den Kundenschwund stoppen und gewinnt im abgelaufenen Quartal nicht zuletzt aufgrund des Erfolges von Serien wie "Stranger Things" und "Dahmer - Monster" weltweit rund 2,4 Millionen neue Nutzer hinzu. Damit kletterte die gesamte Nutzerschar auf nunmehr 223,1 Millionen, wie der Streamingdienst verlauten lässt. Analysten hatten nur mit einem Plus von rund einer Million gerechnet.

Netflix führt in Deutschland am 3. November Abo mit Werbung ein

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash

Der US-amerikanische Streaming-Riese Netflix bietet ab 3. November in Deutschland wie angekündigt ein verbilligtes Basisabo mit Werbung an. Der Tarif werde 4,99 Euro im Monat, teilte Netflix-Manager Greg Peters mit. Das werbefinanzierte Modell wird vorerst in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Korea, Mexiko, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA verfügbar sein.

Netflix gründet neues Games-Studio in Helsinki

Netflix Games: US-Unternehmen setzt verstärkt auf Videospiele (Bild: netflix.com)

Der zuletzt schwächelnde Streaming-Dienst Netflix, der einen werbefinanzierten Dienst anbieten will, um den Schwund an Abonnenten aufzuhalten, will sich noch stärker auf den Videospiele-Sektor konzentrieren. "Wir gründen ein internes Spielestudio in Helsinki mit Marko Lastikka als Studiodirektor", so Amir Rahimi, Vice President im Netflix-Bereich Spiele. Man wolle ein Weltklasse-Spielestudio mit einer Vielzahl von "entzückenden und fesselnden Originalspielen für hunderte Mitglieder auf der ganzen Welt" aufbauen - ganz ohne Werbung und In-App-Käufe.

Netflix hofft auf vierzig Millionen neue Abos bis 2023

Video-Streaming in der Praxis: Netflix versucht es mit Werbung (Foto: Frank Reppold, pixabay.com)

Streaming-Riese Netflix will mit einem teilweise werbefinanzierten Angebot bis zum dritten Quartal 2023 weltweit 40 Millionen Kunden dazu gewinnen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ein Dokument, das der Streaming-Dienst Anzeigenkäufern übermittelt hat. Ob es lauter Neukunden sein werden oder Umsteiger mitgerechnet werden, ist nicht bekannt. Netflix hat von April bis Juni 970.000 Abonnenten verloren und vier Prozent seiner Belegschaft entlassen. Zudem konkurriert der Dienst derzeit massiv mit Disney+ um neue Abonnenten.

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