Fachkräftelücke in der Schweiz nimmt dramatische Formen an

Facharbeiter im Rechenzentrum (Symbolbild: Pexels)

Der Mangel an geeigneten Fachkräften hierzulande wird immer kritischer und die negativen Folgen sind kaum abzusehen. Es ist also höchste Zeit, aktiv zu werden. Unternehmen und öffentliche Institutionen ringen schon jetzt mit allen Kräften um guten Nachwuchs. Aber das allein wird nicht reichen. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um das Problem endlich gezielt anzugehen.

Ehemalige Ava Data Science Lead Lisa Koch wird Professorin am DCB und Uni Bern

Lisa Kock (Bild: DCB)

Die ehemalige Ava Data Science Lead Lisa Koch wechselt als Professorin an das Diabetes Center Berne und an die Universität Bern, wo sie sich gemäss Mitteilung schwerpunktmässg auf Artificial Intelligence und Data Science für Behandlungssysteme spezialisieren werde.

Soft-Skills-Training wird oft vernachlässigt

Soft Skills: Diese werden meist vernachlässigt (Illustration: Dirk Wouters, pixabay.com)

Das Training von Soft Skills wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Charisma, Diversitätskompetenz, Belastbarkeit und Resilienz, Adaptionsfähigkeit und Flexibilität, Entwicklungs- sowie Problemlösungsfähigkeit wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung und die Mitarbeiterbindung aus. Doch viele Unternehmen lassen sich diese Vorteile entgehen, wie eine Studie des US-Wissenschaftsverlags John Wiley & Sons zeigt.

IT-Fachkräfte trotz hoher Gehälter unzufrieden

Frust: Entlassungen und sinkende Gehälter in der Tech-Branche (Bild: Mohamed_hassan, pixabay.com)

In den Vereinigten Staaten sind 35 Prozent der Mitarbeitenden in der Technologiebranche mit ihrem Einkommen zunehmend unzufrieden. Ausserdem sind sie frustriert über Stellenstreichungen in der Branche, wie eine Umfrage des Jobvermittlers Dice unter 6.166 registrierten Nutzern und Besuchern der Website zeigt. Laut der Studie haben die Befragten ein Jahresgehalt von durchschnittlich 111.193 Dollar.

IT als Chance für gleichberechtigtere Arbeitswelt

AI schützt vor Fokusverlust (© Dropbox)

Die Einstiegs- und Aufstiegschancen für Frauen im Berufsleben haben sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm verbessert. Die grossen Fortschritte in der Technik, vor allem in der IT, haben dazu einen signifikanten Beitrag geleistet. Nicht zu unterschätzen ist der Gewinn an Effizienz und Zeit. Aktuell befinden wir uns schon in der nächsten technologischen Revolution, die angetrieben ist von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Deren Vorteile könnten zur Ausgestaltung einer neuen Arbeitswelt genutzt werden, in der Frauen von Beginn an ganz vorne mit dabei sind.

Bewerbung per Zoom: Hintergrund ist wichtig

Video-Call: Pflanzen im Home-Office sind gut für das Image (Foto: Stefan Coders, pixabay.com)

Laut Paddy Ross von "The Conversation" profitieren Bewerber bei Einstellungsgesprächen über Zoom und Co von interessanten Hintergründen. "Wir haben festgestellt, dass die Objekte in ihrem digitalen Hintergrund die Art und Weise beeinflussen können, wie andere Sie sehen. Wir wissen bereits, dass Menschen anhand von Gesichtern und Stimmen einen ersten Eindruck hinterlassen. Bei einem Videoanruf müssen sie sich selbst, aber auch ihr Umfeld darstellen."

Profilbild bei Jobvergabe wichtiger als gedacht

You are hired: Qualifikation allein oft nicht ausreichend (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Das Profilbild zur Online-Selbstpräsentation spielt im Bewerbungsprozess eine viel entscheidendere Rolle als bisher angenommen, zeigt eine Studie der Harvard Business School und der Marshall School of Business at University of Southern California. Passt das Foto demnach ins Bild, wiegen viele Arbeitgeber diesem Umstand mehr Gewicht bei als niedrigeren Bewertungen oder fehlenden beziehungsweise mangelnden Qualifikationen. Details sind in "Marketing Science" nachzulesen.

Jobangebote mit KI-Bezug mehr als verdoppelt

AI: Jobmarkt verändert sich bei Künstlicher Intelligenz (Foto: unsplash.com/Hitesh Choudhary)

Der rasante Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat den Arbeitsmarkt stark verändert. Dies geht aus einer Analyse des sozialen Business-Netzwerks Linkedin hervor. Demnach hat sich die Zahl von Jobausschreibungen, die in irgendeiner Form mit "KI" oder "generativer KI" in Zusammenhang stehen, weltweit von Juli 2021 bis Juli 2023 mehr als verdoppelt. In Grossbritannien zum Beispiel wurde ein Anstieg um das 2,3-Fache registriert, in Deutschland und Frankreich liegen die Vergleichswerte mit dem 2,6- beziehungsweise 2,8-Fachen sogar noch höher.

Adecco und. Microsoft entwickeln KI-gestützte Karriereplattform

Symbolbild: iStock

Adecco will mit dem Softwaregiganten Microsoft zusammen eine Karriereplattform entwickeln, die den Arbeitnehmern mittels generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) helfen soll, ihre Kompetenzen und Qualifikationen in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt aufrechtzuerhalten.

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