EU segnet Amazons Kauf des Medien-Unternehmens MGM ab

Bild: MGM Grand Hotel in Las Vegas (© Alexander Migl/ CC BY-SA 4.0)

Die Kartellwächter der Europäischen Union habe dem US-Online-Versandhandelsriesen Amazon grünes Licht für die Übernahme des Unterhaltungsunternehmens MGM gegeben. Der Kauf werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken im Europäischen Wirtschaftsraum auf, hiess es seitens der EU-Kommission. Amazon will durch den Zukauf seine Position im Streaming-Markt ausweiten. Mit Prime Video haben die US-Amerikaner bereits einen der weltweit grössten Streaming-Anbieter in ihrem Portfolio. Unter dem MGM-Label werden etwa Filme und Serien produziert.

Amazon beteiligt sich an Sanktionen gegen Russland und Belarus

Auch Amazon beteiligt sich an den Sanktionen gegen Russland und Belarus (Bild:Amazon)

Als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine stoppt der weltgrösste Onlinehändler Amazon den Versand von Produkten an Privatkunden in Russland und Belarus. Der Konzern gab zudem bekannt, Nutzern in Russland bis auf Weiteres den Zugang zu seinem Streaming-Dienst Prime Video zu sperren. Darüber hinaus will Amazon dort keine Bestellungen mehr für "New World" annehmen – das einzige Videospiel, dass das Unternehmen direkt in Russland verkaufe.

Deutschland: Verdi ruft erneut zu Arbeitsniederlegungen bei Amazon auf

Verdi ruft Amazon-Beschäftigte wieder zum Streik auf (Bild:Verdi)

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut Amazon-Beschäftige in mehreren deutschen Logistikzentren zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Anlass seien der "Equal Pay Day" – der internationale Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern – am gestrigen Montag sowie der Frauentag am heutigen Dienstag (8. März), teilte die Gewerkschaft mit. In Bad Hersfeld hätten die Arbeitsniederlegungen mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag begonnen.

"Amazon Luna": US-Start für Game-Streaming

Amazon Luna: Streaming-Angriff auf dem lukrativen Games-Markt (Foto: amazon.com)

E-Commerce-Gigant Amazon unternimmt einen weiteren Versuch, ins boomende Videospielgeschäft einzusteigen. Zumindest in den USA können Kunden nun den Game-Streaming-Dienst "Amazon Luna" abonnieren. Dieser erlaubt es, Spiele direkt auf verschiedenen Endgeräten wie Computern und Smartphones zu spielen, ohne sie herunterladen zu müssen. Prime-Kunden können den neuen Service sogar teilweise gratis nutzen, ein volles Abo soll monatlich zehn Dollar (rund neun 9.20 Schweizer Franken) kosten.

Amazon und Visa einigen sich im Gebührenstreit

Einigt sich mit Visa: Amazon (Bild: Amazon)

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon und der US-Kreditkartenanbieter Visa haben ihren Gebührenstreit beigelegt. Visa-Kreditkarten würden wieder überall von Amazon akzeptiert, teilte der US-Kreditkartenanbieter mit. Vergangenen November hatte Amazon angekündigt, ab 19. Januar wegen anhaltend hoher Gebühren für die Transaktionsverarbeitung keine Visa-Karten mehr in Grossbritannien anzunehmen.

Amazons AWS forciert "Local Zones" nun auch in Deutschland

Bild: AWS-Logo

Amazons Cloud-Dienst AWS baut sein Angebot in Deutschland mit Infrastruktur für besonders kurze Reaktionszeiten aus. Die Latenz im einstelligen Millisekunden-Bereich wird etwa für Cloud-Videospiele, Live-Videostreaming oder technische Simulationen benötigt. AWS stellt Datendienste mit so kurzen Reaktionszeiten in zusätzlichen "Local Zones" in der Nähe grosser Bevölkerungs- oder Industriezentren bereit. Die ersten zwei davon in Deutschland öffnen in Berlin und München, wie das Unternehmen am heutigen Donnerstag mitteilte.

Deutschland: Amazon plant drittes Logistikzentrum in Rheinland-Pfalz

Symbolbild: Pixabay/Jlxp

Der Onlinehandel-Riese Amazon will in Kaiserslautern sein drittes Logistikzentrum in Rheinland-Pfalz mit rund 1000 neuen Arbeitsplätzen eröffnen. Bereits im Herbst 2022 soll es seinen Betrieb aufnehmen, teilte das US-Unternehmen mit. Investiert werde ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag. Die Grundfläche des dreistöckigen Gebäudes solle rund 48.000 Quadratmeter gross sein. Voraussichtlich werde im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet.

Amazon Prime wird in den USA teurer

Amazon erhöht Prime (Bild: Amazon)

Um satte 17 Prozent wird am 18. Februar für Neukunden und ab 25. März für Bestandskunden der Preis von Amazon Prime angehoben. Die Jahrespauschale steigt so von 119 auf 139 Dollar, monatlich zahlt man bald 14,99 statt 12,99 Dollar. Als Gründe werden gegenüber "CNN" unter anderem die wachsenden Vorteile für Prime-Mitglieder genannt, etwa neue Prime-Video-Inhalte, sowie noch kürzere Lieferzeiten.

Amazon-Bedienstete stimmen erneut über erste US-Gewerkschaftsgründung ab

Amazon USA: Bedienstete stimmen über Gewerkschaftsvertretung ab (Bild: ICTK)

Amazon muss ein weiteres Votum über eine erste Gewerkschaftsvertretung in den USA über sich ergehen lassen. Vom 4. Februar bis zum 25. März können die Beschäftigten eines Logistiklagers in Bessemer im Bundesstaat Alabama erneut abstimmen, ob sie sich der Handelsgewerkschaft RWDSU anschliessen. Das teilte die Arbeitsschutzbehörde National Labor Relations Board NLRB mit. Sollten die Mitarbeiter sich dafür aussprechen, würde erstmals eine US-Gewerkschaft Einzug bei Amazon erhalten. Die Briefwahlstimmen sollen am 28. März ausgezählt werden.

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