Datensatzfilterung taugt nicht gegen CSAM

KI-Bildgenerierung: Entschlossene CSAM-User kaum mit Filtern aufzuhalten (Bild: cispa.de)

Das Entfernen von Kinderbildern aus den Trainingsdatensätzen von KI-Tools zur Verhinderung der Erstellung synthetischer Bilder, darunter auch illegale Inhalte wie Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (CSAM), bietet nur begrenzten Schutz und ist leicht zu umgehen. Zu dem Fazit kommen Forscher des CISPA Helmholtz Center for Information Security.

Verbesserte KI-Prognosen für Wahlen

KI-Wahlprognose: Experten verfeinern grosse Sprachmodelle (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Im "Innenleben" grosser Sprachmodelle der Künstlichen Intelligenz (KI) sind oft zusätzliche Infos enthalten, die in der endgültigen Antwort nicht vollständig sichtbar sind. Forscher der Universitäten Bayreuth und München machen diese mit ihrer eigens entwickelten Methode sichtbar und verbessern somit die KI-Prognosen für Wahlen.

"Sustainability Robotics" als neues Forschungsgebiet

Das SailMAV-System kann fliegen und anschliessend auf der Wasseroberfläche segeln. Dank der Nutzung von Windenergie lassen sich aquatische Ökosysteme besonders energieeffizient überwachen. Bild: Empa

Robotik und (physische) künstliche Intelligenz entwickeln sich rasant. Gleichzeitig verschärfen sich globale Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit. Während sich die Robotik bislang vor allem an Kriterien wie Präzision, Geschwindigkeit und Autonomie orientierte, stellen Forschende heute eine andere, grundlegendere Frage, nämlich welche Rolle Roboter beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft spielen sollen.

Ultradünne Materialstapel für Quantencomputer

2D-Heterostrukturen: Diese ermöglichen die Chips der Zukunft (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Forscher der National University of Singapore und der University of Southampton haben eine innovative Fertigungstechnik für besonders saubere 2D-Heterostrukturen entwickelt. Diese Materialien sind nur wenige Atome dick und könnten künftig in der Quantentechnologie sowie in der Elektronik eingesetzt werden. Details sind in "Nature Communications" veröffentlicht.

Quantenchip, in dem der Speicher mitschwingt

Der neue Quantenchip der ETH-Physikerin Yiwen Chu enthält sogenannte mechanische Resonatoren – winzige Bauteile, die beim Speichern von Informationen zu schwingen beginnen. Der Chip ist rund 7,5 Millimeter lang, 2,5 Millimeter breit und 1 Millimeter hoch und etwa so breit wie ein kleiner Fingernagel. (Bild: Hybrid Quantum Systems Group / ETH Zürich)

Beim Sichern stossen Quantencomputer noch an Grenzen. Forschende der ETH Zürich setzen nun auf mechanische Schwingungen statt auf elektromagnetische Speicher. Ihr neuer, schwingender Arbeitsspeicher kann auf kleinerem Raum deutlich mehr Information speichern. Dank passender Rechnerarchitektur lassen sich damit auch schwierige Aufgaben gut lösen.

Menschen sind KI immer einen Schritt voraus

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Künstliche Intelligenz (KI) absolviert viele Aufgaben besser als der Mensch, welcher folgerichtig fürchtet, von KI verdrängt zu werden. Doch es gibt Hoffnung. Branchen- und berufsübergreifend "sind die Fähigkeiten, die am widerstandsfähigsten gegen die Verdrängung durch KI sind, diejenigen, die am deutlichsten menschlich sind", sagt Maria Flynn, Präsidentin und CEO von Jobs for the Future. Die gemeinnützige Organisation konzentriert sich auf die Entwicklung von Arbeitskräften.

Ferroelektrizität senkt Energiehunger von Speichern

Prototyp des neuen Datenspeichers des IPMS (Foto: Piotr Banczerowski, fraunhofer.de)

Einmal gespeicherte Daten werden am besten aufbewahrt, ohne dass ständig Energie zugeführt werden muss. Das Einspeichern und Auslesen sollte ebenfalls wenig Energie verbrauchen. Und die Prozesse sollen so schnell wie möglich funktionieren. All diese Anforderungen erfüllt ein neues Verfahren von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS).

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