Zürcher Gericht erklärt Kündigungs- und Preisklauseln von Sunrise für unzulässig

Altes Sunrise-Logo in Zürich Enge (Foto: Karlheinz Pichler)

Das Bezirksgericht Zürich hat im Rahmen eines heutige Entscheids zwei zentrale Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Telekomkonzerns Sunrise für unzulässig erklärt. Das Gericht gab damit einer Klage der Stiftung für Konsumentenschutz weitgehend recht.

Urteil gegen Nortonlifelock wegen Antiviren-Abo

 Lachende Nutzerin: Gericht entscheidet gegen Nortonlifelock (Foto: de.norton.com/#)

In Berlin hat das dortige Landgericht einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen den IT-Security-Anbieter Nortonlifelock Ireland Limited wegen der Vermarktung seines Produkts "NortonTM 360 Deluxe" stattgegeben. Die Richter sehen den Vorwurf der einseitigen Verlängerung eines gekündigten Virenschutz-Abos als irreführend.

Elon Musks Plattform X mit Klage gegen abtrünnige Werbekunden gescheitert

Logobild: Pixabay/Tresor 69

Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter) ist mit einer Klage gegen mehrere grosse Werbekunden vor Gericht gescheitert. X hatte Unternehmen wie etwa dem Konsumgüterriesen Unilever, dem Lebensmittelkonzern Mars oder CVS Health und Ørsted vorgeworfen, durch einen koordinierten Anzeigenboykott gegen das Kartellrecht verstossen zu haben.

US-Bürger wollen Meta und Co verurteilt sehen

Scrollender Teen: Social-Media-Sucht soll bekämpft werden (Foto: pixabay.com)

Laut einer Umfrage der "New York Post" wollen 86 Prozent der US-Amerikaner Meta und Google für ihre Rolle in der Social-Media-Suchtkrise zur Verantwortung gezogen sehen. Danach lösen die algorithmengesteuerten Massnahmen der Betreiber zur Maximierung der Interaktionen mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen Angstzustände, Essstörungen und Depressionen aus.

Social Media Prozess: Zuckerberg verteidigt Meta

Meta-Logo (Bild: Dima Solomin auf Unsplash.com)

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat in einem möglicherweise folgenschweren US-Prozess um das Suchtpotenzial sozialer Medien die Vorgehensweise seines Konzerns verteidigt. So gab er zu Protokoll, dass die Facebook-Mutter Meta keine Ziele für Nutzungszeiten seiner Apps mehr setze, wie das "Wall Street Journal" aus dem Gerichtssaal in Los Angeles berichtete.

Meta zur Zahlung von 30 Millionen Euro an Deutsche Telekom verdonnert

Meta-Logo (Bild: Dima Solomin auf Unsplash.com)

Meta der Deutschen Telekom rund 30 Millionen Euro zahlen. Damit bestätigt das Oberlandesgericht Düsseldorf ein vorinstanzliches Urteil, das der Telekom millionenschwere Zahlungsansprüche für Datendienste gegenüber dem Meta-Tochterkonzern Edge Network Services einräumte. Eine Revision lässt das Gericht nicht zu.

Spieleplattform Roblox droht hohe Geldstrafe

Junge: Schutz von Kinden reicht möglicherweise nicht aus (Foto: Daniel R, pixabay.com)

Die niederländische Verbraucherschutzbehörde (ACM) nimmt die Spieleplattform Roblox genauer unter die Lupe. Die Behörde will prüfen, ob Roblox genug unternimmt, um Kinder zu schützen, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach sie auf den dort zugänglichen Spielen gewalttätigen und sexuellen Inhalten ausgesetzt seien.

Razzia in den Pariser Büros von Elon Musks Online-Dienst X

Razzia bei X in Paris (Logobild: Dima Solomin auf Unsplash)

Heute wurden im Rahmen einer Razzia die Pariser Büros von Elon Musks Online-Dienst X durchsucht. Durchgeführt wurde die Aktion Medienberichten zufolge von der Cybercrime-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft unter Beteiligung von Europol. Die Razzia steht im Zusammenhang mit Ermittlungen, die bereits im Januar 2025 eingeleitet wurden. Dabei geht es um Vorwürfe der Veränderung von Algorithmen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren.

Prozess: Musk fordert 109,4 Milliarden Dollar von OpenAI

Elon Musk (Bild: Pixabay, IJro)

Tech-Multimilliardär Elon Musk verlangt vor Gericht bis zu 109,4 Milliarden Dollar (94,17 Mrd. Euro) vom ChatGPT-Entwickler OpenAI. Den von einem Experten errechneten Betrag nannten Musks Anwälte im bereits seit 2024 laufenden Rechtsstreit. Musk hatte OpenAI einst mitbegründet und gibt in seiner Klage an, er sei unrechtmässig um seine Investition gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

Airbnb erhält in Spanien 64-Millionen-Euro-Strafe aufgebrummt

Symbolbild: Pixabay

Der Online-Unterkunftsvermietungsriese Airbnb mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco fasst in Spanien eine Millionenstrafe wegen unzulässiger Angebote aus. Konkret verhängte das Verbraucherschutzministerium ein Bussgeld in Höhe von rund 64 Millionen Euro. Airbnb wird vorgeworfen, speziell in Städten wie Barcelona und Valencia zur Wohnungsknappheit beizutragen, weil es für Eigentümer einträglicher ist, ihre Wohnung an Touristen und Touristinnen zu vermieten als an Einheimische.

Seiten

Wirtschaft & Recht abonnieren