Nvidias KI-Chip-Exporte nach China stocken aufgrund von Produktionsengpässen

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Produktionsengpässe verhindern offenbar vorerst die von Nvidia angekündigte Wiederaufnahme der Lieferung von speziellen KI-Chips nach China. Laut einem Bericht der Tech-Publikation "The Information" mit Berufung auf Insiderkreise habe der kalifornische Chip-Gigant seine chinesischen Kunden darüber in Kenntnis gesetzt, dass seine Vorräte an H20-Chips begrenzt seien.

Exotische Legierung für den Chip der Zukunft

Im Labor: Neue Hightech-Chips wachsen auf herkömmlichen Wafern (Foto: fz-juelich.de)

Experten des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) sehen in der vierelementigen Legierung CSiGeSn das Chip-Material der Zukunft. Damit sollen sich Eigenschaften so feinjustieren lassen, dass Bauelemente möglich werden, die mit reinem Silizium nicht realisierbar wären. Sie könnten zur Schnittstelle von Elektronik, Photonik und Quantentechnologie werden. Das Material besteht aus Kohlenstoff, Silizium, Germanium und Zinn.

Nvidia will Ausfuhr von KI-Prozessoren nach China hochfahren

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Clubic.com/CC BY-SA 4.0)

Die KI-Chip-Weltmarktführerin Nvidia will nach der jüngsten Kehrtwende in der US-Handelspolitik ihre Ausfuhren nach China hochfahren. Laut Firmenboss Jensen Huang werde Nvidia mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara die Lieferungen des speziell für die Volksrepublik entwickelten KI-Prozessors (Künstliche Intelligenz) "H20" in den kommenden Monaten massiv ausweiten.

Chips mit Mini-Ventilator kühlen

So wird der Chip in der smarten Brille per Mini-Ventilator gekühlt (Illustration: xmems.com)

Mit einer Art Mini-Ventilator namens "Fan-on-a-Chip" will xMems tragbare Elektronik effektiv kühl halten. Denn diese darf sich keinesfalls so erhitzen, dass sie dem Nutzer Brandwunden zufügt, wenn er sie berührt. Mit herkömmlichen Kühlkörpern beispielsweise ist es bislang schwierig bis unmöglich, die Temperatur von elektronischen Brillen erträglich zu halten.

Chip 3.0 verarbeitet WLAN und Mikrowellen

Schematisches Blockdiagramm der Silizium-Photonik-Engine (oben) (Bild: imec/ugent.be)

Eine programmierbare Lösung für drahtlose Kommunikationsnetze mit höherer Geschwindigkeit und preiswerter Mikrowellen-Sensorik ist Experten des Forschungsinstituts Imec an der Universität Gent gelungen. Daran beteiligt waren zudem die Forschungsgruppen Photonics Research Group und IDlab. Die Ergebnisse sind in "Nature Communcations" veröffentlicht.

Nachfrage nach KI-Chips trotz US-Zöllen weiterhin hoch

Logobild: TSMC

Trotz der Verunsicherungen durch die erratische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist die Nachfrage nach KI-Prozessoren (Künstliche Intelligenz) laut dem taiwanesischen Chiphersteller TSMC weiterhin hoch geblieben und übersteigt nach wie vor das Angebot. "Die Zölle haben zwar einen gewissen Einfluss auf TSMC, aber nicht direkt. Das liegt daran, dass die Zölle für Importeure und nicht für Exporteure gelten."

Nvidia plant einfachere und günstigere KI-Chips für chinesischen Markt

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Clubic.com/CC BY-SA 4.0)

Der US-Chip-Gigant Nvidia mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara plant für den chinesischen Markt einfachere und günstigere KI-Prozessoren. Insiderkreisen zufolge könnte die Massenproduktion bereits im Juni starten. Die Halbleiter seien eine Alternative zu den von Restriktionen betroffenen H20-Chips. Sie seien mit einem Preis von 6'500 bis 8'000 Dollar zudem um einiges günstiger als die H20-Modelle, die zwischen 10.000 und 12.000 Dollar zu Buche schlagen.

Cisco präsentiert neuartigen Quantenchip

Bild: Cisco

Die Forschungsabteilung von Cisco hat gemeinsam mit der University of California in Santa Barbara den Prototyp eines neuartigen Quantenchips entwickelt. Dieser dürfte die Zeitspanne bis zum praktischen Einsatz von Quantencomputern von mehreren Jahrzehnten auf fünf bis zehn Jahre verkürzen, so Cisco in einer Aussendung dazu.

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