Whatsapp mit automatischer Übersetzungsfunktion

WhatsApp: neues Übersetzungs-Feature vorgestellt (Bild: blog.whatsapp.com)

Meta hat seinen von über drei Milliarden Menschen weltweit genutzten Messenger Whatsapp mit einer automatischen Übersetzungsfunktion von Textnachrichten ausgestattet. Vor allem User von Android werden profitieren, da das Feature auf das Google-Betriebssystem zugeschnitten ist. Insgesamt wird die Anwendung bisher in über 180 Ländern verwendet.

Russland will eigenen Messenger entwickeln

Symbolbild: Selfie mit Putin (Foto: Pixabay, klimkin)

Die russischen Behörden arbeiten weiter daran, das russische Netz vom World Wide Web abzukoppeln. Dazu soll nun ein eigener Chatdienst geschaffen werden - unter staatlicher Aufsicht. Dazu hat das russische Parlament, die Staatsduma, eigens ein Gesetz zur Schaffung eines eigenen Messengers verabschiedet. Die entsprechende Software soll die sichere virtuelle Kommunikation zwischen den Bürgern sowie staatlichen und städtischen Behörden gewähren, wie es in der von der Duma verfassten Erklärung dazu heisst. In das Chatprogramm sollen auch verschiedene staatliche Services integriert werden.

EU-Kommission klärt DMA-Interoperabilität

Europäische Kommission: Messenger-Interoperabilität untersucht (Foto: pixabay.com/Dimitris Vetsikas)

Die Europäische Kommission will die Interoperabilitätsbestimmungen im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte, dem Digital Markets Act (DMA), untersuchen. Die von DG Connect in Auftrag gegebene Studie soll technische Herausforderungen und Lösungen zur Erreichung einer effektiven Interoperabilität unter dem DMA erzielen. Eine Bewertung ist für Mai 2026 geplant. Der DMA ordnet an, dass Gatekeepers sicherstellen müssen, dass ihre Kommunikationsdienste wie zum Beispiel Messaging-Apps mit den Plattformen der Mitbewerber interoperabel sind - zum Schutz des Wettbewerbs ab.

Aus für Messenger ICQ nach über 27 Jahren

ICQ-Logo

Mit dem Messenger ICQ segnet ein weiteres Internet-Fossil das Zeiliche. Wie die Betreiber auf der Website des Dienstes wissen lassen, soll ICQ nach über 27 Jahren am 26. Juni 2024 definitiv der Stecker gezogen werden. ICQ wurde 1996 von der israelischen Firma Mirabilis aus der Taufe gehoben. Der Name spielt auf den Satz "I seek you" («ich suche dich») an. Es war damals der ersten kostenlose Instant-Messaging-Dienst. Die Software breitete sich rasant aus. Das weckte Begehrlichkeiten: Mitte 1998 kaufte AOL Mirabilis für mehr als 400 Millionen Dollar.

Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Facebook Messenger: Strafverfolgungsbehörden sehen E2EE kritisch (Foto: messengernews.fb.com)

Die Facebook-Mutter Meta will ihre Pläne zur Einführung einer standardmässigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) bei all ihren Messaging-Apps trotz anhaltender Kritik von Strafverfolgungsbehörden weiter vorantreiben. Laut dem Entwickler-Team startet ab sofort ein erster Testlauf auf Facebook, der die Chats ausgewählter User sicherer und privater machen soll. Bis Jahresende soll das Feature im Rahmen von Nachrichten zwischen Einzelpersonen im Freundes- und Familienkreis grossflächig ausgerollt werden.

Messenger-Dienste haben fast durch die Bank Schwächen beim Datenschutz

Besonders in der Kritik: Whatsapp (Bild: Pixabay)

Sorgen hinsichtlich des Datenschutzes sind bei der Nutzung von Messenger-Diensten in grossem Masse angebracht. Wie nämlich die deutsche Stiftung Warentest gestgestellt hat, zeigen mit nur einer Ausnahme 16 getestete Apps "erhebliche Schwächen" bei der Datenschutzerklärung. Auch der Testsieger Signal kam deshalb nicht über die Gesamtnote "Gut" hinaus. Der Datenschutz der weitverbreiteten Anwendung Whatsapp sei "lückenhaft und intransparent", kritisierten die Warentester.

Schweizer Armee führt Threema für dienstliche Meldungen ein

Schweizer Armee setzt auf Threema (Bild: Pixabay/ Lobo Studio Hamburg)

Die Schweizer Armee will für die dienstliche Kommunikation den Nachrichtendienst Threema verwenden, wie ein offizielles Schreiben zeigt. Threema stellt der Armee seinen Messenger frei zur Verfügung – in der Enterprise- und Business-Version ist dieser kostenpflichtig. Andere Messenger-Dienste wie Whatsapp, Signal, Telegram und Co. sollen in Zukunft nicht mehr für den dienstlichen Gebrauch erlaubt sein, für den privaten jedoch schon.

Messengerdienste im Vergleich

Bild: Thomas Ulrich auf Pixabay

Aktuell nutzen bereits mehr als zwei Milliarden Menschen auf ihren Smartphones den Messengerdienst Whatsapp. Damit ist der zu Facebook gehörende Dienst der unumstrittene Platzhirsch unter diesen Tools. Doch Konsumenten haben auch andere Möglichkeiten. Die Frage des richtigen Messengers ist für viele Anwender nicht nur eine Frage der leichten Handhabung, sondern auch der Datensicherheit. Ein grosses Manko aller Whatsapp-Rivalen: Sie haben relativ geringe Nutzerzahlen.

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