Amazon-Bedienstete stimmen erneut über erste US-Gewerkschaftsgründung ab

Amazon USA: Bedienstete stimmen über Gewerkschaftsvertretung ab (Bild: ICTK)

Amazon muss ein weiteres Votum über eine erste Gewerkschaftsvertretung in den USA über sich ergehen lassen. Vom 4. Februar bis zum 25. März können die Beschäftigten eines Logistiklagers in Bessemer im Bundesstaat Alabama erneut abstimmen, ob sie sich der Handelsgewerkschaft RWDSU anschliessen. Das teilte die Arbeitsschutzbehörde National Labor Relations Board NLRB mit. Sollten die Mitarbeiter sich dafür aussprechen, würde erstmals eine US-Gewerkschaft Einzug bei Amazon erhalten. Die Briefwahlstimmen sollen am 28. März ausgezählt werden.

CES: Auto-Riese Stellantis holt Amazons Sprachassistentin Alexa ins Cockpit

Alexa soll Teil künftiger digitaler Stellantis-Cockpit werden (Bild: Pixabay/ HeikoAL)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon hat einen Deal mit dem Auto-Riesen Stellantis an Land gezogen. Stellantis, unter derem Dach Marken wie Peugeot, Chrysler, Fiat und Opel vereint sind, will unter anderem Amazons Sprachassistentin Alexa in sein neues digitales Cockpit einbetten, wie die beiden Firmen im Rahmen der Hightech-Messe CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas verlauten liessen.

Alle Jahre wieder: Weihnachts-Warnstreiks bei Amazon in Deutschland

Verdi ruft Amazon-Beschäftigte wieder zum Streik auf (Bild:Verdi)

Die Gewerkschaft Verdi hat in Deutschland Amazon-Beschäftige in sieben Versandzentren ein weiteres Mal zum Warnstreik aufgerufen. Mit Beginn der Nachtschicht auf heute Montag sollten Mitarbeiter in Graben bei Augsburg, Leipzig, Werne, Rheinberg, Koblenz und an zwei Standorten in Bad Hersfeld die Arbeit niederlegen, kündigte Verdi an. Ziel sei es, das Weihnachtsgeschäft des weltgrössten Onlinehändlers empfindlich zu stören.

Italienische Kartellbehörde verhängt Milliardenbusse über Amazon

Amazon kassiert eine Milliardenstrafe in Italien (Bild:Archiv)

Die italienischen Wettbewerbshüter haben eine Milliardenstrafe gegen den weltgrössten Online-Händler Amazon verhängt. Amazon müsse 1,12 Milliarden Euro wegen Missbrauchs seiner Marktmacht zahlen, teilte die Kartellbehörde mit. Der US-Konzern habe konkurrierenden Anbietern von Online-Logistikdiensten für elektronischen Handel geschadet. Amazon werde Änderungen vornehmen müssen, die überwacht würden.

Italienische Kartellbehörde büsst Apple und Amazon

Apple erhält wie Amazon eine hohe Geldbusse in Italien (Logobild: Pixabay)

Die italienische Kartellbehörde hat gegen Amazon und Apple eine Geldbusse in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro verhängt. Den beiden US-Konzernen wird wettbewerbschädliche Kooperation beim Verkauf von Apple- und Beats-Produkten vorgeworfen, teilte die Behörde heute mit. Die Geldbussen belaufen sich auf 68,7 Mio. Euro für Amazon und auf 134,5 Mio. Euro für Apple.

Deutschland: Amazon will verstärkt auf nachhaltige Verpackung setzen

Symbolbild: Pixabay/Aixklusiv

Der Onlinehändler Amazon will beim Versand weitgehend auf Plastikverpackungen verzichten. Das gilt sowohl für die auf eigene Rechnung verkauften Produkte als auch für die externen Händler, die den Versandservice des US-Konzerns in Deutschland nutzen. Bis Jahresende soll die Umstellung abgeschlossen sein, wie die deutsche Amazon-Zentrale mitteilte. Kleinere Lieferungen sollen in Versandtaschen und -tüten auf Papierbasis geliefert werden, nur noch grössere Artikel in Kartons aus Wellpappe.

Visa im Gebühren-Clinch mit Amazon UK

Im Gebühren-Clinch mit Amazon UK: Visa (Bild: Pixabay/ Michael Hiraeth)

Amazon will in Grossbritannien künftig keine Zahlungen mehr mit Visa-Kreditkarten akzeptieren. Das kündigte das Unternehmen in einer E-Mail an seine Kunden an. Grund seien die hohen Gebühren, die Visa für die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen verlangt, so das Schreiben. In einer Amazon-Mitteilung, aus der die BBC zitierte, hiess es zudem, die Transaktionskosten sollten durch den technologischen Fortschritt eigentlich sinken, sie blieben aber hoch oder würden sogar steigen.

US-Behörde zwingt Amazon zur Auszahlung von 60 Millionen Dollar Trinkgelder an Flex-Fahrer

Muss Trinkgelder an Flex-Fahrer ausbezahlen: Amazon (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash)

Die US-amerikanische Federal Trade Commission hat bereits Anfang des Jahres schwere Vorwürfe gegen den Onlinehändler Amazon erhoben. Das Unternehmen soll in den Jahren 2016 bis 2019 rund 60 Millionen Dollar an Trinkgeldern für seine Fahrer nicht ausbezahlt haben. Erst jetzt wurde bekannt, dass es in diesem Fall um die Amazon-Flex-Fahrer ging, die für den Konzern Güter und Lebensmittel liefern, die über Prime Now oder Amazon Fresh bestellt wurden.

Amazon mit schwachem Ausblick

Amazon enttäuscht beim Ausblick (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash.com)

Der Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon erwirtschaftete im dritten Quartal des laufenden Jahres (Juli bis September) einen Umsatz von knapp 111 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Plus um 15 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Der Gewinn halbierte sich nahezu auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Nachfolger von Firmengründer Jeff Bezos an der Konzernspitze, Andy Jassy, begründete den Rückgang mit hohen Investitionen in die Logistik.

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